Ulrich Huar

"Beiträge Stalins zur sowjetischen Militärwissenschaft und -politik"

In mehreren Heften, erschienen bei offen-siv und in der Schriftenreihe der KPD(B), ging Professor Ulrich Huar auf die Beiträge Stalins zur sowjetischen Militärwissenschaft und -politik ein. Diese sind nun erstmals als ein Sammelband in Buchform erschienen. Ich freue mich besonders, dieses Buch hier zum Download anbieten zu können. Leider hat es aus verlagstechnischen Gründen das letzte Heft, welches inhaltlich dazugehört, nicht mehr in die aktuelle Ausgabe des Buches geschafft.

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Vorwort

Vorliegende Monographie entstand in den vergangenen zwei Jahren.Sie wurde sukzessive in der Schriftenreihe für marxistisch Lenin istische Bildung der Kommunistischen Partei Deutschlands in insgesamt 13 Heften veröffentlicht. Inhaltlich sind die Hefte mit der Monographie im wesentlichen identisch. Aus dem Sachverhalt, zeitlich unterschiedlicher Veröffentlichung der Hefte, von denen jedes für sich als Ganzschrift genommen werden kann, ergaben sich einige Wiederholungen von Texten in der Monographie, die ich nicht beseitigt habe, da sie in unterschiedlichen Zusammenhängen geäußert wurden.

Armeegeneral A.I. Antonow wird in der sowjetischen Literatur unterschiedlich als Chef des Generalstabs und als stellvertretender Chef des Generalstabs bezeichnet. Diese Funktion wurde zu verschiedenen Zeiten von verschiedenen Generalen besetzt, so von Marschall Schaposchnikow und Marschall Wassilewski. Daraus resultiert in der Monographie eine Unsicherheit bezüglich Antonows, der mal als Chef, mal als stellvertretender Chef bezeichnet wurde.

Ulrich Huar
Berlin 2006

Ulrich Huar

Prof. Dr. Ulrich Huar wurde im Jahre 1924 geboren. Während des Zweiten Weltkrieges war er von 1941 bis 1945 Angehöriger der Kriegsmarine. Nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft absolvierte er von 1947 bis 1949 ein Fernstudium der Geschichte und Geographie, um danach als Lehrer für beide Fächer sowie für Englisch bis 1956 an mehreren Oberschulen als Lehrer tätig zu sein. Anschließend arbeitete er bis 1964 am Institut für Lehrerbildung "Clara Zetkin". Bis zum Ende der DDR im jahre 1989 war er dann an der Hochschule für Ökonomie "Bruno Leuschner" tätig. Hier erlangte er 1968 mit dem Thema "Zur Goebbelspropaganda im Jahr des großen Umschwungs 1943" die Promotion A und im Jahre 1978 die Promotion B zum Thema "Mensch und Politik in Geschichte und Gegenwart". 1980 wurde er zum a.o. Professor berufen. Von ihm erschinen bislang mehrere Publikationen zur Theoriegeschichte des wissenschaftlichen Sozialismus sowie zur Militärgeschichte und -politik in wissenschaftlichen Zeitschriften im In- und Ausland.

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