"Stalin"

Werke

Band 6

ANMERKUNGEN

  1. Die XIII. Konferenz der KPR(B) tagte vom 16. bis zum 18. Januar 1924 in Moskau. Es waren 128 Delegierte mit beschließender Stimme und 222 mit beratender Stimme anwesend. Die Konferenz erörterte Fragen des Parteiaufbaus, der internationalen Lage und die nächsten Aufgaben der Wirtschaftspolitik. Zu dem Referat J. W. Stalins "Über die nächsten Aufgaben des Parteiaufbaus" nahm die Konferenz zwei Resolutionen an: "Über den Parteiaufbau" und "über die Ergebnisse der Diskussion und über die klein-bürgerliche Abweichung in der Partei".
    Die Konferenz verurteilte die trotzkistische Opposition und erklärte, dass die Partei es in dieser Opposition mit einer kleinbürgerlichen Abweichung vom Marxismus zu tun habe; sie schlug dem Zentralkomitee vor, Punkt 7 der Resolution "Über die Einheit der Partei", die auf Vorschlag W.I. Lenin s vom X. Parteitag der KPR(B) angenommen worden war, zu veröffentlichen. Diese Beschlüsse der Konferenz wurden vom XIII. Parteitag und vom V. Kongress der Komintern gebilligt. (Die Resolutionen der Konferenz siehe in "Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK", Teil I, 1941, S. 535-556, russ.)

  2. Gemeint ist die Resolution über den Parteiaufbau, die in der gemeinsamen Sitzung des Politbüros des ZK und des Präsidiums der ZKK der KPR(B) am 5. Dezember 1923 angenommen und in Nr. 278 der "Prawda" vom 7. Dezember 1923 veröffentlicht worden war. Das Plenum des ZK der KPR(B), das vom 14. bis zum 15. Januar 1924 tagte, zog die Bilanz der Parteidiskussion, billigte die Resolution des Politbüros des ZK und des Präsidiums der ZKK über den Parteiaufbau und beschloss, diese Resolution der XIII. Parteikonferenz zu unterbreiten (siehe "Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK", Teil I, 1941, S. 533-540, russ.).

  3. Über das Dokument der 46 Oppositionellen siehe "Geschichte der KPdSU(B), Kurzer Lehrgang", S. 253/254 [deutsche Ausgabe, Berlin 1951, S. 331/332].

  4. Der englische Außenminister Curzon richtete am 8. Mai 1923 an die Sowjetregierung ein Ultimatum mit verleumderischen Beschuldigungen gegen die Sowjetregierung. In dem Ultimatum wurde gefordert, die bevollmächtigten Sowjetvertreter aus Persien und Afghanistan abzuberufen, die englischen Fischkutter, die wegen unerlaubten Fischfangs in den nördlichen Territorialgewässern der UdSSR beschlagnahmt worden waren, freizugeben usw. Für den Fall, dass die Bedingungen des Ultimatums nicht innerhalb 10 Tagen angenommen werden würden, drohte Curzon mit dem Abbruch der Handelsbeziehungen. Curzons Ultimatum beschwor die Gefahr einer neuen Intervention herauf. Die Sowjetregierung wies die unberechtigten Forderungen der englischen Regierung zurück, brachte aber gleichzeitig ihre völlige Bereitschaft zum Ausdruck, die gegenseitigen Beziehungen zwischen den Ländern auf friedlichem Wege zu regeln, und ergriff Maßnahmen zur Verstärkung der Wehrkraft des Landes.

  5. Gemeint ist die Offensive deutscher Truppen unter dem Kommando des Generals Hoffmann auf sowjetischem Territorium im Februar 1918. (Über die Offensive Hoffmanns siehe J. W. Stalin, "Werke", Bd. 4, S.38-48 [deutsche Ausgabe S. 33-41].)

  6. Gemeint sind die konterrevolutionäre Meuterei in Kronstadt im Jahre 1921 und der Kulakenaufstand im Gouvernement Tambow in den Jahren 1919 bis 1921.

  7. "Dni" (Die Tage) - Tageszeitung sozialrevolutionärer weißer Emigranten, die ab Oktober 1922 in Berlin erschien.

  8. "Sarja" (Die Morgenröte) - Zeitschrift rechtsmenschewistischer weißer Emigranten, die von April 1922 bis Januar 1924 in Berlin erschien.

  9. Der II. Sowjetkongress der UdSSR tagte vom 26. Januar bis zum 2. Februar 1924 in Moskau. In der ersten, dem Gedenken W. I. Lenin s gewidmeten Sitzung des Kongresses hielt J. W. Stalin eine Rede, in der er im Namen der bolschewistischen Partei den großen Schwur leistete, das Vermächtnis Lenin s zu wahren und zu erfüllen. Anlässlich des Todes Lenin s nahm der Kongress einen Aufruf "An die werktätige Menschheit" an. Um Lenin s Andenken zu verewigen, beschloss der Kongress die Herausgabe der Werke Lenin s, die Umbenennung Petrograds in Lenin grad, die Festsetzung eines Trauertags, den Bau des Lenin -Mausoleums auf dem Roten Platz in Moskau und die Errichtung von Denkmälern in den Hauptstädten der Unionsrepubliken sowie in den Städten Lenin grad und Taschkent. Der Kongress erörterte den Bericht über die Tätigkeit der Sowjetregierung, den Haushalt der UdSSR und die Gründung der Zentralen Landwirtschaftsbank. Am 31. Januar bestätigte der Kongress die erste Verfassung (Grundgesetz) der UdSSR, die unter Leitung J. W. Stalins ausgearbeitet worden war. Der Kongress wählte das ZEK - den Unionssowjet und den Sowjet der Nationalitäten. J. W. Stalin wurde in den Unionssowjet gewählt.

  10. Gemeint ist die ökonomische und politische Krise des Jahres 1923 in Deutschland. Im Lande entfaltete sich eine revolutionäre Massenbewegung, die zur Bildung von Arbeiterregierungen in Sachsen und Thüringen führte; in Hamburg kam es zum bewaffneten Aufstand. Nach der Niederwerfung der revolutionären Bewegung in Deutschland erstarkte die bürgerliche Reaktion in ganz Europa und wuchs die Gefahr einer neuen Intervention gegen die Sowjetrepublik.

  11. "Iskra" (Der Funke) - erste gesamtrussische illegale marxistische Zeitung, die im Dezember 1900 von W. I. Lenin im Ausland gegründet wurde, von wo sie geheim nach Rußland versandt wurde. (Über die Bedeutung und die Rolle der "Iskra" siehe "Geschichte der KPdSU(B), Kurzer Lehrgang", S. 30-38 [deutsche Ausgabe, Berlin 1951, 5.40-51].)

  12. Der Stockholmer Parteitag - der IV. ("Vereinigungs"-)Parteitag der SDAPR - tagte vom 10. bis zum 25. April (23. April-8. Mai) 1906. (Über den Stockholmer Parteitag siehe "Geschichte der KPdSU(B), Kurzer Lehrgang", S.81-83 [deutsche Ausgabe, Berlin 1951, S. 108-110].)

  13. Der V. (Londoner) Parteitag der SDAPR tagte vom 30. April bis zum 19. Mai (13. Mai-1. Juni) 1907. (Über den V. Parteitag der SDAPR siehe J. W. Stalin, "Werke", Bd. 2 und "Geschichte der KPdSU(B), Kurzer Lehrgang", S. 85-87 [deutsche Ausgabe, Berlin 1951, S. 113-115].)

  14. Am 3. April 1924 fand beim ZK der KPR(B) eine Beratung über die Arbeit unter der Jugend statt, an der Mitglieder des ZK der Partei, Mitglieder und Kandidaten des ZK des Kommunistischen Jugendverbands Rußlands und Vertreter der 10 größten Gouvernementsorganisationen des Kommunistischen Jugendverbands Rußlands teilnahmen. Die Beratung zog die Bilanz der Diskussion von Anfang 1924 über die nächsten Aufgaben des Kommunistischen Jugendverbands. Nach Erörterung der Ergebnisse der Beratung forderte das ZK der KPR(B) die Ortsorganisationen der Partei und des Kommunistischen Jugendverbands auf, die Arbeit des Kommunistischen Jugendverbands Rußlands zu vereinheitlichen und zu koordinieren und den Funktionärkörper des Kommunistischen Jugendverbands zu einmütiger Arbeit an der Erfüllung der von der Partei gestellten Aufgaben aufzurufen.

  15. Die Vorlesungen J. W. Stalins "über die Grundlagen des Lenin ismus" wurden im April und Mai 1924 in der "Prawda" veröffentlicht. Im Mai 1924 erschien die Broschüre J. W. Stalins "über Lenin und den Lenin ismus", die die Erinnerungen "über Lenin " und die Vorlesungen "über die Grundlagen des Lenin ismus" enthielt. J. W. Stalins Arbeit "über die Grundlagen des Lenin ismus" ist in allen Ausgaben von J. W. Stalins "Fragen des Lenin ismus" enthalten.

  16. K. Marx und F. Engels, "Manifest der Kommunistischen Partei", 1939, S. 60 [deutsch in "Ausgewählte Schriften" in zwei Bänden, Bd. I, S. 54].

  17. Gemeint ist eine Äußerung von K. Marx in dem Brief an F. Engels vom 16. April 1856 (siehe K. Marx und F. Engels, "Ausgewählte Briefe", 1947, S. 86 [deutsch in Karl Marx und Friedrich Engels "Ausgewählte Schriften" in zwei Bänden, Bd. II, S. 426]).

  18. Gemeint ist der Artikel von F. Engels "Die Bakunisten an der Arbeit" (siehe K. Marx und F. Engels, "Werke", Bd. XV, 1933, S.105-124, russ.).

  19. W. I. Lenin , "Der ´linke Radikalismus´, die Kinderkrankheit im Kommunismus" (siehe "Werke", 4. Ausgabe, Bd. 31, S. 9 [deutsch in "Ausgewählte Werke" in zwei Bänden, Bd. II, S. 673]).

  20. W. I. Lenin , "Was sind die ´Volksfreunde´ und wie kämpfen sie gegen die Sozialdemokraten?" (siehe "Werke", 4. Ausgabe, Bd.1, S.278/279, russ.).

  21. Der Baseler Kongress der II. Internationale tagte vom 24. bis zum 25. November 1912. Er wurde anlässlich des Balkankrieges und der drohenden Gefahr eines Weltkrieges einberufen. Der Kongress erörterte nur eine Frage - die internationale Lage und gemeinsame Aktionen gegen den Krieg. In seinem Manifest rief der Kongress die Arbeiter auf, die Organisation und die Stärke des Proletariats für den revolutionären Kampf gegen die Kriegsgefahr auszunutzen, den "Krieg dem Kriege" zu erklären.

  22. Siehe Karl Marx, "Das Kapital", Band I, 1935, S. XXIII [deutsche Ausgabe, Berlin 1951, S. 18].

  23. Siehe F. Engels, "Ludwig Feuerbach und der Ausgang der klassischen deutschen Philosophie", 1939, S.21 [deutsch in Karl Marx und Friedrich Engels "Ausgewählte Schriften" in zwei Bänden, Bd. II, S. 347].

  24. Siehe W. I. Lenin , "Werke", 4. Ausgabe, Bd. 14 (russ.).

  25. K. Marx, "Thesen über Feuerbach", (siehe F. Engels, "Ludwig Feuerbach und der Ausgang der klassischen deutschen Philosophie", 1939, Anhang [deutsch in Karl Marx und Friedrich Engels "Ausgewählte Schriften" in zwei Bänden, Bd. II, S. 376-378]).

  26. W. I. Lenin , "Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus" (siehe "Werke", 4. Ausgabe, Bd. 22, S. 173-290 [deutsch in "Ausgewählte Werke" in zwei Bänden, Bd. I, S. 767-875]).

  27. J. W. Stalin beruft sich auf W.I. Lenin s 1905 geschriebene Artikel: "Die Sozialdemokratie und die provisorische revolutionäre Regierung", woraus er den Auszug anführt, "Die revolutionäre demokratische Diktatur des Proletariats und der Bauernschaft" und "Über die provisorische revolutionäre Regierung" (siehe W. I. Lenin , "Werke", 4. Ausgabe, Bd. 8, S. 247-263, 264-274, 427-447, russ.).

  28. K. Marx und F. Engels, "Ansprache der Zentralbehörde an den Bund vom März 1850" (siehe K. Marx und F. Engels, "Werke", Bd. VIII, 1931, S. 483 [deutsch in "Ausgewählte Schriften" in zwei Bänden, Bd. I, S.97]).

  29. Siehe K. Marx und F. Engels, "Manifest der Kommunistischen Partei", 1939, S. 10, und "Ausgewählte Briefe", 1947, 5.263 [deutsch in "Ausgewählte Schriften" in zwei Bänden, Bd.!, S. 16 und Bd. II, S. 435].

  30. Siehe F. Engels, "Die Bauernfrage in Frankreich und Deutschland", 1922, S. 41 und 66/67 [deutsch in Karl Marx und Friedrich Engels "Ausgewählte Schriften" in zwei Bänden, Bd. II, S. 395 und 408].

  31. Der Allrussische Verband landwirtschaftlicher Genossenschaften bestand von August 1921 bis Juni 1929.

  32. Siehe W. I. Lenin s Artikel "Über die Bedeutung des Goldes jetzt und nach dem vollen Sieg des Sozialismus" ("Werke", 4. Ausgabe, Bd. 33, S. 85-92 [deutsch in "Ausgewählte Werke" in zwei Bänden, Bd. II, S. 892-899]).

  33. Die Resolution "über die Einheit der Partei" wurde von W. I. Lenin verfasst und auf dem X. Parteitag der KPR(B), der vom 8. bis zum 16. März 1921 tagte, angenommen. (Siehe W. I. Lenin , "Werke", 4. Ausgabe, Bd. 32, S. 217-220 [deutsch in "Ausgewählte Werke" in zwei Bänden, Bd. II, S.801 bis 804] und ferner "Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK", Teil I, 1941, S. 364-366, russ.)

  34. Der XIII. Parteitag der KPR(B) - der erste Parteitag der bolschewistischen Partei nach dem Tode W. I. Lenin s - tagte vom 23. bis zum 31. Mai 1924. Der Parteitag arbeitete unter J. W. Stalins Führung. Auf dem Parteitag waren 748 Delegierte mit beschließender Stimme anwesend, die 735881 Parteimitglieder vertraten, von denen 241591 auf Grund des Lenin -Aufgebots in die Partei eingetreten waren und 127741 vor dem Lenin -Aufgebot Kandidaten waren. Delegierte mit beratender Stimme gab es 416. Der Parteitag erörterte den politischen und den organisatorischen Bericht des ZK, die Rechenschaftsberichte der Zentralen Revisionskommission und der ZKK, den Rechenschaftsbericht der Vertretung der KPR(B) im Exekutivkomitee der Komintern, Organisationsfragen der Partei, Fragen des Innenhandels und des Genossenschaftswesens, der Arbeit auf dem Lande, der Arbeit unter der Jugend und andere.
    Der Parteitag verurteilte einstimmig die Plattform der trotzkistischen Opposition, die er als kleinbürgerliche Abweichung vom Marxismus, als Revision des Lenin ismus kennzeichnete, und bestätigte die Resolutionen der XIII. Parteikonferenz "Über den Parteiaufbau" sowie "Über die Ergebnisse der Diskussion und über die kleinbürgerliche Abweichung in der Partei".
    Der Parteitag wies auf die gewaltige Bedeutung des Lenin -Aufgebots hin und machte die Partei auf die Notwendigkeit aufmerksam, an der Schulung der jungen Parteimitglieder verstärkt zu arbeiten, um ihnen die Grundlagen des Lenin ismus zu vermitteln. Der Parteitag verpflichtete das W. I. Lenin -Institut, eine völlig wissenschaftliche und äußerst sorgfältige Ausgabe sämtlicher Werke W. I. Lenin s, sowie die Herausgabe ausgewählter Schriften Lenin s für die breiten Arbeitermassen in den Sprachen aller Völkerschaften der UdSSR vorzubereiten.

  35. Die Bauernkomitees für gesellschaftliche gegenseitige Hilfe wurden entsprechend dem von W. I. Lenin unterzeichnetem Dekret des Rates der Volkskommissare vom 14. Mai 1921 bei den Dorfsowjets und den Exekutivkomitees der Amtsbezirke geschaffen und bestanden bis 1933. Die Bauernkomitees wurden gegründet, um die gesellschaftliche Hilfe für die Bauern und die Familien von Rotarmisten besser zu organisieren und die Selbsttätigkeit und Initiative der breiten Bauernmassen zu entfalten. Die vom Allrussischen ZEK und vom Rat der Volkskommissare der RSFSR im September 1924 bestätigten Satzungen der Bauerngesellschaften für gegenseitige Hilfe machten den Bauernkomitees ferner zur Aufgabe, die Entwicklung und Festigung verschiedener Formen der Genossenschaften unter der Landbevölkerung zu fördern und Massen der armen Bauern und Mittelbauern in die Genossenschaften hineinzuziehen.

  36. Am 23. Mai 1924 fand auf dem Roten Platz in Moskau eine Parade junger - Pioniere zu Ehren des XIII. Parteitags der KPR(B) und der Umbenennung der Organisation junger Pioniere in "Kommunistische Kinderorganisation namens W.I. Lenin " statt. Die Parade, an der etwa 10000 Pioniere teilnahmen, wurde vom Präsidium des XIII. Parteitags der KPR(B) abgenommen.

  37. Aktiengesellschaften (staatliche, gemischte und genossenschaftliche) wurden in der UdSSR mit Bestätigung des Rates für Arbeit und Verteidigung von den Volkskommissariaten für Außenhandel, Innenhandel und Finanzen gegründet. Zweck ihrer Organisierung war die Heranziehung von Mitteln, darunter auch der von Privatunternehmern, für die rascheste Wiederherstellung der Volkswirtschaft und für die Entwicklung des Warenaustauschs.
    Die gemischten Gesellschaften als eine der Arten der Aktiengesellschaften zogen ausländisches Kapital für die Aufbringung von Exportwaren innerhalb des Landes, für ihren Absatz im Ausland und für die Einfuhr der für die Wiederherstellung der Volkswirtschaft benötigten Artikel heran. Die gemischten Gesellschaften arbeiteten unter Kontrolle des Volkskommissariats für Außenhandel. Die Aktiengesellschaften bestanden in der ersten Periode der NÖP.

  38. "Krestjanskaja gaseta" (Bauernzeitung) - Organ des ZK der KPdSU(B), Massenzeitung für das Dorf, die von November 1923 bis Februar 1939 erschien.

  39. Die Komitees unbegüterter Bauern, die landarme und landlose Bauern der Ukraine vereinten, wurden zum Schutz der Interessen der Dorfarmut und der Mittelbauern gegründet. Sie bestanden seit 1920 und wurden nach der Durchführung der durchgängigen Kollektivierung im Jahre 1933 aufgelöst. In der ersten Periode ihres Bestehens (1920-1921) waren die Komitees unbegüterter Bauern politische Organisationen, die zur Festigung der Sowjetmacht auf dem Lande beitrugen. Mit dem Übergang zur Neuen Ökonomischen Politik wurden sie reorganisiert und zu gesellschaftlichen Produktionsorganisationen gemacht, deren Hauptaufgabe es war, die Bauern in die verschiedenen landwirtschaftlichen Kollektive einzubeziehen. Die Komitees unbegüterter Bauern waren aktive Wegbereiter für die Politik der Partei und des Staates auf dem Lande.

  40. Die territorialen Truppenteile wurden durch das Dekret des ZEK und des Rates der Volkskommissare der UdSSR vom 8. August 1923 neben den bestehenden Kadereinheiten der Roten Armee geschaffen. Die territorialen Formationen wurden nach Milizgrundsätzen organisiert und hatten die Aufgabe, in kurzfristigen Waffenübungen die Werktätigen militärisch auszubilden.

  41. Siehe W. I. Lenin , "Werke", 4. Ausgabe, Bd. 33, S. 231-291 [deutsch in "Ausgewählte Werke" in zwei Bänden, Bd. II, S. 912-958].

  42. Gemeint ist W.I. Lenin s Schrift "Über die Naturalsteuer" (siehe "Werke", 4. Ausgabe, Bd. 32, S.308-343 [deutsch in "Ausgewählte Werke" in zwei Bänden, Bd. 11, S. 825-8611).

  43. Gemeint ist die Resolution "Über die Ergebnisse der Diskussion und über die kleinbürgerliche Abweichung in der Partei", die auf der XIII. Konferenz der KPR(B) am 18. Januar 1924 zu J.W. Stalins Referat "über die nächsten Aufgaben des Parteiaufbaus" angenommen wurde. (Siehe "Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK", Teil I, 1941, S. 540-545, russ.)

  44. Die Politik der Anerkennung der UdSSR durch die kapitalistischen Länder kam zum Ausdruck in der Herstellung diplomatischer Beziehungen zur UdSSR: im Februar 1924 durch England, Italien, Norwegen und Osterreich; im März durch Griechenland und Schweden; im Juni durch Dänemark; im Oktober durch Frankreich; im Januar 1925 durch Japan und eine Reihe anderer Staaten.

  45. Siehe W.I. Lenin , "Werke", 4. Ausgabe, Bd. 33, S.231-291 [deutsch in "Ausgewählte Werke" in zwei Bänden, Bd. 11, 5.912-958].

  46. Siehe "Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK", Teil I, 1941, S.566-568 (russ.).

  47. Siehe "Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK", Teil I, 1941, S. 589-598 (russ.).

  48. Siehe "Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK", Teil I, 1941, S.582-588 (russ.).

  49. Die Währungsreform, die Ersetzung der entwerteten Geldscheine durch Tscherwonzen mit fester Golddeckung, wurde von der Sowjetregierung im Laufe des Jahres 1924 durchgeführt.

  50. Siehe "Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK", Teil I, 1941, S. 578-582 (russ.).

  51. Siehe "Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK", Teil I, 1941, S. 307-311 (russ.).

  52. Gemeint ist das Plenum des ZK der KPR(B), das nach dem XIII. Parteitag am 2. Juni 1924 stattfand. J. W. Stalin wurde zum Mitglied des Politbüros, des Orgbüros, des Sekretariats des ZK der KPR(B) und erneut zum Generalsekretär des ZK der KPR(B) gewählt. Das Plenum erörterte Fragen der Vertretung der KPR(B) im EKKI und auf dem V. Kongress der Komintern, Fragen des Arbeitslohns, der Metallindustrie, der Dürre u. a. Zwecks eingehender Beschäftigung mit der Arbeit auf dem Lande wurde die Einsetzung einer ständigen Kommission des Plenums des ZK der KPR(B) für die Arbeit auf dem Lande beschlossen. Im Auftrag des Plenums berief das Politbüro des ZK in diese Kommission W. M. Molotow (Vorsitzender), J. W. Stalin, M.I. Kalinin, L.M. Kaganowitsch, N.K. Krupskaja und andere. Durch Beschluss des Plenums des ZK der KPR(B) vom September 1924 wurde die Kommission in einen Beratungsausschuss beim ZK der KPR(B) für die Arbeit auf dem Lande umgebildet.

  53. Siehe "Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK", Teil I, 1941, S. 610-617 (russ.).

  54. "Rabotschi Korrespondent" (Der Arbeiterkorrespondent) - Monatszeitschrift, die von Januar 1924 bis Juni 1941 erschien. Ab Januar 1925 erschien sie unter dem Titel "Rabotsche-Krestjanski Korrespondent" (Der Arbeiter- und Bauernkorrespondent).

  55. Die polnische Kommission wurde auf dem V. Kongress der Komintern gebildet, der vom 17. Juni bis zum 8. Juli 1924 in Moskau tagte. J. W. Stalin war Mitglied der wichtigsten Kommissionen des Kongresses und Vorsitzender der polnischen Kommission. Die von der Kommission vorgelegte Resolution zur polnischen Frage wurde in der ersten Sitzung des erweiterten Plenums des Exekutivkomitees der Komintern am 12. Juli 1924 einstimmig angenommen.

  56. Brandler-Gruppe - rechtsopportunistische Gruppe in der deutschen Kommunistischen Partei. Durch ihre prinzipienlose Zusammenarbeit mit der Spitze der deutschen Sozialdemokratie trugen die Brandlerleute zur Niederlage der Arbeiterklasse Deutschlands während der revolutionären Ereignisse des Jahres 1923 bei. Der V. Kongress der Komintern (1924) verurteilte die Kapitulantenlinie der Brandler-Gruppe. Durch Beschluss des V. erweiterten Plenums des Exekutivkomitees der Komintern vom 4. April 1925 wurde der Brandler-Gruppe verboten, sich in die Angelegenheiten der deutschen Kommunistischen Partei einzumischen und an der Arbeit der Komintern teilzunehmen. Im Jahre 1929 wurde Brandler wegen fraktioneller Tätigkeit aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen.

  57. Gemeint ist D. Bjednys Gedicht "Der Drang". (Siehe D. Bjedny, "Sämtliche Werke", 1928, Bd. IX, S. 86-93, russ.)

  58. "Linksblock" in Frankreich - Block der Radikalen und der Radikalsozialisten mit Edouard Herriot an der Spitze, der im Mai 1924 zur Macht gelangte. Die Regierung des "Linksblocks", die sich der "linken" Phraseologie als Deckmantel bediente, unterstützte in der Praxis aktiv die Außen- und Innenpolitik des französischen Imperialismus. Die Regierung Herriot hielt sich bis April 1925 an der Macht.

  59. Die Londoner Konferenz der Entente tagte vom 16. Juli bis zum 16. August 1924 unter Teilnahme Englands, Frankreichs, der Vereinigten Staaten von Amerika und anderer Länder. Die Konferenz wurde zur Erörterung und Entscheidung der Frage der deutschen Reparationen einberufen.

  60. Die Sächsische Arbeiterregierung wurde am 11.Oktober 1923 als Ergebnis der revolutionären Massenbewegung, die sich in ganz Deutschland entfaltet hatte, gebildet. Ihr gehörten 5 Sozialdemokraten und 2 Kommunisten an. An der Spitze der Regierung stand der "linke" Sozialdemokrat Zeigner. Die der Sächsischen Regierung angehörenden Kommunisten führten die Kapitulantenpolitik der brandleristischen Führung der Kommunistischen Partei Deutschlands durch und vereitelten gemeinsam mit den "linken" Sozialdemokraten die Bewaffnung des Proletariats und die Entfaltung der Revolution in Deutschland. Am 30. Oktober 1923 wurde die Sächsische Arbeiterregierung von Reichswehrtruppen auseinandergejagt.

  61. Souvarine-Gruppe - opportunistische Gruppe in der französischen Kommunistischen Partei, die von Souvarine, einem eifrigen Anhänger Trotzkis geführt wurde. Die Souvarine-Gruppe, die die trotzkistische Opposition in der KPR(B) unterstützte, verleumdete die Kommunistische Partei Frankreichs und die Komintern und verstieß aufs gröbste gegen die Parteidisziplin. Im Jahre 1924 gab das IV. erweiterte Plenum des Exekutivkomitees der Komintern der Forderung der französischen Kommunistischen Partei nach Ausschluss Souvarines aus der Kommunistischen Partei Frankreichs statt, und das VII. erweiterte Plenum des Exekutivkomitees der Komintern schloss ihn im Jahre 1926 wegen konterrevolutionärer Propaganda aus der Kommunistischen Internationale aus.

  62. Der V. Weltkongress der Komintern tagte vom 17. Juni bis zum B. Juli 1924 in Moskau. An dem Kongress nahmen 510 Delegierte teil, die 60 Organisationen aus 49 Ländern vertraten.
    Der Kongress erörterte die Tätigkeit des Exekutivkomitees der Komintern, die Weltwirtschaftslage, die Wirtschaftslage in der UdSSR und die Diskussion in der KPR(B), die Frage des Faschismus, die Taktik in der Gewerkschaftsbewegung, die Frage der Betriebszellen, Fragen der Parteien einzelner Länder, die Programmfrage, die nationale Frage, die Agrarfrage und andere Fragen. J. W. Stalin war Mitglied des Präsidiums des Kongresses und Mitglied seiner wichtigsten Kommissionen: der politischen Kommission, der Programmkommission, der Kommission zur Ausarbeitung einer Resolution über den Lenin ismus, und Vorsitzender der polnischen Kommission. Der V. Kongress der Komintern unterstützte einmütig die bolschewistische Partei in ihrem Kampf gegen den Trotzkismus. Der Kongress bestätigte die Resolution der XIII. Parteikonferenz und des XIII. Parteitags der KPR(B) "Über die Ergebnisse der Diskussion und über die kleinbürgerliche Abweichung in der Partei" und beschloss, diese Resolution als Kongressbeschluss zu veröffentlichen. Der Kongress nahm eine Entschließung über die Festigung der kommunistischen Parteien der kapitalistischen Länder, über ihre Bolschewisierung und ihre Umwandlung in wirkliche, sich auf die Gewerkschaften stützende Massenparteien an.

  63. Die Rote Gewerkschaftsinternationale wurde 1921 gebildet und bestand bis Ende 1937. Die Rote Gewerkschaftsinternationale vereinigte die revolutionären Gewerkschaften und stand auf den Positionen der Kommunistischen Internationale.

  64. Die Amsterdamer Vereinigung (Amsterdamer Gewerkschaftsinternationale) wurde im Juli 1919 auf einem internationalen Kongress in Amsterdam gegründet. Ihr gehörten die reformistischen Gewerkschaften einer Reihe westeuropäischer Länder und der USA an; in ihrem Programm und ihrer Taktik stand sie auf antirevolutionären, dem Kommunismus feindlichen Positionen. Mit der auf dem I. Weltgewerkschaftskongress (September bis Oktober 1945) erfolgten Gründung des Weltgewerkschaftsbundes hörte die Amsterdamer Vereinigung zu existieren auf.

  65. Linke Levi-Gruppe - Gruppe innerhalb der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Im Oktober 1923, als die Sächsische Arbeiterregierung gebildet wurde, erklärte sich die Levi-Gruppe aus Furcht, ihren Einfluss unter den Arbeitermassen zu verlieren, zu gemeinsamer Arbeit mit den Kommunisten bereit, in der Tat aber deckte sie die konterrevolutionäre Politik der Sozialdemokratie und half der Bourgeoisie, die revolutionäre Bewegung des Proletariats zu unterdrücken.

  66. Die Beratung der Sekretäre der Dorfzellen beim ZK der KPR(B) fand vom 21. bis zum 24. Oktober 1924 statt. Es waren 62 Funktionäre aus dem Lande anwesend, darunter 4 Vertreter zentraler Gebiets- und Gouvernementskomitees, 15 Vertreter von Kreis- und Rayonkomitees, 17 Vertreter von Amtsbezirkskomitees, 11 Vertreter von Dorfzellen, 11 Vertreter von Zellen des Kommunistischen Jugendverbands und 4 Organisatoren der Bäuerinnen aus den Amtsbezirken. Es referierten: W.M. Molotow "Über die nächsten Aufgaben der Dorfzellen", M.I. Kalinin über "Die neuen Satzungen der Komitees für gegenseitige Hilfe der Bauern", L.M. Kaganowitsch "Über den unteren Sowjetapparat", N. K. Krupskaja über "Die politische Aufklärungsarbeit auf dem Lande". Ferner wurden Berichte der Ortsorganisationen entgegengenommen und noch andere Fragen behandelt. J. W. Stalin nahm an der Beratung teil und hielt in der Sitzung vom 22. Oktober die Rede "Über die nächsten Aufgaben der Partei auf dem Lande".

  67. Gemeint ist der von georgischen Menschewiki und bürgerlichen Nationalisten mit Unterstützung der Führer der II. Internationale und von Agenten ausländischer Staaten Ende August 1924 organisierte konterrevolutionäre Aufstand in Georgien. Der Aufstand wurde unter aktiver Mitwirkung der georgischen Arbeiter und werktätigen Bauernmassen schnell liquidiert.

  68. Siehe W. I. Lenin , "Werke", 4. Ausgabe, Bd. 33, S.273 [deutsch in "Ausgewählte Werke" in zwei Bänden, Bd. II, S. 952].

  69. Das Plenum des ZK der KPR(B) fand vom 25. bis zum 27. Oktober 1924 statt. Das Plenum erörterte Wirtschaftsfragen und das Referat W. M. Molotows über "Die nächsten Aufgaben der Arbeit auf dem Lande". Das Plenum nahm die Resolution "Über die nächsten Aufgaben der Arbeit auf dem Lande" an, in der in Weiterentwicklung der Beschlüsse des XIII. Parteitags über die Arbeit auf dem Lande den Parteiorganisationen zusätzliche Weisungen gegeben wurden. J. W. Stalin leitete die Arbeit des Plenums und hielt in der Sitzung vom 26.Oktober die Rede "Über die Aufgaben der Partei auf dem Lande".

  70. Die "Kontaktkommission", bestehend aus Tschcheidse, Steklow, Suchanow, Filippowski und Skobelew (später gehörten ihr auch Tschernow und Zereteli an), wurde von dem menschewistisch-sozialrevolutionären Exekutivkomitee des Petrograder Sowjets der Arbeiter- und Soldatendeputierten am 7. März 1917 zur Herstellung des Kontakts mit der Provisorischen Regierung, zwecks "Einwirkung" auf diese und zwecks "Kontrolle" ihrer Tätigkeit eingesetzt. In Wirklichkeit half die "Kontaktkommission" der Provisorischen Regierung bei der Durchführung ihrer bürgerlichen Politik und suchte die Arbeitermassen vom aktiven revolutionären Kampf für den Übergang der gesamten Macht an die Sowjets zurückzuhalten. Die "Kontaktkommission" bestand bis Mai 1917, als die Vertreter der Menschewiki und der Sozialrevolutionäre direkt in die Provisorische Regierung eintraten.

  71. Siehe W.I. Lenin , "Werke", 4. Ausgabe, Bd. 24, S.1-7 [deutsch in "Ausgewählte Werke" in zwei Bänden, Bd. II, S.7-11].

  72. Die Petrograder Stadtkonferenz der SDAPR(B) tagte vom 27. April bis zum 5. Mai (14.-22. April) 1917. Es waren 57 Delegierte anwesend. An der Konferenz nahmen W. I. Lenin und J. W. Stalin teil. W. I. Lenin hielt ein Referat über die gegenwärtige Lage, dem seine Aprilthesen zugrunde lagen. J. W. Stalin war Mitglied der Kommission, die zu dem Referat W.I. Lenin s eine Resolution ausarbeitete.

  73. Über die VII. Allrussische Aprilkonferenz der Bolschewiki siehe "Geschichte der KPdSU(B), Kurzer Lehrgang", S. 180-184 [deutsche Ausgabe, Berlin 1951, S. 235-239].

  74. Siehe W. I. Lenin , "Werke", 4. Ausgabe, Bd. 23, S. 289-333 [deutsch in "Ausgewählte Werke" in zwei Bänden, Bd. I, S. 887-898].

  75. Siehe "Rede W. I. Lenin s in der Sitzung des Petrograder Komitees der SDAPR(B) vom 24. (11.) Juni 1917 aus Anlass der Absage der Demonstration" ("Werke", 4. Ausgabe, Bd. 25, S. 62/63, russ.).

  76. Der Kongress der Sowjets der Arbeiter- und Soldatendeputierten des Nordgebiets tagte vom 24. bis zum 26.01.-13.) Oktober 1917 unter Leitung der Bolschewiki in Petrograd. Es waren Vertreter von Petrograd, Moskau, Kronstadt, Nowgorod, Reval, Helsingfors, Wiborg und anderen Städten - insgesamt 94 Delegierte, davon 51 Bolschewiki - anwesend. Der Kongress beschloss eine Resolution über die Notwendigkeit des sofortigen Übergangs der gesamten Macht an die Sowjets sowohl im Zentrum als auch im Lande, richtete an die Bauern den Aufruf, den Kampf für die Macht der Sowjets zu unterstützen, und rief die Sowjets selbst zu aktiven Aktionen sowie zur Schaffung revolutionärer Militärkomitees zwecks Organisierung der militärischen Verteidigung der Revolution auf. Der Kongress bildete ein Komitee des Nordgebiets und beauftragte es, die Einberufung des II. Allrussischen Sowjetkongresses vorzubereiten und die Tätigkeit aller Gebietssowjets zusammenzufassen.

  77. Siehe W. I. Lenin , "Werke", 4. Ausgabe, Bd. 26, 5.162 (russ.).

  78. Siehe W. I. Lenin , "Werke", 4. Ausgabe, Bd. 26, S. 165 (russ.).

  79. J.W. Stalins Buch "Auf dem Wege zum Oktober" erschien in zwei Ausgaben im Januar und Mai 1925. Die in diesem Buch enthaltenen Artikel und Reden sind in Band 3 der Werke J. W. Stalins aufgenommen. Das Vorwort wurde vom Verfasser im Dezember 1924 beendet und vollständig nur in dem Buch "Auf dem Wege zum Oktober" veröffentlicht. Der größte Teil des Vorworts wurde unter dem Gesamttitel "Die Oktoberrevolution und die Taktik der russischen Kommunisten" außer in verschiedenen Sammelbänden und Einzelbroschüren in allen Ausgaben von J.W. Stalins "Fragen des Lenin ismus" veröffentlicht. Ein Teil des Vorworts ist als Anmerkung des Verfassers zu dem Artikel "Gegen den Föderalismus" in Band 3 der Werke J. W. Stalins veröffentlicht.

  80. "Siehe K. Marx und F. Engels, "Ausgewählte Briefe", 1947, S. 262-264 [deutsch in "Ausgewählte Schriften" in zwei Bänden, Bd. II, S.435/436].

ENDE BAND 6

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