"Stalin"

Werke

Band 7

ÜBER DIE AUFGABEN DER ZEITSCHRIFT
„KRASNAJA MOLODJOSH“[2]

In einer Unterredung mit Redaktionsmitgliedern erklärte Genosse Stalin, auf die Aufgaben der Zeitschrift eingehend, folgendes:

Die Zeitschrift muss es sich zur Hauptaufgabe machen, die proletarische parteilose Studentenschaft zur Arbeit der Sowjetmacht und der Kommunistischen Partei heranzuziehen. Das wird die Zeitschrift nur dann erreichen, wenn sie tatsächlich zu einer wirklichen sowjetischen Studentenzeitschrift wird. Die Arbeit an den Hochschulen, in den Organen des Volkskommissariats für Volksbildung usw. weist natürlich noch eine Reihe von Mängeln auf. Die Studentenschaft, die diese Mängel besser als irgend jemand anders kennt, muss sie systematisch aufdecken, kritisieren, auf sie hinweisen, damit wir unsere Arbeit mit vereinten Kräften verbessern können. Daher ist es notwendig, die Besten aus der parteilosen proletarischen Studentenschaft weitgehend zur Mitarbeit an der Zeitschrift heranzuziehen. Die Studentenschaft muss fühlen, dass dies ihre Zeitschrift ist, die ihr hilft, zu arbeiten und sich zu entwickeln.

Zu den Aufgaben bestimmter Rubriken der Zeitschrift bemerkte Genosse Stalin folgendes:

In den politischen Rubriken der Zeitschrift sollen nur die grundlegenden Fragen der Arbeit der Partei und der Sowjetmacht behandelt werden. Es hat keinen Sinn, hier dasselbe zu bringen, was andere Zeitschriften bringen. Jedes Presseorgan in unserer Union muss seinen bestimmten Platz in der allgemeinen Arbeit haben. Die Rubriken „Studentenleben”, „Literatur”, „Wissenschaft und Technik” müssen weitgehendst entwickelt werden. Das heißt gerade die Rubriken, an denen die Studentenschaft selbst aktiv mitarbeiten und in denen sie hervortreten kann. Auch in der Rubrik „Hochschulreform” ist es notwendig, neben den Lehrern und Professoren die Studentenschaft zur Bearbeitung einzelner Fragen heranzuziehen.

Wenn die Zeitschrift die Losung „Näher an die Studentenschaft” verwirklicht, wird sie ihre Aufgabe besser erfüllen und tatsächlich zu einem mit der sowjetischen Studentenschaft eng verbundenen Organ werden.

Zeitschrift „Krasnaja Molodjosh”
(Die Rote Jungend) Nr. 1 (5),
Januar 1925.

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