"Stalin"

Werke

Band 8

SCHLUSSWORT ZU DEM REFERAT
„ÜBER DIE SOZIALDEMOKRATISCHE ABWEICHUNG
IN UNSERER PARTEI”

II
KAMENEW SÄUBERT TROTZKI DEN WEG

Was ist der eigentliche Sinn der Ausführungen Kamenews auf dieser Konferenz? Wenn man von einigen Bagatellen und von Kamenews üblicher Diplomatie absieht, so liegt der Sinn seiner Ausführungen darin, Trotzki die Verteidigung seines Standpunkts, den Kampf gegen den Lenin ismus in der grundlegenden Frage, der Frage der Möglichkeit des Sieges des Sozialismus in einem Lande, zu erleichtern.

Zu diesem Zweck hat sich Kamenew der „Mühe” unterzogen, den Beweis zu führen, dass Lenin s grundlegender Artikel (1915), der von der Möglichkeit des Sieges des Sozialismus in einem Lande handelt, sich angeblich nicht auf Rußland beziehe, dass Lenin , als er von dieser Möglichkeit sprach, nicht Rußland, sondern andere kapitalistische Länder im Auge gehabt habe. Kamenew hat sich dieser zweifelhaften „Mühe” unterzogen, um Trotzki, dessen „Schema” der Artikel Lenin s aus dem Jahre 1915 vernichtet und vernichten musste, den Weg zu säubern.

Grob gesagt, hat Kamenew sozusagen die Rolle eines Hausknechts Trotzkis übernommen (Heiterkeit), der ihm den Weg säubert. Der Direktor des Lenin -Instituts in der Rolle eines Hausknechts Trotzkis - das ist natürlich ein trauriger Anblick, nicht weil die Arbeit eines Hausknechts etwas Schlechtes wäre, sondern weil Kamenew, der zweifelsohne ein Mann von Bildung ist, glaube ich, sich mit einer anderen, qualifizierteren Arbeit befassen könnte. (Heiterkeit.) Er hat jedoch diese Rolle freiwillig übernommen, was natürlich sein volles Recht ist, und dagegen lässt sich nichts machen.

Wir wollen nun sehen, ob Kamenew dieser mehr als sonderbaren Rolle gerecht geworden ist.

Kamenew erklärte in seiner Rede, dass die von Lenin in seinem Artikel vom Jahre 1915 aufgestellte Grundthese, die These, die für die gesamte Linie unserer Revolution und unseres Aufbaus bestimmend war, dass diese These von der Möglichkeit des Sieges des Sozialismus in einem Lande sich nicht auf Rußland beziehe und auch nicht beziehen könne und dass Lenin , als er von der Möglichkeit des Sieges des Sozialismus in einem Lande sprach, nicht Rußland, sondern nur andere kapitalistische Länder im Auge gehabt habe. Das ist unglaublich und ungeheuerlich, das sieht einer direkten Verleumdung des Genossen Lenin sehr ähnlich, aber Kamenew kümmert es augenscheinlich nicht, wie die Partei über eine derartige Verfälschung Lenin s urteilt. Er ist nur um eins besorgt: Trotzki um jeden Preis den Weg zu säubern.

Wie versucht er nun, diese sonderbare Behauptung zu begründen?

Er erklärt, Genosse Lenin habe zwei Wochen nach dem erwähnten Artikel die bekannten Thesen[96] über den Charakter der bevorstehenden Revolution in Rußland aufgestellt, worin er gesagt habe, die Aufgabe der Marxisten erschöpfe sich darin, den Sieg der bürgerlich-demokratischen Revolution in Rußland zu erringen; Lenin sei, als er dies sagte, davon ausgegangen, die Revolution in Rußland müsse in ihrer bürgerlichen Phase stecken bleiben und könne nicht in die sozialistische Revolution hinüberwachsen. Nun, da aber Lenin s Artikel über die Möglichkeit des Sieges des Sozialismus in einem Lande nicht von der bürgerlichen Revolution, sondern von der sozialistischen Revolution handelt, so sei es klar, dass Lenin in diesem Artikel nicht Rußland im Auge haben konnte.

Demnach hat also Lenin Kamenew zufolge den Schwung der russischen Revolution wie ein linker bürgerlicher Revolutionär oder wie ein Reformist vom Schlage der Sozialdemokraten aufgefasst, die der Meinung sind, dass die bürgerliche Revolution nicht in die sozialistische Revolution hinüberwachsen dürfe, die der Meinung sind, dass zwischen der bürgerlichen und der sozialistischen Revolution eine lange geschichtliche Zwischenzeit, eine lange Pause, eine Zeitspanne von wenigstens einigen Jahrzehnten liegen müsse, in deren Verlauf der Kapitalismus weiter gedeihen, das Proletariat aber dahinvegetieren werde.

Demnach wäre es so, dass Lenin im Jahre 1915, als er seinen Artikel schrieb, nicht daran dachte, nicht gewillt war und nicht danach strebte, nach dem Siege der bürgerlichen Revolution unverzüglich von dieser zur sozialistischen Revolution überzugehen.

Sie werden sagen, dass dies unglaublich und ungeheuerlich ist. Ja, diese Behauptung Kamenews ist tatsächlich unglaublich und ungeheuerlich. Aber Kamenew lässt sich dadurch nicht beirren.

Gestatten Sie, dass ich einige Dokumente anführe, die davon zeugen, dass Kamenew die Auffassung des Genossen Lenin in dieser Frage gröblich verfälscht.

Schon im Jahre 1905, als der Schwung der russischen Revolution noch nicht so mächtig war noch sein konnte, wie er späterhin, im Ergebnis des imperialistischen Krieges, im Februar 1917 wurde, schrieb Genosse Lenin über den Charakter der russischen Revolution folgendes:

 

„Von der demokratischen Revolution werden wir sofort, und zwar nach Maßgabe unserer Kraft, der Kraft des klassenbewussten und organisierten Proletariats, den Übergang zur sozialistischen Revolution beginnen.” (Siehe 4. Ausgabe, Bd. 9, S. 213 [deutsch in „Ausgewählte Werke” in zwei Bänden, Bd. I, S. 541].)

 

Dieses Zitat ist einem Artikel Lenin s entnommen, der im September 1905 erschien.

Hat Kamenew von der Existenz dieses Artikels Kenntnis? Ich denke, der Direktor des Lenin -Instituts muss von seiner Existenz Kenntnis haben.

Es ergibt sich somit, dass Lenin sich den Sieg der bürgerlich-demokratischen Revolution nicht als Abschluss des Kampfes des Proletariats und der Revolution überhaupt vorstellte, sondern als erste Etappe und Übergangsstufe zur sozialistischen Revolution.

Aber vielleicht hat Lenin späterhin seine Auffassung über den Charakter und den Schwung der russischen Revolution geändert? Nehmen wir ein anderes Dokument. Ich denke an einen Artikel Lenin s, der im November 1915 erschien, drei Monate nach Erscheinen des grundlegenden Artikels des Genossen Lenin über die Möglichkeit des Sieges des Sozialismus in einem Lande. Darin heißt es:

 

„Das Proletariat kämpft - und wird selbstlos weiterkämpfen - für die Eroberung der Macht, für die Republik, für die Konfiszierung der Ländereien, das heißt für die Heranziehung der Bauernschaft, für die Ausschöpfung ihrer revolutionären Kräfte, für die Beteiligung der ,nichtproletarischen Volksmassen’ an der Befreiung des bürgerlichen Rußlands vom militärisch-feudalen ,Imperialismus’ (= Zarismus). Und diese Befreiung des bürgerlichen Rußlands vom Zarismus, von der Herrschaft der Gutsbesitzer über den Boden, wird das Proletariat unverzüglich, ausnutzen, nicht um den wohlhabenden Bauern in ihrem Kampf gegen die Landarbeiter zu helfen, sondern um die sozialistische Revolution, im Bunde mit den Proletariern Europas zu vollbringen,” (Siehe 4. Ausgabe, Bd. 21, S. 382/383, russ.)

 

Wie Sie sehen, ging Lenin sowohl hier als auch in dem vorhergehenden Zitat, sowohl im Jahre 1905 als auch im Jahre 1915, in gleicher Weise davon aus, dass die bürgerliche Revolution in Rußland in die sozialistische Revolution hinüberwachsen muss, dass der Sieg der bürgerlich-demokratischen Revolution in Rußland die erste Etappe der russischen Revolution ist, die notwendig ist, um unverzüglich zu ihrer zweiten Etappe, zur sozialistischen Revolution, übergehen zu können.

Nun, und wie ist es um die Thesen Lenin s vom Jahre 1915 bestellt, auf die sich Kamenew in seiner Rede berief und in denen von den Aufgaben der bürgerlich-demokratischen Revolution in Rußland die Rede ist? Widersprechen nicht diese Thesen der Idee des Hinüberwachsens der bürgerlichen Revolution in die sozialistische Revolution? Natürlich nicht. Im Gegenteil, diesen Thesen liegt gerade die Idee des Hinüberwachsens der bürgerlichen Revolution in die sozialistische Revolution, die Idee des Hinüberwachsens der ersten Etappe der russischen Revolution in die zweite Etappe, zugrunde. Erstens sagt Lenin in diesen Thesen gar nicht, dass der Schwung der russischen Revolution und die Aufgaben der Marxisten in Rußland mit dem Sturz des Zaren und der Gutsbesitzer, mit den Aufgaben der bürgerlich-demokratischen Revolution erschöpft seien. Zweitens beschränkt sich Lenin in diesen Thesen auf die Kennzeichnung der Aufgaben der bürgerlich-demokratischen Revolution, weil er diese Revolution als erste Etappe und als nächste Aufgabe der russischen Marxisten betrachtet. Drittens geht Lenin davon aus, dass die russischen Marxisten die Lösung ihrer Aufgaben nicht mit der zweiten Etappe beginnen sollen (wie das Trotzki nach dem Schema „Weg mit dem Zaren, her mit der Arbeiterregierung” vorgeschlagen hat), sondern mit der ersten Etappe, mit der Etappe der bürgerlich-demokratischen Revolution.

Gibt es hier irgendeinen Widerspruch, oder auch nur die Spur eines Widerspruchs zu der Idee des Hinüberwachsens der bürgerlichen Revolution in die sozialistische Revolution? Es ist klar, dass das nicht der Fall ist.

Es ergibt sich, dass Kamenew ganz offensichtlich Lenin s Standpunkt verfälscht hat.

Wir haben aber außer den von Lenin verfassten Dokumenten noch andere Zeugen, die gegen Kamenew sprechen. Wir haben außerdem lebende Zeugen, wie zum Beispiel Trotzki, wie unsere XIV. Parteikonferenz und schließlich, so sonderbar das auch klingen mag, wie Kamenew und Sinowjew selbst.

Bekanntlich erschien Lenin s Artikel über die Möglichkeit des Sieges des Sozialismus in einem Lande im Jahre 1915. Bekanntlich beantwortete Trotzki, der damals gegen Genossen Lenin in der Frage des Sieges des Sozialismus in einem Lande polemisierte, diesen Artikel sogleich, das heißt auch noch im Jahre 1915, mit einem speziellen kritischen Artikel. Was sagte Trotzki damals, im Jahre 1915, in seinem kritischen Artikel? Wie beurteilte er den Artikel des Genossen Lenin ? Fasste er ihn so auf, dass Lenin , als er vom Siege des Sozialismus in einem Lande sprach, nicht Rußland im Auge gehabt habe, oder aber fasste er ihn irgendwie anders auf, sagen wir, so wie wir ihn heute alle auffassen? Hier eine Stelle aus diesem Artikel Trotzkis:

 

„Das einzige einigermaßen konkrete historische Argument gegen die Losung der Vereinigten Staaten wurde im schweizerischen ‚Sozialdemokrat’ (dem damaligen Zentralorgan der Bolschewiki, in dem auch der oben erwähnte Artikel Lenin s veröffentlicht wurde. J. St.) in folgendem Satz formuliert: ‚Die Ungleichmäßigkeit der ökonomischen und politischen Entwicklung ist ein unbedingtes Gesetz des Kapitalismus.’ Daraus zog der ‚Sozialdemokrat’ den Schluss, dass der Sieg des Sozialismus in einem Lande möglich sei und dass es deshalb nicht notwendig sei, die Diktatur des Proletariats in jedem einzelnen Staat von der Schaffung der Vereinigten Staaten von Europa abhängig zu machen... Dass kein einziges Land in seinem Kampfe auf die anderen ‚warten’ soll, ist ein elementarer Gedanke, den zu wiederholen nützlich und notwendig ist, damit nicht die Idee der parallelen internationalen Tat durch die Idee der abwartenden internationalen Untätigkeit ersetzt werde. Ohne auf die anderen zu warten, beginnen wir den Kampf auf nationalem Boden und setzen ihn hier fort, in der vollen Überzeugung, dass unsere Initiative dem Kampf in den anderen Ländern einen Anstoß geben wird; wenn das aber nicht geschehen sollte, dann wäre es aussichtslos, zu glauben - davon zeugen sowohl die geschichtlichen Erfahrungen als auch theoretische Erwägungen -, dass zum Beispiel ein revolutionäres Rußland einem konservativen Europa gegenüber sich behaupten’ oder ein sozialistisches Deutschland in der kapitalistischen Welt isoliert bleiben könnte.“ (Siehe Trotzkis Schriften, Bd. III, Teil 1, S.89190.)

 

Es ergibt sich, dass Trotzki Lenin s Artikel damals nicht so auffasste, wie Kamenew ihn jetzt „aufzufassen” bemüht ist, sondern so, wie er von Lenin gemeint war, wie ihn die Partei auffasst und wie wir alle ihn auffassen, sonst hätte Trotzki seine Polemik gegen Lenin nicht mit dem Argument bezüglich Rußlands bekräftigt.

Es ergibt sich, dass Trotzki hier, in diesem Zitat, gegen seinen jetzigen Bundesgenossen, gegen Kamenew, Zeugnis ablegt.

Warum aber ist er dann auf dieser Konferenz nicht gegen Kamenew aufgetreten? Warum hat Trotzki hier nicht offen und ehrlich erklärt, dass Kamenew Lenin ganz offensichtlich verfälscht? Glaubt Trotzki denn, dass sein Stillschweigen in diesem Fall als Beispiel ehrlicher Polemik gelten kann? Trotzki ist hier eben deshalb nicht gegen Kamenew aufgetreten, weil er offenbar nicht in das zweifelhafte „Geschäft” einer direkten Verleumdung Lenin s verstrickt werden wollte - diese schmutzige Arbeit hat er Kamenew überlassen.

Welche Stellung aber nimmt die Partei, zum Beispiel die XIV. Parteikonferenz, zu dieser Frage ein? In der Resolution der XIV. Parteikonferenz, in der die Frage der Möglichkeit des Sieges des Sozialismus in einem Lande behandelt wird, heißt es hierzu:

 

„Aus der ,Ungleichmäßigkeit der ökonomischen und politischen Entwicklung, die ein unbedingtes Gesetz des Kapitalismus ist’, folgerte Genosse Lenin mit Recht zweierlei: a) die Möglichkeit des ,Sieges des Sozialismus ursprünglich in wenigen kapitalistischen Ländern oder sogar in einem einzeln genommenen Lande’, und b) die Möglichkeit, dass diese wenigen Länder oder sogar dieses eine Land nicht unbedingt die Länder des am stärksten entwickelten Kapitalismus sein werden (siehe insbesondere die Aufzeichnungen über Suchanow). Die Erfahrung der russischen Revolution hat bewiesen’, dass dieser ursprüngliche Sieg in einem Lande nicht nur möglich ist, sondern dass bei einer Reihe günstiger Umstände dieses erste Land der siegreichen proletarischen Revolution sich (bei gewisser Unterstützung durch das internationale Proletariat) auf lange Zeit behaupten und festigen kann, auch dann, wenn diese Unterstützung nicht die Form direkter proletarischer Revolutionen in anderen Ländern annimmt.” (Aus der Resolution der XIV. Parteikonferenz „über die Aufgaben der Komintern und der KPR(B) im Zusammenhang mit dein erweiterten Plenum des EKKI“[97].)

 

Es ergibt sich, dass die Partei als Ganzes, vertreten durch ihre XIV. Konferenz, gegen Kamenew Zeugnis ablegt, gegen seine Behauptung, Lenin habe in seinem Artikel über den Sieg des Sozialismus in einem Lande nicht Rußland im Auge gehabt. Sonst hätte die Konferenz nicht gesagt, „die Erfahrung der russischen Revolution hat bewiesen”, dass Lenin s bekannter Artikel über den Sieg des Sozialismus in einem Lande richtig ist.

Es ergibt sich, dass die XIV. Parteikonferenz den Artikel des Genossen Lenin so aufgefasst hat, wie er von Lenin gemeint war, wie ihn Trotzki auffasste und wie wir ihn alle auffassen.

Wie aber verhielten sich Kamenew und Sinowjew zu dieser Resolution der XIV. Parteikonferenz? Ist es etwa nicht Tatsache, dass der Resolutionsentwurf von einer Kommission, der Sinowjew und Kamenew angehörten, ausgearbeitet und einstimmig angenommen wurde? Ist es etwa nicht Tatsache, dass Kamenew auf der XIV. Parteikonferenz, die die oben erwähnte Resolution einstimmig annahm, den Vorsitz führte und dass Sinowjew das Referat zu dieser Resolution hielt? Wie konnte es geschehen, dass Kamenew und Sinowjew für diese Resolution in allen ihren Punkten stimmten? Ist denn nicht klar, dass Kamenew Lenin s Artikel, aus dem ein Zitat direkt in die Resolution der XIV. Parteikonferenz aufgenommen wurde, damals anders auffasste, als er ihn jetzt „aufzufassen” bemüht ist? Welchem Kamenew soll man nun glauben: dem, der als Vorsitzender der XIV. Parteikonferenz für die Resolution der XIV. Parteikonferenz gestimmt hat, oder dem, der jetzt auf der XV. Parteikonferenz die Rolle des Hausknechts Trotzkis spielt?

Es ergibt sich, dass der Kamenew der XIV. Parteikonferenz gegen den Kamenew der XV. Parteikonferenz Zeugnis ablegt.

Weshalb aber schweigt Sinowjew und versucht nicht, Kamenew zu korrigieren, der ganz offensichtlich sowohl Lenin s Artikel vom Jahre 1915 als auch die Resolution der XIV. Parteikonferenz verfälscht? Ist es etwa nicht Tatsache, dass kein anderer als Sinowjew die Resolution über den Sieg des Sozialismus in einem Lande auf der XIV. Parteikonferenz verteidigte?

Es ergibt sich, dass Sinowjew hier keine ganz saubere Weste hat. (Zurufe: „Eine ganz und gar unsaubere.”) Wo bleibt denn hier die ehrliche Polemik?

Es ergibt sich, dass Kamenew und Sinowjew jetzt nichts an einer ehrlichen Polemik gelegen ist.

Und die Schlussfolgerung? Die Schlussfolgerung ist die, dass Kamenew es nicht verstanden hat, die Rolle eines Hausknechts Trotzkis zu spielen. Er hat die Hoffnungen Trotzkis getäuscht.

Weiter zu III.

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