"Stalin"

Werke

Band 9

SCHLUSSWORT

13. Dezember

V
SCHLUSSFOLGERUNGEN

Ich komme zum Schluss, Genossen.

Wenn man das Fazit aus der Diskussion zieht, so kann man zu einer keinerlei Zweifel zulassenden allgemeinen Schlussfolgerung kommen, nämlich zu der Schlussfolgerung, dass der XIV. Parteitag unserer Partei Recht hatte, als er feststellte, dass die Opposition von Unglauben an die Kräfte unseres Proletariats, von Unglauben an die Möglichkeit des siegreichen Aufbaus des Sozialismus in unserem Lande befallen ist.

Das sind der allgemeine Niederschlag der Eindrücke und die allgemeine Schlussfolgerung, zu der die Genossen gelangen mussten.

Sie sehen somit zwei Kräfte vor sich. Auf der einen Seite - unsere Partei, die das Proletariat der UdSSR unbeirrt vorwärts führt, den Sozialismus aufbaut und die Proletarier aller Länder zum Kampfe ruft. Auf der anderen Seite - die Opposition, die sich hinter unserer Partei herschleppt wie ein klappriger Greis, mit Rheumatismus in den Beinen, mit Kreuzschmerzen, mit Migräne - die Opposition, die ringsum Pessimismus sät und die Atmosphäre vergiftet mit Geschwätz darüber, dass bei uns in der UdSSR mit dem Sozialismus nichts herauskommen würde, dass dort bei ihnen, bei den Bourgeois, alles gut bestellt sei, während bei uns, bei den Proletariern, alles schlecht stehe.

Das, Genossen, sind die beiden Kräfte, die Sie vor sich sehen. Sie müssen zwischen ihnen wählen. (Heiterkeit.)

Ich zweifle nicht daran, dass Sie richtig wählen werden. (Beifall.)

Die Opposition in ihrer Fraktionsverblendung betrachtet unsere Revolution als etwas, was jeder selbständigen Kraft bar ist, als eine Art kostenloser Beilage zur künftigen, noch nicht siegreichen Revolution im Westen.

Genosse Lenin schätzte unsere Revolution, die Republik der Sowjets nicht so ein. Genosse Lenin hielt die Republik der Sowjets für die Fackel, die den Proletariern aller Länder den Weg erhellt.

Genosse Lenin sagte darüber folgendes:

„Die Sowjetrepublik wird lange Zeit ein Vorbild für sie (das heißt die Proletarier aller Länder. J.St.) sein. Unsere sozialistische Sowjetrepublik wird unerschütterlich dastehen, als Fackel des internationalen Sozialismus und als Vorbild für alle Werktätigen. Dort sehen wir Kämpfe, Krieg, Blutvergießen, Millionen Menschenopfer, Ausbeutung durch das Kapital, hier - eine wirkliche Politik des Friedens und die sozialistische Republik der Sowjets.“ (Siehe 4. Ausgabe, Bd. 26, S. 429, russ.)

Um diese Fackel haben sich zwei Fronten gebildet: die Front der Feinde der proletarischen Diktatur, die diese Fackel zu diskreditieren, zu erschüttern und auszulöschen versuchen - und die Front der Freunde der Diktatur des Proletariats, die bestrebt sind, die Fackel zu stützen und ihre Flamme zu entfachen.

Die Aufgabe besteht darin, diese Fackel zu stützen und ihre Existenz zu festigen im Namen des Sieges der Weltrevolution.

Genossen! Ich zweifle nicht daran, dass Sie alles tun werden, damit diese Fackel brenne und allen Unterdrückten und Geknechteten auf ihrem Weg voranleuchte.

Ich zweifle nicht daran, dass Sie alles tun werden, damit die Flamme dieser Fackel lichterloh entfacht werde zum Schrecken der Feinde des Proletariats.

Ich zweifle nicht daran, dass Sie alles tun werden, damit solche Fackeln in allen Weltteilen entzündet werden den Proletariern aller Länder zur Freude. (Anhaltender, nicht enden wollender Beifall. Alle Delegierten erheben sich von den Plätzen und singen die „Internationale“. Dreifaches „Hurra“.)

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