"Stalin"

Werke

Band 10

VEREINIGTES PLENUM DES ZK UND DER ZKK
DER KPdSU(B)[1]

DIE INTERNATIONALE LAGE
UND DIE VERTEIDIGUNG DER UdSSR

II
Über China

Gehen wir zur Chinafrage über.

Ich werde nicht weiter auf die Fehler der Opposition in der Frage des Charakters und der Perspektiven der chinesischen Revolution eingehen. Und zwar deshalb nicht, weil darüber ausführlich genug und überzeugend genug gesprochen wurde und es hier keiner Wiederholung bedarf. Ich werde auch nicht darauf eingehen, dass die chinesische Revolution in ihrem jetzigen Stadium angeblich eine Revolution für die Zollautonomie sein soll (Trotzki). Es lohnt sich auch nicht, darauf einzugehen, dass in China angeblich keine feudalen Überreste existieren und dass sie, falls sie doch existieren, keinerlei ernsthafte Bedeutung haben, so dass die Agrarrevolution in China völlig unbegreiflich wird (Trotzki und Radek). Über diese und ähnliche Fehler der Opposition in der chinesischen Frage sind Sie sicherlich bereits durch unsere Parteipresse unterrichtet.

Wenden wir uns der Frage zu, welches die Hauptausgangspunkte des Lenin ismus bei der Entscheidung der Fragen der Revolution in den kolonialen und abhängigen Ländern sind.

Worin besteht der Ausgangspunkt der Komintern und der kommunistischen Parteien überhaupt beim Herangehen an die Fragen der revolutionären Bewegung in den kolonialen und abhängigen Ländern?

Er besteht in der strengen Unterscheidung zwischen der Revolution in den imperialistischen Ländern, in Ländern, die andere Völker unterdrücken, und der Revolution in den kolonialen und abhängigen Ländern, in Ländern, auf denen das imperialistische Joch anderer Staaten lastet. Die Revolution in den imperialistischen Ländern, das ist eine Sache - dort ist die Bourgeoisie die Unterdrückerin anderer Völker, dort ist sie in allen Stadien der Revolution konterrevolutionär, dort fehlt das nationale Moment als Moment des Befreiungskampfes. Etwas anderes ist die Revolution in den kolonialen und abhängigen Ländern - hier ist die Unterjochung durch den Imperialismus anderer Staaten einer der Faktoren der Revolution, hier ist dieses Joch, wie es nicht anders sein kann, auch für die nationale Bourgeoisie fühlbar, hier kann die nationale Bourgeoisie in einem bestimmten Stadium und für eine bestimmte Zeit die revolutionäre Bewegung ihres Landes gegen den Imperialismus unterstützen, hier ist das nationale Moment als Moment des Befreiungskampfes ein Faktor der Revolution.

Diese Unterscheidung nicht machen, diesen Unterschied nicht begreifen, die Revolution in den imperialistischen Ländern der Revolution in den Kolonialländern gleichsetzen heißt den Weg des Marxismus, den

Weg des Lenin ismus verlassen, den Weg der Anhänger der II. Internationale beschreiten.

Folgendes führte Lenin darüber in seinem Referat über die nationale und koloniale Frage auf dem II. Kongress der Komintern aus:

„Was ist der wichtigste, der grundlegende Gedanke unserer Thesen? Die Unterscheidung zwischen unterdrückten und unterdrückenden Völkern. Wir heben diesen Unterschied hervor - im Gegensatz zur II. Internationale und zur bürgerlichen Demokratie.“ (4. Ausgabe, Bd. 31, S. 215, russ.)

Der Grundfehler der Opposition besteht darin, dass sie diesen Unterschied zwischen der Revolution des einen Typus und der Revolution des anderen Typus nicht begreift und nicht anerkennt.

Der Grundfehler der Opposition besteht darin, dass sie die Revolution von 1905 in Rußland, in einem imperialistischen Land, das andere Völker unterdrückte, der Revolution in China gleichsetzt, der Revolution in einem unterdrückten, halbkolonialen Land, das gezwungen ist, gegen das imperialistische Joch anderer Staaten zu kämpfen.

Bei uns in Rußland, im Jahre 1905, vollzog sich die Revolution gegen die Bourgeoisie, gegen die liberale Bourgeoisie, obwohl es eine bürgerlich-demokratische Revolution war. Warum? Weil die liberale Bourgeoisie eines imperialistischen Landes nicht anders als konterrevolutionär sein kann. Eben deshalb war damals bei den Bolschewiki keine Rede von zeitweiligen Blocks und Abkommen mit der liberalen Bourgeoisie und konnte auch keine Rede davon sein. Davon ausgehend, behauptet die Opposition, dieselbe Linie müsse in China in allen Stadien der revolutionären Bewegung verfolgt werden, zeitweilige Abkommen und Blocks mit der nationalen Bourgeoisie seien in China niemals und unter keinen Umständen zulässig. Die Opposition vergisst aber, dass so nur Leute reden können, die den Unterschied zwischen einer Revolution in unterdrückten Ländern und einer Revolution in Unterdrückerländern nicht begreifen und nicht anerkennen, dass so nur Leute reden können, die mit dem Lenin ismus brechen und zu den Anhängern der II. Internationale hinabsinken.

Über die Zulässigkeit zeitweiliger Abkommen und Blocks mit der bürgerlichen Befreiungsbewegung in den kolonialen Ländern führt Lenin folgendes aus:

„Die Kommunistische Internationale muss ein zeitweiliges Bündnis mit der bürgerlichen Demokratie der Kolonien und der rückständigen Länder eingehen, darf sich aber nicht mit ihr verschmelzen, sondern muss unbedingt die Selbständigkeit der proletarischen Bewegung - sogar in ihrer Keimform - wahren“ (4. Ausgabe, Bd. 31, S. 127 [deutsch in „Ausgewählte Werke“ in zwei Bänden, Bd. II, S. 775]) ... „wir als Kommunisten müssen und werden die bürgerlichen Befreiungsbewegungen in den kolonialen Ländern nur dann unterstützen, wenn diese Bewegungen wirklich revolutionär sind, wenn ihre Vertreter uns nicht hindern, die Bauernschaft und die breiten Massen der Ausgebeuteten in revolutionärem Geist zu erziehen und zu organisieren“ (4. Ausgabe, Bd. 31, S. 217, russ.).

Wie konnte es „passieren“, dass Lenin , der mit äußerster Schärfe gegen Abkommen mit der Bourgeoisie in Rußland auftrat, solche Abkommen und Blocks in China für zulässig hält? Vielleicht hat sich Lenin geirrt? Vielleicht hat er eine Wendung von der revolutionären Taktik zur opportunistischen Taktik vollzogen? Natürlich nicht! Das ist deshalb „passiert“, weil Lenin sich des Unterschieds zwischen der Revolution in einem unterdrückten Land und der Revolution in einem Unterdrückerland bewusst war. Das ist deshalb „passiert“, weil Lenin sich dessen bewusst war, dass in den kolonialen und abhängigen Ländern die nationale Bourgeoisie in einem bestimmten Stadium ihrer Entwicklung die revolutionäre Bewegung ihres Landes gegen das Joch des Imperialismus unterstützen kann. Die Opposition will das nicht begreifen, und zwar will sie es deshalb nicht begreifen, weil sie mit der revolutionären Taktik Lenin s bricht, weil sie mit der revolutionären Taktik des Lenin ismus bricht.

Haben Sie beachtet, wie die Führer der Opposition in ihren Reden diese Weisungen Lenin s geflissentlich umgingen, wie sie sich scheuten, sie zu berühren? Weshalb umgehen sie denn diese jedermann bekannten taktischen Weisungen Lenin s für die kolonialen und abhängigen Länder? Weshalb fürchten sie diese Weisungen? Weil sie die Wahrheit fürchten. Weil die taktischen Weisungen Lenin s die gesamte ideologisch-politische Konzeption des Trotzkismus in den Fragen der chinesischen Revolution über den Haufen werfen.

Über die Etappen der chinesischen Revolution. Die Opposition hat sich dermaßen verrannt, dass sie jetzt überhaupt leugnet, dass es in der Entwicklung der chinesischen Revolution irgendwelche Etappen gibt. Aber gibt es denn eine Revolution ohne bestimmte Etappen ihrer Entwicklung? Hatte unsere Revolution etwa nicht ihre Entwicklungsetappen? Nehmen Sie Lenin s Aprilthesen[9], und Sie werden sehen, dass Lenin zwei Etappen in unserer Revolution unterschied: Die erste Etappe war die bürgerlich-demokratische Revolution mit der Agrarbewegung als ihrer Hauptachse; die zweite Etappe war die Oktoberrevolution mit der Machtergreifung durch das Proletariat als ihrer Hauptachse.

Welches sind die Etappen der chinesischen Revolution? Es gibt meiner Meinung nach drei:

Die erste Etappe ist die Revolution der vereinigten gesamtnationalen Front, die Kantoner Periode, als die Revolution ihren Stoß vorwiegend gegen den ausländischen Imperialismus richtete und als die nationale Bourgeoisie die revolutionäre Bewegung unterstützte;

die zweite Etappe ist die bürgerlich-demokratische Revolution, nachdem die nationalen Truppen bis zum Jangtse vorgestoßen waren, als die nationale Bourgeoisie sich von der Revolution abwandte und die Agrarbewegung sich zu einer mächtigen Revolution von Dutzenden von Millionen Bauern entwickelte (gegenwärtig steht die chinesische Revolution in der zweiten Etappe ihrer Entwicklung);

die dritte Etappe ist die Sowjetrevolution, die noch nicht eingetreten ist, aber eintreten wird.

Wer nicht begriffen hat, dass es keine Revolution ohne bestimmte Entwicklungsetappen gibt, wer nicht begriffen hat, dass die chinesische Revolution drei Etappen in ihrer Entwicklung zu durchlaufen hat, der hat weder vom Marxismus noch von der chinesischen Frage etwas begriffen.

Welches ist das charakteristische Merkmal der ersten Etappe der chinesischen Revolution?

Das charakteristische Merkmal der ersten Etappe der chinesischen Revolution ist erstens, dass sie eine Revolution der vereinigten gesamtnationalen Front war, und zweitens, dass sie hauptsächlich gegen das äußere imperialistische Joch gerichtet war (Hongkonger Streik[10] und dgl.). War Kanton damals das Zentrum, das Aufmarschgebiet der revolutionären Bewegung in China? Zweifellos. Das können jetzt höchstens noch Blinde leugnen.

Ist es richtig, dass die erste Etappe einer kolonialen Revolution eben diesen Charakter tragen muss? Ich glaube, es ist richtig. In den „Ergänzungsthesen“ des II. Kongresses der Komintern, die von der Revolution in China und Indien handeln, heißt es direkt, dass in diesen Ländern „die Fremdherrschaft die freie Entwicklung des sozialen Lebens dauernd hemmt“, dass „deshalb der erste Schritt der Revolution in den Kolonien der Sturz des ausländischen Kapitalismus sein muss“. (Siehe stenographischen Bericht des II. Kongresses der Komintern, S. 605.)

Charakteristisch für die chinesische Revolution ist die Tatsache, dass sie diesen „ersten Schritt“ getan, die erste Etappe ihrer Entwicklung, die Periode der Revolution der vereinigten gesamtnationalen Front, zurückgelegt hat und in die zweite Etappe ihrer Entwicklung, in die Periode der Agrarrevolution, eingetreten ist.

Charakteristisch beispielsweise für die türkische Revolution (Kemalisten) ist umgekehrt die Tatsache, dass sie bei dem „ersten Schritt“, in der ersten Etappe ihrer Entwicklung, in der Etappe der bürgerlichen Befreiungsbewegung, stecken geblieben ist, ohne auch nur zu versuchen, zur zweiten Etappe ihrer Entwicklung, zur Etappe der Agrarrevolution, überzugehen.

Was stellten die Kuomintang[11] und ihre Regierung in der ersten Etappe der Revolution, in der Kantoner Periode, dar? Sie stellten damals einen Block der Arbeiter, der Bauern, der bürgerlichen Intelligenz und der nationalen Bourgeoisie dar. War Kanton damals das Zentrum der revolutionären Bewegung, das Aufmarschgebiet der Revolution? War damals die Politik der Unterstützung der Kantoner Kuomintang als einer Regierung des Befreiungskampfes gegen den Imperialismus richtig? Hatten wir Recht, wenn wir Kanton in China und, sagen wir, Angora in der Türkei unterstützten, als Kanton und Angora den Kampf gegen den Imperialismus führten? Ja, wir hatten Recht. Wir hatten Recht, und wir handelten damals im Sinne Lenin s, denn der Kampf Kantons und Angoras zersplitterte die Kräfte des Imperialismus, schwächte den Imperialismus, untergrub sein Ansehen und erleichterte dadurch die Entwicklung des Herdes der Weltrevolution, die Entwicklung der UdSSR. Stimmt es, dass die jetzigen Führer unserer Opposition damals gemeinsam mit uns sowohl Kanton als auch Angora unterstützt, ihnen einen gewissen Beistand erwiesen haben? Ja, das stimmt. Möge jemand versuchen, das zu widerlegen.

Wie ist aber die Einheitsfront mit der nationalen Bourgeoisie in der ersten Etappe der kolonialen Revolution aufzufassen? Bedeutet das, dass die Kommunisten den Kampf der Arbeiter und Bauern gegen die Gutsherren und die nationale Bourgeoisie nicht verschärfen dürfen, dass das Proletariat, und sei es auch nur im geringsten Maße, sei es auch nur für einen Augenblick, seine Selbständigkeit opfern soll? Nein, das bedeutet es nicht. Die Einheitsfront kann nur in dem Fall und nur unter der Bedingung revolutionäre Bedeutung haben, wenn sie die Kommunistische Partei nicht daran hindert, ihre selbständige politische und organisatorische Arbeit zu leisten, das Proletariat zu einer selbständigen politischen Kraft zu organisieren, die Bauernschaft gegen die Gutsherren zu mobilisieren, offen die Revolution der Arbeiter und Bauern zu organisieren und so die Vorbedingungen für die Hegemonie des Proletariats zu schaffen. Mir scheint, der Referent hat auf Grund der allen bekannten Dokumente den vollen Beweis erbracht, dass die Komintern die chinesische Kommunistische Partei eben diese Auffassung von der Einheitsfront gelehrt hat.

Kamenew und Sinowjew haben sich hier auf ein einziges Telegramm nach Schanghai vom Oktober 1926 berufen, in dem es heißt, dass man vorläufig, bis zur Einnahme Schanghais, die Agrarbewegung nicht verschärfen solle. Es liegt mir fern, dieses Telegramm als richtig zu bezeichnen. Ich habe die Komintern niemals für unfehlbar gehalten und tue das auch jetzt nicht. Einzelne Fehler kommen vor, und dieses Telegramm ist zweifellos ein Fehler. Aber erstens wurde dieses Telegramm wenige Wochen später (im November 1926) von der Komintern selbst widerrufen, ohne dass die Opposition irgendwelche Einwände erhoben oder ein Signal gegeben hätte. Zweitens, warum hat die Opposition bis jetzt darüber geschwiegen, warum fällt ihr dieses Telegramm erst nach neun Monaten ein, und warum verheimlicht sie der Partei, dass dieses Telegramm von der Komintern vor neun Monaten widerrufen worden ist? Deshalb wäre es eine böswillige Verleumdung, wollte man die Meinung vertreten, dieses Telegramm habe die Linie unserer Führung bestimmt. In Wirklichkeit war das ein einzelnes, episodisches Telegramm, das für die Linie der Komintern, für die Linie unserer Führung absolut nicht charakteristisch ist. Das ist, wie gesagt, schon daraus ersichtlich, dass es wenige Wochen später durch eine Reihe von Dokumenten widerrufen wurde, die die Linie festlegten und für unsere Führung unbedingt charakteristisch sind.

Gestatten Sie mir, mich auf diese Dokumente zu berufen.

Da ist zum Beispiel ein Auszug aus der Resolution des VII. Plenums der Komintern, das im November 1926 stattfand, das heißt einen Monat nach dem oben erwähnten Telegramm:

„Die spezifische Besonderheit der gegenwärtigen Lage ist ihr Übergangscharakter: Das Proletariat muss wählen zwischen der Perspektive eines Blocks mit erheblichen Schichten der Bourgeoisie und der Perspektive einer weiteren Festigung seines Bündnisses mit der Bauernschaft. ‘Wenn das Proletariat kein radikales Agrarprogramm aufstellt, wird es die Bauernschaft nicht in den revolutionären Kampf hineinziehen können und wird die Hegemonie in der nationalen Befreiungsbewegung verlieren.“

Und weiter:

„Die Kantoner Volksregierung wird in der Revolution die Macht nicht behaupten können, wird den vollen Sieg über den fremdländischen Imperialismus und über die einheimische Reaktion nicht erringen können, solange die Sache der nationalen Befreiung nicht mit der Agrarrevolution gleichgesetzt wird.“ (Siehe Resolution des VII. erweiterten Plenums des EKKI.)

Hier haben Sie ein Dokument, das tatsächlich die Linie der Kominternführung bestimmt.

Es ist höchst seltsam, dass die Führer der Opposition dieses allen bekannte Dokument der Komintern übergehen.

Ich denke, es wird nicht unbescheiden sein, wenn ich auf die Rede verweise, die ich in der chinesischen Kommission der Komintern im November des gleichen Jahres 1926 gehalten habe, von der, natürlich nicht ohne meine Teilnahme, die Resolution des VII. erweiterten Plenums zur chinesischen Frage ausgearbeitet wurde. Diese Rede erschien dann als Einzelbroschüre unter dem Titel „Über die Perspektiven der Revolution in China“. Hier einige Stellen aus dieser Rede:

„Ich weiß, dass es unter den Kuomintangleuten und selbst unter den chinesischen Kommunisten Leute gibt, die eine Entfaltung der Revolution im Dorfe nicht für möglich halten, da sie befürchten, dass die Hereinziehung der Bauernschaft in die Revolution die antiimperialistische Einheitsfront untergraben werde. Das ist ein gewaltiger Irrtum, Genossen. Die antiimperialistische Front in China wird umso stärker und mächtiger sein, je schneller und gründlicher die chinesische Bauernschaft in die Revolution hineingezogen wird.“

Und weiter:

„Ich weiß, dass es unter den chinesischen Kommunisten Genossen gibt, die die Streiks der Arbeiter für die Verbesserung ihrer materiellen und rechtlichen Lage als unerwünscht ansehen und den Arbeitern abraten, in den Streik zu treten. (Zuruf: „Das war in Kanton und Schanghai der Fall.“) Das ist ein großer Fehler, Genossen. Das ist eine schwerwiegende Unterschätzung der Rolle und des spezifischen Gewichts des Proletariats in China. Das muss in den Thesen als unbedingt negative Erscheinung festgehalten werden. Es wäre ein großer Fehler, wenn die chinesischen Kommunisten die gegenwärtige günstige Situation nicht dazu benutzen würden, um den Arbeitern zu helfen, ihre materielle und rechtliche Lage zu verbessern, und sei es auch durch Streiks. Wozu haben wir denn eine Revolution in China?“ (Siehe Stalin, „Über die Perspektiven der Revolution in China“[12].)

Und hier ein drittes Dokument, vom Dezember 1926, aus der Zeit, als man die Komintern aus allen Städten Chinas mit Versicherungen überhäufte, die Entfaltung des Kampfes der Arbeiter führe zu Krise, Arbeitslosigkeit, zur Stilllegung der Fabriken und Werke:

„Eine allgemeine Politik des Rückzugs in den Städten und der Einschränkung des Kampfes der Arbeiter für die Verbesserung ihrer Lage ist falsch. Den Kampf in den Dörfern muss man entfalten, aber gleichzeitig muss man den günstigen Moment für die Verbesserung der materiellen und rechtlichen Lage der Arbeiter ausnutzen und auf jede Weise bestrebt sein, dem Kampf der Arbeiter einen organisierten Charakter zu verleihen, der Exzesse und übermäßiges Vorauseilen ausschließt. Es gilt, besonders danach zu streben, dass sich der Kampf in den Städten gegen die Schichten der Großbourgeoisie und vor allem gegen die Imperialisten richte, damit die chinesische Klein- und Mittelbourgeoisie nach Möglichkeit im Rahmen der Einheitsfront gegen den gemeinsamen Feind bleibt. Wir halten das System der Schlichtungskammern, der Schiedsgerichte usw. für zweckmäßig, mit der Maßgabe, dass eine richtige Arbeiterpolitik in diesen Institutionen gewährleistet wird. Gleichzeitig halten wir es für notwendig, von vornherein zu erklären, dass Dekrete gegen die Streikfreiheit, gegen Arbeiterversammlungen usw. absolut unzulässig sind.“

Ein viertes Dokument, das anderthalb Monate vor dem Umsturz Tschiang Kai-scheks[13] verfasst wurde:

„Die Arbeit der Kuomintangzellen und der kommunistischen Zellen in der Armee muss verstärkt werden, dort, wo keine Zellen bestehen, ihre Organisierung jedoch möglich ist, müssen sie organisiert werden; dort aber, wo die Organisierung kommunistischer Zellen unmöglich ist, muss mit Hilfe verborgen tätiger Kommunisten eine intensive Arbeit entfaltet werden.

Es muss Kurs genommen werden auf die Bewaffnung der Arbeiter und Bauern, auf die Umwandlung der örtlichen Bauernkomitees in faktische Machtorgane mit bewaffnetem Selbstschutz usw.

Die Kommunistische Partei muss überall und stets als solche auftreten; eine Politik der freiwilligen Halblegalität ist unzulässig; die Kommunistische Partei darf nicht die Rolle eines Hemmschuhs der Massenbewegung spielen; die Kommunistische Partei darf die verräterische und reaktionäre Politik der rechten Kuomintangleute nicht verschweigen, sie muss, um die Rechten zu entlarven, die Massen um die Kuomintang und die chinesische Kommunistische Partei mobilisieren.

Die Aufmerksamkeit aller der Revolution ergebenen Funktionäre muss darauf gelenkt werden, dass die chinesische Revolution gegenwärtig im Zusammenhang mit der Umgruppierung der Klassenkräfte und der Konzentration der imperialistischen Armeen eine kritische Periode durchmacht und dass weitere Siege nur möglich sind, wenn man entschieden auf die Entfaltung der Massenbewegung Kurs nimmt. Andernfalls droht der Revolution eine ungeheure Gefahr. Die Durchführung der Direktiven ist daher notwendiger als je zuvor.“

Aber schon vorher, schon im April 1926, ein Jahr vor dem Umsturz der rechten Kuomintangleute und Tschiang Kai-scheks, warnte die Komintern die chinesische Kommunistische Partei und gab ihr die Weisung, dass man „es dahin bringen muss, dass die Rechten aus der Kuomintang ausscheiden oder ausgeschlossen werden“.

So fasste und fasst die Komintern auch weiterhin die Taktik der Einheitsfront gegen den Imperialismus in der ersten Etappe der kolonialen Revolution auf.

Sind der Opposition diese richtungweisenden Dokumente bekannt?

Natürlich sind sie ihr bekannt. Warum verschweigt sie dann diese richtungweisenden Dokumente? Weil sie nicht die Wahrheit sucht, sondern auf Quertreibereien aus ist.

Und dabei gab es eine Zeit, da die jetzigen Führer der Opposition, besonders Sinowjew und Kamenew, einiges vom Lenin ismus verstanden und im wesentlichen für die gleiche Politik in der chinesischen revolutionären Bewegung eintraten, die die Komintern durchführte und die uns Genosse Lenin in seinen Thesen[14] vorgezeichnet hat. Ich denke an das VI. Plenum der Kommunistischen Internationale im Februar-März 1926, als Sinowjew Vorsitzender der Komintern war, als er noch Lenin ist war und noch nicht in das Lager Trotzkis hinübergewechselt war. Ich erwähne das VI. Plenum der Kommunistischen Internationale deshalb, weil es eine Resolution dieses Plenums über die chinesische Revolution[15] gibt, die im Februar-März 1926 einstimmig angenommen wurde und in der ungefähr die gleiche Einschätzung der ersten Etappe der chinesischen Revolution, der Kantoner Kuomintang und der Kantoner Regierung gegeben wird, wie sie die Komintern und die KPdSU(B) geben und von der die Opposition jetzt nichts wissen will. Ich erwähne diese Resolution deshalb, weil Sinowjew damals für sie stimmte und von den Mitgliedern des ZK, Trotzki, Kamenew und die anderen Führer der jetzigen Opposition nicht ausgenommen, niemand Einwände gegen sie erhob.

Gestatten Sie mir, einige Stellen aus dieser Resolution anzuführen. Über die Kuomintang heißt es in dieser Resolution:

„Die politischen Streiks der chinesischen Arbeiter in Schanghai und Hongkong (Juni-September 1925) haben einen Wendepunkt im Befreiungskampf des chinesischen Volkes gegen die ausländischen Imperialisten herbeigeführt... Die politische Aktion des Proletariats gab einen mächtigen Anstoß zur weiteren Entwicklung und Festigung aller revolutionär-demokratischen Organisationen des Landes und in erster Linie der revolutionären Volkspartei, der Kuomintang, und der revolutionären Regierung in Kanton. Die Kuomintangpartei, deren Hauptkern im Bündnis mit den chinesischen Kommunisten handelte, ist ein revolutionärer Block der Arbeiter, der Bauern, der Intelligenz und der städtischen Demokratie auf dem Boden der Gemeinsamkeit der Klasseninteressen dieser Schichten im Kampf gegen die ausländischen Imperialisten und die gesamten militaristisch-feudalen Lebensverhältnisse, für die Unabhängigkeit des Landes und eine einheitliche revolutionär-demokratische Staatsmacht.“ (Siehe Resolution des VI. Plenums des EKKI.)

Also, die Kantoner Kuomintang als Bündnis von vier „Klassen“. Sie sehen, das ist beinahe eine „Martynowiade“[16], sanktioniert durch niemand anders als den damaligen Vorsitzenden der Komintern, Sinowjew.

Über die Kantoner Kuomintangregierung:

„Die von der Kuomintangpartei in Kanton geschaffene revolutionäre Regierunge hat es bereits verstanden, zu den breitesten Massen der Arbeiter, der Bauern und der städtischen Demokratie Verbindung herzustellen, sie hat, auf diese gestützt, die von den Imperialisten unterstützten konterrevolutionären Banden zerschlagen (und arbeitet an der radikalen Demokratisierung des gesamten politischen Lebens der Provinz Kuangtung). Die Kantoner Regierung, die somit die Vorhut im Kampf des chinesischen Volkes um seine Unabhängigkeit ist, ist das Vorbild für den künftigen revolutionär-demokratischen Aufbau im Lande.“ (Ebenda.)

Hieraus ergibt sich, dass die Kantoner Kuomintangregierung, die einen Block von vier „Klassen“ verkörperte, eine revolutionäre Regierung war, und nicht allein eine revolutionäre Regierung, sondern sogar das Vorbild für die künftige revolutionär-demokratische Regierung in China.

Über die Einheitsfront der Arbeiter, der Bauern und der Bourgeoisie:

„Angesichts der neuen Gefahren müssen die chinesische Kommunistische Partei und die Kuomintang die umfassendste politische Arbeit entfalten, Massenaktionen zur Unterstützung des Kampfes der Volksarmeen organisieren, die inneren Widersprüche im Lager der Imperialisten ausnutzen und ihnen die national-revolutionäre Einheitsfront der breitesten Schichten der Bevölkerung (Arbeiter, Bauern, Bourgeoisie) unter Führung der revolutionär-demokratischen Organisationen entgegenstellen.“ (Ebenda.)

Zeitweilige Blocks und Abkommen mit der Bourgeoisie sind also in den Kolonialländern in einer bestimmten Etappe der kolonialen Revolution nicht nur zulässig, sondern auch direkt notwendig.

Nicht wahr, das ist dem sehr ähnlich, was uns Lenin in seinen bekannten Richtlinien über die Taktik der Kommunisten in den kolonialen und abhängigen Ländern lehrt. Schade nur, dass Sinowjew das bereits vergessen hat.

Die Frage des Austritts aus der Kuomintang:

„Einzelne Schichten der chinesischen Großbourgeoisie, die sich zeitweilig um die Kuomintangpartei gruppiert hatten, rückten im letzten Jahr von ihr ab, was dazu führte, dass sich auf dem rechten Flügel der Kuomintang eine kleine Gruppe bildete, die offen gegen das enge Bündnis der Kuomintang mit den Massen der Werktätigen, für den Ausschluss der Kommunisten aus der Kuomintang und gegen die revolutionäre Politik der Kantoner Regierung auftrat. Die Verurteilung dieses rechten Flügels auf dem II. Kongress der Kuomintang (Januar 1926) und die Bestätigung der Notwendigkeit des Kampfbündnisses der Kuomintang mit den Kommunisten festigen die revolutionäre Richtung in der Tätigkeit der Kuomintang und der Kantoner Regierung und sichern der Kuomintang die revolutionäre Unterstützung des Proletariats.“ (Ebenda.)

Hieraus ergibt sich, dass der Austritt der Kommunisten aus der Kuomintang in der ersten Etappe der chinesischen Revolution ein ernster Fehler gewesen wäre. Schade nur, dass Sinowjew, der für diese Resolution gestimmt hat, dies knapp einen Monat später bereits vergessen hatte. Denn bereits im April 1926 (einen Monat später) verlangte Sinowjew den sofortigen Austritt der Kommunisten aus der Kuomintang.

Über die Abweichungen in der chinesischen Kommunistischen Partei und über die Unzulässigkeit des Überspringens der Kuomintangphase der Revolution:

„Die politische Selbstbestimmung der chinesischen Kommunisten wird sich im Kampf gegen zwei gleich schädliche Abweichungen entwickeln: gegen das rechte Liquidatorentum, das die selbständigen Klassenaufgaben des chinesischen Proletariats ignoriert und zu einer formlosen Verschmelzung mit der allgemeinen demokratischen nationalen Bewegung führt, und gegen die extrem linken Stimmungen, die über die revolutionär-demokratische Etappe der Bewegung unmittelbar zu den Aufgaben der proletarischen Diktatur und der Sowjetmacht hinüber springen wollen und dabei die Bauernschaft, diesen grundlegenden und entscheidenden Faktor der chinesischen nationalen Befreiungsbewegung, vergessen.“ (Ebenda.)

Hier ist, wie Sie sehen, alles enthalten, um die Opposition jetzt zu überführen, dass sie sowohl die Kuomintangphase der Entwicklung in China überspringt als auch die Bauernbewegung unterschätzt, als auch in der Frage der Sowjets vorauseilt. Es trifft den Kern der Sache.

Ist diese Resolution Sinowjew, Kamenew und Trotzki bekannt?

Man muss annehmen, dass sie ihnen bekannt ist. Auf jeden Fall muss sie Sinowjew bekannt sein, unter dessen Vorsitz diese Resolution vom VI. Plenum der Komintern beschlossen wurde und der selbst für sie gestimmt hat. Warum umgehen dann jetzt die Führer der Opposition diese Resolution der höchsten Instanz der kommunistischen Weltbewegung? Warum versuchen sie, sie totzuschweigen? Weil sich diese Resolution in allen Fragen der chinesischen Revolution gegen sie kehrt. Weil sie die gesamte gegenwärtige trotzkistische Konzeption der Opposition über den Haufen wirft. Weil sie sich von der Komintern abgekehrt haben, weil sie sich vom Lenin ismus abgekehrt haben und jetzt, aus Furcht vor der eigenen Vergangenheit, aus Furcht vor dem eigenen Schatten, gezwungen sind, die Resolution des VI. Plenums der Komintern feige zu umgehen.

So verhält es sich mit der ersten Etappe der chinesischen Revolution.

Wenden wir uns jetzt der zweiten Etappe der chinesischen Revolution zu.

War die erste Etappe dadurch gekennzeichnet, dass sich die Revolution mit ihrer Spitze hauptsächlich gegen den ausländischen Imperialismus richtete, so ist das charakteristische Merkmal der zweiten Etappe die Tatsache, dass sich die Revolution mit ihrer Spitze hauptsächlich gegen die inneren Feinde und vor allem gegen die Feudalherren, gegen das feudale Regime richtet.

Hat die erste Etappe ihre Aufgabe, den Sturz des ausländischen Imperialismus, gelöst? Nein, sie hat sie nicht gelöst. Sie hat die Durchführung dieser Aufgabe der zweiten Etappe der chinesischen Revolution als Erbe hinterlassen. Sie hat die revolutionären Massen gegen den Imperialismus nur in Bewegung gebracht, um dann ihren Lauf zu beenden und dies Werk der Zukunft zu überlassen.

Es ist anzunehmen, dass es auch der zweiten Etappe der Revolution nicht gelingen wird, die Aufgabe der Vertreibung der Imperialisten vollständig zu lösen. Sie wird die Bewegung der breiten Massen der chinesischen Arbeiter und Bauern gegen den Imperialismus weiterführen, aber sie wird dies nur tun, um die Vollendung dieses Werkes der nachfolgenden Etappe der chinesischen Revolution, der Sowjetetappe, zu überlassen.

Das ist auch nicht verwunderlich. Ist es etwa nicht bekannt, dass in der Geschichte unserer Revolution analoge Tatsachen zu verzeichnen waren, wenn auch in einer anderen Situation und unter anderen Umständen? Ist es etwa nicht bekannt, dass die erste Etappe unserer Revolution ihre Aufgabe, die Vollendung der Agrarrevolution, nicht vollständig gelöst, sondern diese Aufgabe der nachfolgenden Etappe der Revolution, der Oktoberrevolution, überlassen hat, die dann die Aufgabe der Ausrottung der feudalen Überreste vollständig und restlos löste. Deshalb wird es auch nicht verwunderlich sein, wenn es in der zweiten Etappe der chinesischen Revolution nicht gelingt, die Agrarrevolution restlos zu vollenden, und wenn die zweite Etappe der Revolution, nachdem sie die Millionenmassen der Bauernschaft in Bewegung gebracht und gegen die feudalen Überreste mobilisiert hat, die Vollendung dieses Werkes der nachfolgenden Etappe der Revolution, der Sowjetetappe, überlassen wird. Und das wird für die künftige Sowjetrevolution in China nur ein Plus sein.

Worin bestand die Aufgabe der Kommunisten in der zweiten Etappe der Revolution in China, als das Zentrum der revolutionären Bewegung sich offenkundig von Kanton nach Wuhan verschob und als sich neben dem revolutionären Zentrum in Wuhan ein konterrevolutionäres Zentrum in Nanking bildete?

Sie bestand darin, die Möglichkeit der offenen Organisierung der Partei, des Proletariats (Gewerkschaften), der Bauernschaft (Bauernbünde), der Revolution überhaupt restlos auszunutzen.

Sie bestand darin, die Wuhaner Kuomintangleute nach links, zur Agrarrevolution zu drängen.

Sie bestand darin, die Wuhaner Kuomintang zum Zentrum des Kampfes gegen die Konterrevolution und zum Kern der künftigen revolutionär-demokratischen Diktatur des Proletariats und der Bauernschaft zu machen.

War diese Politik richtig?

Die Tatsachen haben gezeigt, dass das die einzig richtige Politik war, die die breiten Massen der Arbeiter und Bauern im Geiste der weiteren Entwicklung der Revolution zu erziehen vermochte.

Die Opposition verlangte damals die sofortige Bildung von Sowjets der Arbeiter- und Bauerndeputierten. Aber das war Abenteurertum, ein abenteuerliches Vorauseilen, denn die sofortige Bildung von Sowjets zu dem damaligen Zeitpunkt hätte bedeutet, eine Entwicklungsphase, die Phase der linken Kuomintang, zu überspringen.

Warum?

Weil die Kuomintang in Wuhan, die ein Bündnis mit den Kommunisten unterhielt, sich in den Augen der breiten Massen der Arbeiter und Bauern noch nicht diskreditiert und bloßgestellt hatte, weil sie als bürgerlich-revolutionäre Organisation ihre Möglichkeiten noch nicht erschöpft hatte.

Weil zu einem Zeitpunkt, da die Massen sich noch nicht an Hand ihrer eigenen Erfahrung von der Untauglichkeit dieser Regierung, von der Notwendigkeit ihres Sturzes überzeugt haben, die Aufstellung der Losung der Sowjets und des Sturzes der Wuhaner Regierung bedeutet, vorauszueilen, sich von den Massen loszulösen, sich der Unterstützung der Massen zu berauben und damit das begonnene Werk zum Scheitern zu bringen.

Die Opposition glaubt, dass es vollauf genüge, wenn sie die Unzuverlässigkeit, die Labilität, die revolutionäre Unzulänglichkeit der Kuomintang in Wuhan erkannt hat (und das zu erkennen dürfte einem politisch qualifizierten Funktionär nicht schwer fallen), sie glaubt, dass dies vollauf genüge, damit auch die Massen dies alles erkennen, dass dies vollauf genüge, um die Kuomintang durch Sowjets zu ersetzen und die Massen für sich zu gewinnen. Das ist jedoch der übliche „ultralinke“ Fehler der Opposition, die ihr eigenes Bewusstsein und ihre eigene Erkenntnis für das Bewusstsein und die Erkenntnis der Millionenmassen der Arbeiter und Bauern hält.

Die Opposition hat Recht, wenn sie sagt, dass die Partei voranschreiten muss. Das ist ein elementarer marxistischer Leitsatz, ohne dessen Befolgung es eine wirkliche kommunistische Partei weder gibt noch geben kann. Aber das ist nur ein Teil der Wahrheit. Die ganze Wahrheit besteht darin, dass die Partei nicht nur voranschreiten, sondern auch die Millionenmassen mit sich vorwärts führen muss. Voranschreiten, ohne die Millionenmassen mit sich vorwärts zu führen, bedeutet in Wirklichkeit, sich von der Bewegung loslösen. Voranschreiten, sich dabei von der Nachhut loslösen und es nicht verstehen, die Nachhut mit sich vorwärts zu führen - heißt vorauspreschen, was die Vorwärtsbewegung der Massen für eine gewisse Zeit vereiteln kann. Die Lenin sche Führung besteht ja gerade darin, dass die Vorhut es verstehen muss, die Nachhut mit sich vorwärts zu führen, dass die Vorhut voranschreiten muss, ohne sich von den Massen loszulösen. Um aber zu erreichen, dass sich die Vorhut nicht von den Massen loslöst, dass die Vorhut die Millionenmassen tatsächlich mit sich vorwärts führen kann, dazu bedarf es einer entscheidenden Voraussetzung, nämlich, dass sich die Massen selbst an Hand ihrer eigenen Erfahrung von der Richtigkeit der Weisungen, Direktiven und Losungen der Vorhut überzeugen.

Das ist ja gerade das Unglück der Opposition, dass sie diese einfache Lenin sche Regel für die Führung der Millionenmassen nicht anerkennt und nicht begreift, dass die Partei allein, die Vorhut allein, ohne die Unterstützung der Millionenmassen nicht imstande ist, die Revolution durchzuführen, dass die Revolution in letzter Instanz von den Millionenmassen der Werktätigen „gemacht“ wird.

Warum haben wir Bolschewiki im April 1917 nicht die Losung des Sturzes der Provisorischen Regierung und der Errichtung der Sowjetmacht in Rußland als Losung der Praxis aufgestellt, obwohl wir überzeugt waren, dass wir in nächster Zukunft vor der Notwendigkeit stehen würden, die Provisorische Regierung zu stürzen und die Sowjetmacht zu errichten?

Weil die breiten Massen der Werktätigen sowohl im Hinterland als auch an der Front, weil schließlich die Sowjets selbst noch nicht bereit waren, sich eine solche Losung zu Eigen zu machen, weil sie noch an den revolutionären Charakter der Provisorischen Regierung glaubten.

Weil sich die Provisorische Regierung noch nicht durch die Unterstützung der Konterrevolution im Hinterland und an der Front kompromittiert und diskreditiert hatte.

Warum brandmarkte Lenin im April 1917 die Gruppe Bagdatjews in Petrograd, die die Losung des sofortigen Sturzes der Provisorischen Regierung und der Errichtung der Sowjetmacht aufgestellt hatte?

Weil der Versuch Bagdatjews ein gefährliches Vorauspreschen war, das die Gefahr heraufbeschwor, dass sich die bolschewistische Partei von den Millionenmassen der Arbeiter und Bauern loslöste.

Abenteurertum in der Politik, Bagdatjew-Politik in den Fragen der chinesischen Revolution - das ist es, was unserer trotzkistischen Opposition jetzt den Rest gibt.

Sinowjew erklärt, ich identifizierte, wenn ich von Bagdatjew-Politik spreche, die jetzige chinesische Revolution mit der Oktoberrevolution. Das ist natürlich Unsinn. Erstens habe ich selbst in meinem Artikel „Notizen über Gegenwartsthemen“ den Vorbehalt gemacht, dass „die Analogie hier bedingt ist“, dass „ich sie nur mit all den Vorbehalten gelten lasse, die gemacht werden müssen, wenn man sich die Verschiedenartigkeit der Situation im heutigen China und im Rußland des Jahres 1917 vergegenwärtigt“[17]. Zweitens wäre es eine Dummheit zu behaupten, man könne bei der Charakterisierung dieser oder jener Strömungen, dieser oder jener Fehler in der Revolution eines bestimmten Landes überhaupt keine Analogien mit den Revolutionen anderer Länder aufstellen. Lernt etwa die Revolution eines Landes nicht aus den Revolutionen anderer Länder, selbst wenn diese Revolutionen nicht von gleichem Typus sind? Worauf läuft denn dann die Wissenschaft von der Revolution hinaus?

Sinowjew leugnet im Grunde genommen, dass eine Wissenschaft von der Revolution möglich ist. Ist es etwa nicht Tatsache, dass Lenin in der Periode vor der Oktoberrevolution Tschcheidse, Zereteli, Steklow und andere der „Louis-Blanc-Politik“ aus der Zeit der französischen Revolution von 1848 beschuldigte? Lesen Sie Lenin s Artikel „Louis-Blanc-Politik“[18], und Sie werden sehen, dass Lenin zur Charakterisierung von Fehlern dieser oder jener Politiker vor dem Oktober weitgehend von Analogien aus der französischen Revolution von 1848 Gebrauch machte, obwohl Lenin sehr wohl wusste, dass die französische Revolution von 1848 und unsere Oktoberrevolution nicht Revolutionen von gleichem Typus sind. Wenn man aber von einer „Louis-Blanc-Politik“ Tschcheidses und Zeretelis in der Periode vor der Oktoberrevolution sprechen kann, warum sollte man dann nicht von einer „Bagdatjew-Politik“ Sinowjews und Trotzkis in der Periode der Agrarrevolution in China sprechen?

Die Opposition versichert, Wuhan sei nicht das Zentrum der revolutionären Bewegung gewesen. Aber warum hat denn dann Sinowjew behauptet, dass man der Wuhaner Kuomintang „allseitige Unterstützung erweisen muss“, um sie zum Zentrum des Kampfes gegen die chinesischen Cavaignac zu machen? Warum wurde das Wuhaner Territorium und nicht irgendein anderes zum Zentrum der maximalen Entwicklung der Agrarbewegung? Ist es etwa nicht Tatsache, dass gerade das Wuhaner Territorium (Hunan, Hupe) zu Beginn dieses Jahres das Zentrum der maximalen Entwicklung der Agrarbewegung war? Warum konnte man Kanton, wo es keine die Massen erfassende Agrarbewegung gab, „Aufmarschgebiet der Revolution“ nennen (Trotzki), während man Wuhan, auf dessen Territorium die Agrarrevolution begonnen und sich entwickelt hat, nicht als Zentrum, als „Aufmarschgebiet“ der revolutionären Bewegung betrachten darf? Wie ist es dann zu erklären, dass die Opposition das Verbleiben der Kommunistischen Partei in der Wuhaner Kuomintang und in der Wuhaner Regierung verlangte? Sollte die Opposition im April 1927 etwa für einen Block mit einer „konterrevolutionären“ Wuhaner Kuomintang eingetreten sein? Woher diese „Vergesslichkeit“ und Kopflosigkeit bei der Opposition?

Die Opposition ist voller Schadenfreude darüber, dass der Block mit der Wuhaner Kuomintang nicht von langer Dauer war, und behauptet dabei, die Komintern habe die chinesischen Kommunisten nicht vor der Möglichkeit eines Scheiterns der Wuhaner Kuomintang gewarnt. Es bedarf wohl kaum eines Beweises, dass die Schadenfreude der Opposition nur von ihrem politischen Bankrott zeugt. Die Opposition glaubt offenbar, dass Blocks mit der nationalen Bourgeoisie in den Kolonialländern von langer Dauer sein müssen. So können aber nur Leute denken, die sich auch der letzten Reste des Lenin ismus entledigt haben. Wenn sich die Feudalherren und der Imperialismus in China im gegenwärtigen Stadium als stärker erwiesen haben als die Revolution, wenn der Druck dieser feindlichen Kräfte eine Rechtsschwenkung der Wuhaner Kuomintang und eine zeitweilige Niederlage der chinesischen Revolution bewirkt hat, dann können darüber nur Leute, die von Defätismus verseucht sind, Schadenfreude empfinden. Was die Behauptung der Opposition anbelangt, die Komintern habe die Kommunistische Partei Chinas nicht vor einem möglichen Scheitern der Wuhaner Kuomintang gewarnt, so ist das eine der üblichen Verleumdungen, die die Opposition jetzt so reichlich in Vorrat hat.

Gestatten Sie mir, einige Dokumente zur Widerlegung der oppositionellen Verleumdungen zu zitieren.

Das erste Dokument, vom Mai 1927:

„Das Wichtigste in der Innenpolitik der Kuomintang ist jetzt die systematische Entfaltung der Agrarrevolution unter der Losung ‚Alle Macht den Bauernbünden und -komitees im Dorfe’ in allen Provinzen, darunter auch besonders in Kuangtung. Das ist die Grundlage für die Erfolge der Revolution und der Kuomintang. Das ist die Grundlage, auf der in China eine umfassende und mächtige politische und militärische Armee gegen den Imperialismus und seine Agenten geschaffen werden muss. Praktisch ist die Losung der Bodenkonfiskation durchaus aktuell für die von einer starken Agrarbewegung erfaßten Provinzen, wie Hunan, Kuangtung usw. Ohne dies ist die Entfaltung der .Agrarrevolution unmögliche...

Man muss sofort beginnen, acht oder zehn Divisionen aus revolutionären Bauern und Arbeitern mit einem absolut zuverlässigen Kommandobestand zu organisieren. Das wird sowohl an den Fronten als auch im Hinterland die Garde Wuhans zur Entwaffnung unzuverlässiger Truppenteile sein. Damit darf man nicht zögern.

Man muss die Zersetzungsarbeit im Hinterland und unter den Truppen Tschiang Kai-scheks verstärken und den aufständischen Bauern in Kuangtung, wo die Herrschaft der Gutsherren besonders unerträglich ist, Hilfe leisten.“

Das zweite Dokument, vom Mai 1927:

„Ohne Agrarrevolution ist der Sieg unmöglich. Ohne sie wird sich das ZK der Kuomintang in einen Spielball unzuverlässiger Generale verwandeln. Gegen Exzesse muss man kämpfen, aber nicht mit Hilfe von Truppen, sondern mit Hilfe der Bauernbünde. Wir sind entschieden für die faktische Inbesitznahme des Bodens von unten. Die Befürchtungen bezüglich der Reise Tan Ping-schans haben gewisse Berechtigung. Man darf sich nicht von der Arbeiter- und Bauernbewegung loslösen, sondern muss sie allseitig unterstützen. Andernfalls richten Sie die Sache zugrunde.

Einige alte Führer des ZK der Kuomintang haben Furcht vor den Ereignissen, schwanken, gehen Kompromisse ein. Es gilt, in das ZK der Kuomintang mehr neue Bauern- und Arbeiterführer von unten aufzunehmen. Ihre kühne Stimme wird den Alten Entschlossenheit verleiben, oder aber sie werden zum alten Eisen geworfen. Die jetzige Struktur der Kuomintang muss geändert werden. Die Spitze der Kuomintang muss unbedingt aufgefrischt und durch neue Führer ergänzt werden, die sich in der Agrarrevolution hervorgetan haben; die Peripherie aber muss erweitert, durch Angehörige der Millionen Mitglieder zählenden Arbeiter- und Bauernverbände ergänzt werden. Geschieht dies nicht, läuft die Kuomintang Gefahr, sich vom Geben loszulösen und jede Autorität einzubüßen.

Mit der Abhängigkeit von den unzuverlässigen Generalen muss Schluss gemacht werden. Mobilisieren Sie etwa 20000 Kommunisten, dazu etwa 50000 revolutionäre Arbeiter und Bauern aus Hunan und Hupe, stellen Sie einige neue Korps auf, nutzen Sie die Kursanten der Kommandeurschule aus und organisieren Sie, solange es nicht zu spät ist, eine eigene zuverlässige Armee. Geschieht dies nicht, gibt es keine Garantie gegen Niederlagen. Das ist eine schwierige Sache, aber einen anderen Weg gibt es nicht.

Organisieren Sie ein Revolutionäres Kriegstribunal mit prominenten nicht-kommunistischen Kuomintangleuten an der Spitze. Bestrafen Sie die Offiziere, die mit Tschiang Kai-schek in Verbindung stehen oder die Soldaten gegen das Volk, gegen die Arbeiter und Bauern, aufhetzen. Man darf es nicht bei bloßen Ermahnungen bewenden lassen. Es ist Zeit, zu handeln. Schurken müssen bestraft werden. Wenn die Kuomintangleute es nicht lernen, revolutionäre Jakobiner zu sein, werden sie für das Volk und die Revolution verloren sein.“

Sie sehen, dass die Komintern die Ereignisse vorausgesehen, die Gefahren rechtzeitig signalisiert und den chinesischen Kommunisten vorausgesagt hat, dass die Wuhaner Kuomintang zugrunde geht, wenn die Kuomintangleute es nicht vermögen, revolutionäre Jakobiner zu werden.

Kamenew hat erklärt, an der Niederlage der chinesischen Revolution sei die Politik der Komintern schuld, wir hätten die „Cavaignac in China großgezogen“. Genossen, so kann über unsere Partei nur ein Mensch reden, der bereit ist, ein Verbrechen gegen die Partei zu begehen. So haben die Menschewiki in der Periode der Juliniederlage von 1917 über die Bolschewiki geredet, als die russischen Cavaignac auf den Plan traten. Lenin schrieb in seinem Artikel „Zu den Losungen“[19], dass die Juliniederlage ein „Sieg der Cavaignac“ ist. Die Menschewiki tobten damals und behaupteten, am Aufkommen der russischen Cavaignac sei die Politik Lenin s schuld. Glaubt etwa Kamenew, dass am Aufkommen der russischen Cavaignac in der Periode der Juliniederlage von 1917 die Politik Lenin s, die Politik unserer Partei schuld war, nicht aber etwas anderes? Ziemt es sich für Kamenew, hier die Herren Menschewiki nachzuahmen? (Heiterkeit.) Ich habe nicht geglaubt, dass die Genossen von der Opposition so tief sinken können...

Bekanntlich erlitt die Revolution von 1905 eine Niederlage, wobei diese Niederlage schwerer war als die gegenwärtige Niederlage der chinesischen Revolution. Die Menschewiki behaupteten damals, an der Niederlage der Revolution von 1905 sei die extreme revolutionäre Taktik der Bolschewiki schuld. Gedenkt Kamenew nicht auch hier, sich die menschewistische Auslegung der Geschichte unserer Revolution zum Vorbild zu nehmen und Steine auf die Bolschewiki zu werfen?

Wodurch ist denn die Niederlage der Bayrischen Räterepublik zu erklären? Vielleicht durch die Politik Lenin s und nicht durch das Verhältnis der Klassenkräfte?

Wodurch ist die Niederlage der Ungarischen Räterepublik zu erklären? Vielleicht durch die Politik der Komintern und nicht durch das Verhältnis der Klassenkräfte?

Wie kann man behaupten, dass die Taktik dieser oder jener Partei das Verhältnis der Klassenkräfte aufheben oder umkehren könne? War unsere Politik im Jahre 1905 richtig oder nicht? Warum haben wir damals eine Niederlage erlitten? Sind die Tatsachen nicht ein Beweis dafür, dass die Revolution in China, wäre die Politik der Opposition durchgeführt worden, noch schneller eine Niederlage erlitten hätte, als es in Wirklichkeit der Fall war? Wie soll man Leute nennen, die das Verhältnis der

Klassenkräfte während der Revolution außer acht lassen und alles und jedes lediglich durch die Taktik dieser oder jener Partei zu erklären suchen? Von solchen Leuten kann man nur eins sagen - dass sie mit dem Marxismus gebrochen haben.

Die Schlussfolgerungen. Die Hauptfehler der Opposition:

  1. Die Opposition versteht nicht den Charakter und die Perspektiven der chinesischen Revolution.

  2. Die Opposition sieht nicht den Unterschied zwischen der Revolution in China und der Revolution in Rußland, zwischen einer Revolution in Kolonialländern und einer Revolution in imperialistischen Ländern.

  3. Die Opposition bricht mit der Lenin schen Taktik in der Frage des Verhältnisses zur nationalen Bourgeoisie in den Kolonialländern während der ersten Etappe der Revolution.

  4. Die Opposition versteht nicht die Frage der Teilnahme der Kommunisten an der Kuomintang.

  5. Die Opposition verletzt die Grundlagen der Lenin schen Taktik in der Frage des Verhältnisses zwischen der Vorhut (der Partei) und der Nachhut (den Millionenmassen der Werktätigen).

  6. Die Opposition bricht mit den Resolutionen des VI. und des VII. Plenums des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale.

Die Opposition preist mit großem Stimmaufwand ihre Politik in der chinesischen Frage und behauptet, dass es, wäre diese Politik durchgeführt worden, jetzt um China besser stünde. Es bedarf wohl kaum eines Beweises, dass die chinesische Kommunistische Partei in Anbetracht der groben Fehler, die die Opposition begangen hat, endgültig in eine Sackgasse geraten wäre, wenn sie sich die anti Lenin istische Abenteurerpolitik der Opposition zu Eigen gemacht hätte.

Wenn sich die Kommunistische Partei in China in kurzer Zeit aus einer kleinen Gruppe von 5000-6000 Personen zu einer Massenpartei mit 60000 Mitgliedern entwickelt hat; wenn es der chinesischen Kommunistischen Partei in dieser Zeit gelungen ist, etwa 3 Millionen Proletarier gewerkschaftlich zu organisieren; wenn es der chinesischen Kommunistischen Partei gelungen ist, die viele Millionen zählende Bauernschaft aus ihrem Schlummer zu erwecken und Dutzende Millionen von Bauern in den revolutionären Bauernbünden zu erfassen; wenn es der chinesischen Kommunistischen Partei in dieser Zeit gelungen ist, ganze Regimenter und Divisionen der nationalen Truppen auf ihre Seite zu ziehen; wenn es der chinesischen Kommunistischen Partei in dieser Zeit gelungen ist, die Idee der Hegemonie des Proletariats aus einem Wunsch zur Wirklichkeit werden zu lassen - wenn es der chinesischen Kommunistischen Partei gelungen ist, in kurzer Zeit alle diese Errungenschaften zu erzielen, so ist das unter anderem daraus zu erklären, dass sie den von Lenin vorgezeichneten Weg, den von der Komintern gewiesenen Weg gegangen ist.

Es erübrigt sich zu sagen, dass es bei der Politik der Opposition, bei ihren Fehlern, bei ihrem anti Lenin istischen Kurs in den Fragen der kolonialen Revolution diese Errungenschaften der chinesischen Revolution entweder überhaupt nicht gäbe oder dass sie minimal wären.

Daran zweifeln können höchstens „ultralinke“ Renegaten und Abenteurer.

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