"Stalin"

Werke

Band 10

DER XV. PARTEITAG DER KPdSU(B)[69]

SCHLUSSWORT ZUM
POLITISCHEN RECHENSCHAFTSBERICHT DES ZK

7. Dezember

Genossen! Nach den Reden einer ganzen Reihe von Delegierten bleibt mir wenig zu sagen. Zu den Reden Jewdokimows und Muralows habe ich nichts Wesentliches zu bemerken, da sie hierfür keinen Stoff bieten. Über sie ließe sich nur eins sagen: Allah vergebe ihnen ihre Sünden, denn sie wissen nicht, was sie schwätzen. (Heiterkeit, Beifall.) Eingehen möchte ich auf die Rede Rakowskis und vor allem auf die Rede Kamenews, die pharisäischste und verlogenste von allen Reden der Oppositionellen. (Zurufe: „Sehr richtig!“)

I
ÜBER RAKOWSKIS REDE

a) Über Außenpolitik. Ich glaube, Rakowski hätte die Frage des Krieges und der Außenpolitik hier lieber nicht anschneiden sollen. Ein jeder weiß, dass Rakowski auf der Moskauer Konferenz in der Kriegsfrage eine Dummheit gemacht hat. Er ist hierher gekommen und hat das Wort ergriffen, vermutlich, um die begangene Dummheit wieder gutzumachen. Was herauskam, war noch dümmer. (Heiterkeit.) Ich glaube, es wäre für Rakowski besser gewesen, über die Außenpolitik zu schweigen.

b) Über Links und Rechts. Rakowski behauptet, die Opposition sei der linke Sektor unserer Partei. Da lachen ja die Hühner, Genossen! Derartige Erklärungen geben politische Bankrotteure offenbar zu ihrem eigenen Troste ab. Es ist erwiesen, dass die Opposition ein menschewistischer Flügel in unserer Partei ist, dass die Opposition beim Menschewismus gelandet ist, dass die Opposition objektiv zu einem Werkzeug der bürgerlichen Elemente geworden ist. Alles das ist bewiesen und hundertfach erhärtet. Wie kann man da sagen, die Opposition stehe links? Wo hat man je gehört, dass eine menschewistische Gruppe, die objektiv zum Werkzeug einer „dritten Kraft“, der bürgerlichen Elemente, geworden ist, dass so eine Gruppe linker wäre als die Bolschewiki? Liegt es nicht klar auf der Hand, dass die Opposition den rechten, menschewistischen Flügel in de, KPdSU(B) bildet?

Rakowski hat sich offenbar endgültig verheddert, kann rechts und links nicht mehr unterscheiden. Erinnern Sie sich Gogols Selifan: „Ach, du Schwarzfüßige... Weiß nicht, wo rechts und wo links ist!“

c) Über die Hilfe der Opposition. Rakowski erklärt, die Opposition sei bereit, die Partei zu unterstützen, falls die Imperialisten uns angreifen sollten. Sehe einer an, wie gnädig! Sie, eine kleine Gruppe, die nicht einmal ein halbes Prozent unserer Partei ausmacht, bietet uns huldvoll ihre Hilfe an für den Fall, dass die Imperialisten unser Land angreifen sollten. Wir glauben nicht an eure Hilfe, und wir brauchen sie nicht! Wir bitten euch nur um eins: Stört uns nicht, hört auf, uns zu stören! Alles andere werden wir allein besorgen, davon könnt ihr überzeugt sein. (Zurufe: „Sehr richtig!“ Beifall.)

d) Über „Signalisierer“. Rakowski erklärt weiter, die Opposition signalisiere uns Gefahren, Schwierigkeiten, den „Untergang“ unseres Landes. Das sind mir die rechten „Signalisierer“, die die Partei vor dem „Untergang“ retten wollen, wo sie doch selbst untergehen und tatsächlich der Rettung bedürfen! Sie halten sich selber kaum auf den Beinen und wollen andere retten! Ist das nicht lächerlich, Genossen? (Heiterkeit.)

Stellen Sie sich einen kleinen Kahn auf dem Meere vor, der sich mit Mühe oben hält und jeden Augenblick untergehen muss, und stellen Sie sich einen prächtigen Dampfer vor, der kraftvoll die Wellen durchschneidet und zuversichtlich vorwärts zieht. Was würden Sie sagen, wenn dieser kleine Kahn den großen Dampfer retten wollte? (Heiterkeit.) Nicht wahr, das wäre doch mehr als lächerlich? In genau derselben Lage befinden sich aber gegenwärtig unsere „Signalisierer“ aus der Opposition. Sie signalisieren uns Gefahren, Schwierigkeiten, den „Untergang“, alles, was Sie wollen, wo sie doch selbst untergehen und nicht merken, dass sie bereits Schiffbruch erlitten haben.

Wenn die Oppositionellen sich selbst als „Signalisierer“ bezeichnen, so erheben sie damit Anspruch auf die Führung der Partei, der Arbeiterklasse, des Landes. Fragt sich mit welcher Berechtigung? Haben denn sie, die Oppositionellen, praktisch bewiesen, dass sie überhaupt irgendetwas leiten können, geschweige denn eine Partei, eine Klasse, ein Land? Ist es denn nicht Tatsache, dass die Opposition, geführt von Leuten wie Trotzki, Sinowjew, Kamenew, ihre Gruppe nun bereits seit zwei Jahren leitet und dass die Führer der Opposition ihre Gruppe zum endgültigen Bankrott geführt haben? Ist es nicht Tatsache, dass die Opposition in diesen zwei Jahren ihre Gruppe von Niederlage zu Niederlage geführt hat? Was beweist dies anders, als dass die Oppositionsführer ihre totale Unfähigkeit bekundet haben, dass ihre Leitung sich als eine Leitung zur Niederlage und nicht zum Sieg erwiesen hat? Wenn aber die Oppositionsführer sich im Kleinen als unfähig erwiesen haben, welcher Grund liegt dann vor zu der Annahme, dass sie im Großen mehr Befähigung zeigen werden? Ist es nicht klar, dass niemand sich entschließen wird, die Leitung einer so großen Sache, wie die Partei, die Arbeiterklasse, das Land, Leuten anzuvertrauen, die bei der Leitung einer kleinen Gruppe völlig Bankrott gemacht haben?

Das ist es, was unsere „Signalisierer“ nicht verstehen wollen.

II
ÜBER KAMENEWS REDE

Ich komme zu Kamenews Rede. Diese Rede ist die verlogenste, pharisäischste, betrügerischste und gaunerischste aller Oppositionsreden, die von dieser Tribüne herab gehalten worden sind. (Zurufe: „Sehr richtig!“ Beifall.)

a) Zwei Gesichter bei einem Wesen. Das erste, womit Kamenew sich in seiner Rede befasste, war, die Spuren zu verwischen. Die Vertreter der Partei sprachen hier von den Errungenschaften unserer Partei, von den Erfolgen unseres Aufbaus, von der Verbesserung unserer Arbeit usw. Sie sprachen weiter von dem menschewistischen Sündenfall der Oppositionellen, sie sprachen davon, dass diese beim Menschewismus gelandet sind, da sie die Möglichkeit eines erfolgreichen Aufbaus des Sozialismus in unserem Lande leugnen, da sie das Vorhandensein der proletarischen Diktatur in der UdSSR leugnen, da sie die Zweckmäßigkeit der Politik des Bündnisses der Arbeiterklasse mit dem Mittelbauern leugnen, da sie Verleumdungen hinsichtlich eines Thermidor verbreiten usw. Die Vertreter der Partei sagten schließlich, dass solche Ansichten der Opposition unvereinbar sind mit der Zugehörigkeit zu unserer Partei, dass die Opposition diese menschewistischen Ansichten widerrufen muss, wenn sie in der Partei bleiben will.

Und was zeigt sich? Kamenew hat nichts Besseres gefunden, als diese Fragen zu umgehen, die Spuren zu verwischen und daran vorbeizugehen. Man befragt ihn über die wichtigsten Fragen unseres Programms, unserer Politik, unseres Aufbaus. Er aber umgeht sie, als ob ihn das nichts anginge. Kann man ein solches Verhalten Kamenews als ernste. Einstellung zur Sache bezeichnen? Wodurch ist eine solche Haltung der Opposition zu erklären? Sie lässt sich nur durch eins erklären: durch den Wunsch, die Partei zu täuschen, ihre Wachsamkeit einzuschläfern, die Partei noch einmal zu hintergehen.

Die Opposition hat zwei Gesichter: das eine ist pharisäisch-freundlich, das andere menschewistisch-antirevolutionär. Sie zeigt der Partei ihr pharisäisch-freundliches Gesicht, wenn die Partei sie unter Druck setzt und von ihr verlangt, sie solle die Fraktionstätigkeit, die Spaltungspolitik aufgeben. Sie zeigt ihr menschewistisch-antirevolutionäres Gesicht, wenn sie darangeht, an die nichtproletarischen Kräfte zu appellieren, wenn sie darangeht, gegen die Partei, gegen die Sowjetmacht an die „Straße“ zu appellieren. Jetzt wendet sie uns, wie Sie sehen, ihr pharisäisch-freundliches Gesicht zu, da sie die Partei noch einmal betrügen möchte. Das ist der Grund, weshalb Kamenew versucht hat, die Spuren zu verwischen, indem er die wichtigsten Fragen unserer Meinungsverschiedenheiten umging. Kann dieses Doppelspiel, dieses Januswesen noch weiter geduldet werden?

Eins von beiden: Entweder will die Opposition im Ernst mit der Partei reden - und dann muss sie ihre Maske abwerfen; oder aber sie denkt auch weiterhin zwei Gesichter zu behalten - dann aber wird sie außerhalb der Partei bleiben müssen. (Zurufe: „Sehr richtig!“)

b) Von den Traditionen des Bolschewismus. Kamenew versichert, es gehöre nicht zu den Traditionen unserer Partei, zu den Traditionen des Bolschewismus, von einem Parteimitglied zu fordern, er solle gewisse, mit unserer Parteiideologie, mit unserem Programm unvereinbare Ansichten widerrufen. Stimmt das? Natürlich stimmt es nicht. Noch mehr - es ist eine Lüge, Genossen!

Ist es denn nicht Tatsache, dass wir alle, Kamenew inbegriffen, Mjasnikow und die Mjasnikowanhänger aus der Partei ausgeschlossen haben? Weswegen schlossen wir sie aus? Gerade weil ihre menschewistischen Ansichten sich als unvereinbar erwiesen hatten mit den Ansichten der Partei.

Ist es denn nicht Tatsache, dass wir alle, Kamenew inbegriffen, einen Teil der „Arbeiteropposition“ aus der Partei ausgeschlossen haben? Weswegen schlossen wir ihn denn aus? Gerade weil seine menschewistischen Ansichten sich als unvereinbar erwiesen hatten mit den Ansichten unserer Partei.

Und weswegen wurden Ossowski, Daschkowski aus der Partei ausgeschlossen? Weswegen wurden Maslow, Ruth Fischer, Katz und andere aus der Komintern ausgeschlossen? Weil ihre Ansichten sich als unvereinbar erwiesen hatten mit der Ideologie der Komintern, mit der Ideologie der KPdSU(B).

Unsere Partei wäre keine Lenin sche Partei, wenn sie das Bestehen anti Lenin istischer Elemente im Rahmen unserer Organisationen für zulässig hielte. Warum sollten wir dann nicht auch Menschewiki in unsere Partei aufnehmen? Wie sollen wir mit Leuten verfahren, die als Mitglieder unserer Partei beim Menschewismus gelandet sind und für ihre anti Lenin istischen Ansichten Propaganda machen? Was kann es Gemeinsames geben zwischen der Lenin schen Partei und solchen Leuten? Kamenew verleumdet unsere Partei, er bricht mit den Traditionen unserer Partei, er bricht mit den Traditionen des Bolschewismus, wenn er behauptet, man könne in unserer Partei Leute dulden, die sich zum Menschewismus bekennen und menschewistische Ansichten predigen. Gerade weil Kamenew und mit ihm die ganze Opposition die revolutionären Traditionen unserer Partei mit Füßen treten - gerade darum fordert die Partei von der Opposition, dass sie ihre anti Lenin istischen Ansichten widerrufe.

c) Die angebliche Prinzipientreue der Opposition. Kamenew beteuert, ihm und den anderen Oppositionellen falle es schwer, ihre Ansichten zu widerrufen, weil sie es gewohnt seien, auf bolschewistische Art ihre Ansichten zu verteidigen. Er sagt, es würde prinzipienlos von der Opposition sein, wenn sie ihre Ansichten widerriefe. Es scheint also fast, als wären die Oppositionsführer höchst prinzipientreue Leute. Stimmt das, Genossen? Legen die Oppositionsführer wirklich soviel Wert auf ihre Prinzipien, ihre Ansichten, ihre Überzeugungen? Es sieht nicht ganz danach aus, Genossen. Es sieht nicht danach aus, wenn man an die Geschichte der Bildung des Oppositionsblocks denkt. (Heiterkeit.) Gerade umgekehrt liegen die Dinge. Die Geschichte besagt, die Tatsachen besagen, dass noch niemand so leicht von den einen Prinzipien zu den anderen hinübergewechselt ist, dass noch niemand so leicht und hemmungslos seine Ansichten geändert hat wie die Führer unserer Opposition. Warum sollten sie nicht auch jetzt ihre Ansichten widerrufen, wenn die Parteiinteressen das fordern?

Hier einige Beispiele aus der Geschichte des Trotzkismus.

Bekanntlich berief Lenin , als er die Partei sammelte, im Jahre 1912 eine Konferenz der Bolschewiki in Prag ein. Bekanntlich hatte diese Konferenz größte Bedeutung in der Geschichte unserer Partei, denn sie zog den Trennungsstrich zwischen Bolschewiki und Menschewiki und vereinigte die bolschewistischen Organisationen im ganzen Lande zur einheitlichen bolschewistischen Partei.

Bekanntlich fand in demselben Jahr 1912 eine menschewistische Beratung des Augustblocks mit Trotzki an der Spitze statt. Bekannt ist weiter, dass diese Beratung der bolschewistischen Konferenz den Krieg erklärte und die Arbeiterorganisationen aufrief, die Lenin sche Partei zu liquidieren. Wessen beschuldigte damals Trotzkis Augustblock auf seiner Beratung die bolschewistische Konferenz in Prag? Aller Todsünden. Sie bezichtigte sie des Usurpatorentums, des Sektierertums, der Organisation eines „Staatsstreichs“ in der Partei, und der Teufel weiß wessen noch.

Die Beratung des Augustblocks äußerte sich damals in ihrer an die II. Internationale gerichteten Erklärung über die bolschewistische Konferenz in Prag folgendermaßen:

„Die Beratung erklärt diese Konferenz (die Konferenz der Bolschewiki in Prag im Jahre 1912. J. St.) als einen offenen Versuch einer Gruppe von Personen, die mit vollem Bewusstsein die Partei zur Spaltung führten, die Parteifahne zu usurpieren, und spricht ihr tiefes Bedauern darüber aus, dass einige Parteiorganisationen und Genossen diesem Betrug zum Opfer gefallen sind und dadurch die Spaltungs- und Usurpationspolitik der Lenin schen Koterie gefördert haben. Die Beratung spricht ihre Überzeugung aus, dass alle Parteiorganisationen in Rußland und im Auslande gegen den ausgeführten Staatsstreich entschieden protestieren, die von der Konferenz gewählten Zentralinstanzen nicht anerkennen werden und mit allen Mitteln die Wiederherstellung der Parteieinheit mittels Einberufung einer wirklich allgemeinen Parteikonferenz fördern werden.“ (Aus der Erklärung des Augustblocks an die II. Internationale, veröffentlicht im „Vorwärts“ vom 26. März 1912.)

Sie sehen, hier ist alles zu finden: Lenin sche Koterie, Usurpation und „Staatsstreich“ in der Partei.

Und was weiter? Es vergingen einige Jahre, und Trotzki widerrief diese seine Ansichten über die bolschewistische Partei. Er widerrief sie nicht nur, sondern er kam zur bolschewistischen Partei auf dem Bauche gekrochen und trat in sie ein als eines ihrer aktiven Mitglieder. (Heiterkeit.)

Welchen Grund haben wir nach alledem zu der Annahme, dass Trotzki und die Trotzkisten es nicht fertig bringen werden, ihre Ansichten hinsichtlich Thermidortendenzen in unserer Partei, hinsichtlich Usurpation usw. noch einmal zu widerrufen?

Ein anderes Beispiel aus dem gleichen Gebiet.

Bekanntlich gab Trotzki Ende 1924 eine Broschüre heraus mit dem Titel „Die Lehren des Oktober“. Bekanntlich qualifizierte Trotzki in dieser Broschüre Kamenew und Sinowjew als rechten, halbmenschewistischen Flügel unserer Partei. Bekanntlich wurde diese Broschüre Trotzkis die Ursache einer ganzen Diskussion in unserer Partei. Und was weiter? Kaum war ein Jahr vergangen, da widerrief Trotzki seine Ansichten und erklärte, Sinowjew und Kamenew stellten nicht den rechten Flügel unserer Partei, sondern ihren linken, revolutionären Flügel dar.

Noch ein Beispiel, diesmal aus der Geschichte der Sinowjewgruppe. Bekanntlich haben Sinowjew und Kamenew einen ganzen Haufen Broschüren gegen den Trotzkismus geschrieben. Bekanntlich erklärten Sinowjew und Kamenew noch im Jahre 1925, gemeinsam mit der ganzen Partei, den Trotzkismus als mit dem Lenin ismus unvereinbar. Bekanntlich haben Sinowjew und Kamenew, gemeinsam mit der ganzen Partei, sowohl auf den Parteitagen unserer Partei als auch auf dem V. Kongress der Komintern Resolutionen über den Trotzkismus als kleinbürgerliche Abweichung zur Annahme gebracht. Und was weiter? Kaum war ein Jahr vergangen, da schworen sie ihre Ansichten ab, sagten sich von ihnen los und verkündeten, Trotzkis Gruppe sei eine wahrhaft Lenin sche und revolutionäre Gruppe in unserer Partei. (Zuruf: „Gegenseitige Amnestie !“)

Das Genossen, sind die Tatsachen, deren Zahl auf Wunsch noch vergrößert werden könnte.

Geht aus alledem nicht klar hervor, dass die große Prinzipientreue der Oppositionsführer, von der uns Kamenew hier erzählt, ein Märchen ist, das mit der Wirklichkeit nichts gemein hat?

Ist es nicht klar, dass es in unserer Partei noch niemand zuwege gebracht hat, so leicht und hemmungslos seine Grundsätze abzuschwören wie Trotzki, Sinowjew und Kamenew? (Heiterkeit.)

Es fragt sich: Welchen Grund haben wir zu der Annahme, dass die Oppositionsführer, die schon mehrfach ihre Grundsätze, ihre Ansichten widerrufen haben, es nicht noch einmal über sich bringen werden, sie zu widerrufen?

Ist es nicht klar, dass unsere an die Opposition gerichteten Forderungen, sie möge ihre menschewistischen Ansichten widerrufen, für die Oppositionsführer nicht gar so schwer sind, wie Kamenew das darzustellen versucht? (Heiterkeit.) Sie stehen doch nicht zum erstenmal vor der Notwendigkeit, ihre Ansichten zu widerrufen - warum sollten sie es nicht noch einmal tun? (Heiterkeit.)

d) Entweder die Partei oder die Opposition. Kamenew beteuert, man könne von den Oppositionellen nicht die Aufgabe einiger ihrer Ansichten fordern, die unvereinbar geworden sind mit der Ideologie und mit dem Programm der Partei. Ich habe schon erwähnt, wie wenig ernst diese Behauptung Kamenews ist, wenn man sich die Vergangenheit und Gegenwart des Oppositionsblocks vor Augen führt. Nehmen wir jedoch für einen Augenblick an, Kamenew habe Recht. Was ergäbe sich dann? Kann eine Partei, kann unsere Partei ihren Ansichten, Überzeugungen, Prinzipien entsagen? Kann man von unserer Partei fordern, dass sie ihren Ansichten, ihren Prinzipien entsage? Die Partei hat die bestimmte Überzeugung gewonnen, dass die Opposition ihre anti Lenin istischen Ansichten zu widerrufen verpflichtet ist, dass sie andernfalls aus der Partei hinausfliegen muss. Wenn man von der Opposition nicht den Widerruf ihrer Überzeugungen fordern kann, wieso darf man dann von der Partei fordern, sie solle auf ihre Ansichten und Überzeugungen hinsichtlich der Opposition verzichten? Nach Kamenew liegen die Dinge doch so, dass die Opposition auf ihre anti Lenin istischen Ansichten nicht Verzicht leisten kann, während die Partei Verzicht leisten soll auf ihre Überzeugung, dass es unmöglich ist, die Opposition in unserer Partei zu belassen, wenn diese ihre anti Lenin istischen Ansichten nicht widerruft. Wo bleibt hier die Logik? (Heiterkeit, Beifall.)

Kamenew beteuert, die Oppositionellen seien mutige Leute, die ihre Überzeugung bis zu Ende verfechten. Ich habe wenig Glauben an den Mut und die Prinzipienfestigkeit der Oppositionsführer. Besonders wenig

Mut traue ich zum Beispiel Sinowjew oder Kamenew zu (Heiterkeit), die noch gestern gegen Trotzki wetterten, während sie heute in seinen Armen liegen. (Zuruf: „Sie haben sich an das Bockspringen gewöhnt!“) Nehmen wir jedoch für einen Augenblick an, den Oppositionsführern sei noch etwas Mut und Prinzipienfestigkeit verblieben. Besteht irgendein Grund zu der Annahme, dass die Partei weniger Mut und Prinzipienfestigkeit besitzt als, sagen wir, Sinowjew, Kamenew oder Trotzki? Welcher Grund besteht zu der Annahme, dass es der Partei leichter fallen wird, Verzicht zu leisten auf ihre Überzeugung, dass die menschewistischen Ansichten der Opposition unvereinbar sind mit der Ideologie und dem Programm der Partei, als den Oppositionsführern der Widerruf ihrer Ansichten, die sie so schon dauernd wie Handschuhe wechseln? (Heiterkeit.)

Wird hieraus nicht klar, dass Kamenew von der Partei den Verzicht auf ihre Ansichten über die Opposition und ihre menschewistischen Fehler fordert? Nimmt sich Kamenew nicht zu viel heraus? Wird er nicht der Feststellung beipflichten müssen, dass es gefährlich ist, sich so viel herauszunehmen?

Die Frage ist so gestellt: entweder die Partei oder die Opposition. Entweder widerruft die Opposition ihre anti Lenin istischen Ansichten, oder sie tut es nicht - und dann wird sie spurlos aus der Partei verschwinden. (Zurufe: „Sehr richtig!“ Beifall.)

e) Die Opposition hat mit den Traditionen des Bolschewismus gebrochen. Kamenew behauptet, es entspräche nicht den bolschewistischen Traditionen, von Parteimitgliedern den Widerruf ihrer Ansichten zu fordern. Die Diskussionsredner haben überzeugend nachgewiesen, dass dies falsch ist. Die Tatsachen bestätigen, dass Kamenew die direkte Unwahrheit sagt.

Aber nun die Frage: Entspricht vielleicht das, was die Opposition sich herausgenommen hat und noch weiter herausnimmt, den bolschewistischen Traditionen? Die Opposition hat eine Fraktion organisiert und sie in eine Partei innerhalb unserer bolschewistischen Partei verwandelt. Wo aber hat man je gehört, dass die bolschewistischen Traditionen irgendjemand eine solche Schändlichkeit erlaubt hätten? Wie kann man von bolschewistischen Traditionen reden, wenn man gleichzeitig die Partei spaltet und in ihr eine neue, antibolschewistische Partei bildet?

Weiter. Die Opposition hat eine illegale Druckerei eingerichtet, nachdem sie einen Block mit bürgerlichen Intellektuellen eingegangen ist, die ihrerseits, wie sich gezeigt hat, einen Block mit unverhüllten Weißgardisten gebildet haben. Es fragt sich: Wie kann man von Traditionen des Bolschewismus reden, wenn man diese Schändlichkeiten verübt, die an direkten Verrat an der Partei und der Sowjetmacht grenzen?

Schließlich organisierte die Opposition eine parteifeindliche, antisowjetische Demonstration, womit sie an die „Straße“, an nichtproletarische Elemente appellierte. Wie aber kann man von bolschewistischen Traditionen reden, wenn man gegen seine Partei, gegen seine Sowjetmacht an die „Straße“ appelliert? Wo hat man je gehört, dass die bolschewistischen Traditionen derartige Schändlichkeiten zuließen, die an direkte Konterrevolution grenzen?

Ist es nicht klar, dass Kamenew von Traditionen des Bolschewismus redet, um im Interesse seiner antibolschewistischen Gruppe seinen Bruch mit diesen Traditionen zu verschleiern?

Aus dem Appell an die „Straße“ hat die Opposition nichts herausschlagen können, da sie sich als eine nichtige Gruppe erwiesen hat. Aber dass es so gekommen ist, das ist nicht ihr Verdienst, sondern ihr Malheur. Was aber, wenn die Opposition etwas stärker wäre? Ist es nicht klar, dass der Appell an die „Straße“ sich in einen richtigen Putsch gegen die Sowjetmacht verwandelt hätte? Ist es denn schwer zu begreifen, dass dieser Versuch der Opposition sich im Grunde durch nichts unterscheidet von dem bekannten Versuch der linken Sozialrevolutionäre im Jahre 1918? (Zurufe: „Sehr richtig!“) Von Rechts wegen hätten wir die aktiven Verfechter der Opposition wegen derartiger Versuche am 7. November sämtlich verhaften lassen müssen. (Zurufe: „Sehr richtig!“ Anhaltender Beifall.) Wir haben davon abgesehen, nur weil sie uns leid taten, weil wir Großmut zeigten und ihnen die Möglichkeit geben wollten, zur Vernunft zu kommen. Sie aber deuteten unsere Großmut als Schwäche.

Ist es nicht klar, dass Kamenews Gerede über die bolschewistischen Traditionen leeres und falsches Geschwätz ist, das den Bruch der Opposition mit den Traditionen des Bolschewismus verdecken soll?

f) Über scheinbare und wahre Einheit. Kamenew sang uns hier Hymnen auf die Einheit. Er floss schier über, als er die Partei bat, zu Hilfe zu kommen und die Einheit „um jeden Preis“ herzustellen. Sie, die’ Oppositionsführer, sind auf einmal gegen eine Politik von zwei Parteien. Sie sind auf einmal für die Einheit der Partei „um jeden Preis“. Indessen wissen wir aber ganz genau, dass im selben Augenblick, da Kamenew hier die Parteieinheit besang, seine Gesinnungsgenossen in ihren illegalen Versammlungen Resolutionen fassten, denen zufolge die Einheitserklärung der Opposition ein Manöver ist, das die Erhaltung ihrer Kräfte und die Fortsetzung ihrer Spaltungspolitik sicherstellen soll. Auf der einen Seite - Einheitshymnen der Oppositionellen auf dem Parteitag der Lenin schen Partei. Auf der anderen Seite - illegale Bemühungen der Oppositionellen um die Spaltung der Partei, um die Schaffung einer zweiten Partei, um Untergrabung der Parteieinheit. Das heißt bei ihnen Einheit „um jeden Preis“. Ist es nicht an der Zeit, mit diesem verbrecherischen, gaunerischen Spiel Schluss zu machen?

Kamenew sprach von Einheit. Einheit mit wem? Einheit mit der Partei oder mit Schtscherbakow? Ist es nicht an der Zeit, zu begreifen, dass es nicht angeht, die Lenin isten und die Herren Schtscherbakow in ein und derselben Partei zu vereinigen?

Kamenew sprach von Einheit. Einheit mit wem? Mit Maslow und Souvarine oder mit der Komintern und der KPdSU(B)? Ist es nicht an der Zeit, zu begreifen, dass es nicht angeht, über Einheit mit der KPdSU(B) und der Komintern zu sprechen, während man die Einheit mit den Maslow und Souvarine aufrechterhält? Ist es nicht an der Zeit, zu begreifen, dass es unmöglich ist, die Lenin schen Ansichten mit den menschewistischen Ansichten der Opposition zu vereinigen?

Lenin mit Abramowitsch vereinigen? Nein und abermals nein, Genossen! Es ist an der Zeit, mit diesem gaunerischen Spiel Schluss zu machen.

Das ist der Grund, warum ich glaube, dass Kamenews Gerede über Einheit „um jeden Preis“ ein pharisäisches Spiel ist, das die Partei täuschen soll.

Wir brauchen wirkliche Einheit, kein Spiel mit der Einheit. Haben wir die wahre Lenin sche Einheit in unserer Partei? Ja, wir haben sie. Wenn 99 Prozent unserer Partei für die Partei und gegen die Opposition stimmen, so ist das eine wirkliche und wahrhaft proletarische Einheit, wie wir sie noch nie in unserer Partei hatten. Hier haben wir einen Parteitag ohne einen einzigen oppositionellen Delegierten. (Beifall.) Was ist das anders als die Einheit unserer Lenin schen Partei? Das eben heißt bei uns Lenin sche Einheit der bolschewistischen Partei.

g) „Die Opposition hat ausgespielt!“ Die Partei hat alles getan, was nur getan werden konnte, um die Opposition auf den Lenin schen Weg zu bringen. Die Partei ließ die größte Milde und Großmut walten, um der Opposition die Möglichkeit zu bieten, zur Vernunft zu kommen und ihre Fehler zu korrigieren. Die Partei forderte die Opposition auf, offen und ehrlich vor der ganzen Partei ihre anti Lenin istischen Ansichten zu widerrufen. Die Partei forderte die Opposition auf, ihre Fehler einzugestehen und sie zu brandmarken, um sich ein für allemal von ihnen frei zu machen. Die Partei forderte die Opposition auf, restlos die Waffen zu strecken, sowohl in ideologischer als auch in organisatorischer Beziehung.

Was bezweckt die Partei damit? Sie bezweckt damit, mit der Opposition Schluss zu machen und zur positiven Arbeit überzugehen. Sie will die Opposition endlich beseitigen, um unmittelbar unsere gewaltige Aufbauarbeit in Angriff nehmen zu können.

Lenin sagte auf dem X. Parteitag: „Wir brauchen jetzt keine Opposition... mit der Opposition ist es jetzt zu Ende, sie hat ausgespielt, wir haben jetzt von den Oppositionen genug!“[86]

Die Partei will, dass diese Losung Lenin s in den Reihen unserer Partei endlich verwirklicht werde. (Anhaltender Beifall.)

Wenn die Opposition die Waffen streckt - gut. Wenn sie nicht die Waffen strecken will - dann werden wir sie selbst entwaffnen. (Zurufe: „Sehr richtig!“ Beifall.)

III
SCHLUSSFOLGERUNGEN

Der Rede Kamenews ist zu entnehmen, dass die Opposition nicht gewillt ist, restlos die Waffen zu strecken. Dasselbe besagt die Erklärung der Opposition vom 3. Dezember. Die Opposition zieht es offenbar vor, außerhalb der Partei zu bleiben. Nun wohl, mag sie also außerhalb der Partei stehen. Darin, dass sie es vorziehen, außerhalb der Partei zu bleiben, dass sie sich von der Partei trennen, liegt nichts Schreckliches, nichts Besonderes, nichts Verwunderliches. Geht man die Geschichte unserer Partei durch, so wird einem klar, dass jedesmal bei bestimmten ernsten Wendungen unserer Partei ein gewisser Teil der alten Führer aus dem Wagen der bolschewistischen Partei hinauskippte und neuen Leuten Platz machte. Eine Wendung ist eine ernste Sache, Genossen. Eine Wendung ist gefährlich für Leute, die im Parteiwagen nicht fest sitzen. Bei einer Wendung kann nicht jeder das Gleichgewicht behalten. Man macht mit dem Wagen eine Wendung, man sieht sich um, und einer oder der andere ist aus ihm hinausgekippt. (Beifall.)

Nehmen wir das Jahr 1903, die Zeit des II. Parteitags unserer Partei. Das war eine Periode der Wendung der Partei von einem Übereinkommen mit den Liberalen zum Kampf auf Leben und Tod gegen die liberale Bourgeoisie, von der Vorbereitung des Kampfes gegen den Zarismus zum offenen Kampf gegen ihn, zum Kampf für die völlige Zerschlagung des Zarismus und Feudalismus. An der Spitze der Partei stand damals die Sechsergruppe Plechanow, Sassulitsch, Martow, Lenin, Axelrod, Potressow. Die Wendung erwies sich als verhängnisvoll für fünf Mitglieder dieser Sechsergruppe. Sie kippten aus dem Wagen. Lenin allein blieb. (Beifall.) Es kam so, dass alte Führer der Partei, Begründer der Partei (Plechanow, Sassulitsch, Axelrod) und zwei junge (Martow und Potressow) einem gleichfalls jungen Führer, Lenin, gegenüberstanden. Wenn Sie wüssten, wie damals geschrieen, gejammert und geheult wurde, die Partei werde zugrunde gehen, die Partei werde nicht standhalten, ohne die alten Führer werde nichts aus der Sache werden. Aber das Schreien und Klagen verhallte, die Tatsachen dagegen blieben. Die Tatsachen aber waren so beschaffen, dass gerade dank dem Abgang der Fünf die Partei auf den richtigen Weg gelangte. Jetzt ist es jedem Bolschewik klar, dass unsere Partei sich ohne den entschlossenen Kampf Lenin s gegen die Fünf, ohne die Verdrängung der Fünf niemals hätte zusammenschließen können zur Partei der Bolschewiki, die imstande ist, die Proletarier zur Revolution gegen die Bourgeoisie zu führen. (Zurufe: „Sehr richtig!“)

Nehmen wir die nächste Periode, die Jahre 1907 und 1908. Dies war die Periode der Wendung unserer Partei vom offenen revolutionären Kampf gegen den Zarismus zu den Kampfmethoden der Umgehung, zur Ausnutzung aller und jeglicher legalen Möglichkeiten - von den Versicherungskassen bis zur Dumatribüne. Das war die Periode des Rückzugs, nachdem wir in der Revolution von 1905 geschlagen worden waren. Diese Wendung erforderte von uns die Aneignung neuer Kampfmethoden, um nach der Sammlung der Kräfte den offenen revolutionären Kampf gegen den Zarismus aufs Neue aufzunehmen. Aber diese Wendung erwies sich als verhängnisvoll für eine ganze Reihe alter Bolschewiki. Aus dem Wagen kippte Alexinski, der eine Zeitlang kein schlechter Bolschewik gewesen war. Hinaus kippte Bogdanow, der einer der am ernstesten zu nehmenden Führer unserer Partei gewesen war. Hinaus kippte Roshkow, ein ehemaliges Mitglied des ZK unserer Partei. Und so weiter. Wehgeschrei und Heulereien über einen Untergang der Partei gab es damals wohl nicht weniger als im Jahre 1903. Aber das Wehgeschrei verhallte, die Tatsachen dagegen blieben. Die Tatsachen aber besagten, dass unsere Partei nicht imstande gewesen wäre, unter den neuen Kampfbedingungen auf den richtigen Weg zu gelangen, wenn sie nicht von den schwankenden und das Werk der Revolution hemmenden Leuten gesäubert worden wäre. Was bezweckte Lenin damals? Nur eins: die Partei so rasch wie möglich von den schwankenden und lamentierenden Elementen zu befreien, damit sie die Partei nicht am Vorwärtskommen hinderten. (Beifall.)

So, Genossen, wuchs unsere Partei.

Unsere Partei ist ein lebender Organismus. Wie in jedem Organismus, so findet auch in ihr ein Stoffwechsel statt: Altes, Absterbendes fällt ab (Beifall), Neues, Wachsendes lebt und entwickelt sich (Beifall). Die einen gehen, sowohl oben wie unten. Es wachsen neue Kräfte heran, sowohl oben wie unten, und führen das Werk weiter. So wuchs unsere Partei, so wird sie auch in Zukunft wachsen.

Dasselbe ist über die gegenwärtige Periode unserer Revolution zu sagen. Wir durchleben jetzt eine Periode der Wendung von der Wiederherstellung der Industrie und der Landwirtschaft zur Rekonstruktion der ganzen Volkswirtschaft, zu ihrem Umbau auf neuer technischer Grundlage, da der Aufbau des Sozialismus nicht mehr eine Zukunftsperspektive ist, sondern eine aktuelle praktische Aufgabe, die die Überwindung der ernstesten Schwierigkeiten innerer und äußerer Natur erforderlich macht.

Sie wissen, dass diese Wendung sich als verhängnisvoll erwiesen hat für die Führer unserer Opposition, die vor den neuen Schwierigkeiten Angst bekamen und nun beabsichtigten, die Partei aufs Kapitulantentum hinzulenken. Und wenn jetzt einige Führer, die nicht fest im Wagen sitzen wollen, aus ihm hinauskippen sollten, so kann das nicht wundernehmen. Dies wird die Partei nur von Leuten befreien, die ihr an den Füßen hängen und sie am Vormarsch hindern. Diese Leute scheinen ernstlich aus unserem Parteiwagen hinaus zu wollen. Nun wohl, wenn diese oder jene alten Führer sich in Ballast verwandeln und aus dem Wagen kippen wollen, so ist das wohl der ihnen beschiedene Weg! (Stürmischer, anhaltender Beifall. Der ganze Saal erhebt sich und bereitet denn genossen Stalin eine Ovation.)

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