"Stalin"

Werke

Band 11

ANMERKUNGEN

  1. Während seiner Reise nach Sibirien, vom 15. Januar bis zum 6. Februar 1928, besuchte J. W. Stalin die hauptsächlichen Getreidebezirke der Region. J. W. Stalin nahm an einer Sitzung des Büros des Sibirischen Regionskomitees der KPdSU(B) in Nowosibirsk, an Sitzungen der Büros der Bezirkskomitees der KPdSU(B) und an Aktivtagungen der Parteiorganisationen der Bezirke Barnaul, Bijsk, Rubzowsk und Omsk teil, die gemeinsam mit Vertretern der Sowjets und der Beschaffungsorgane abgehalten wurden. Dank der von J. W. Stalin getroffenen politischen und organisatorischen Maßnahmen gewährleisteten die Parteiorganisationen Sibiriens die Erfüllung des Getreidebeschaffungsplans.

  2. Siehe W.I. Lenin , „Werke“, 4. Ausgabe, Bd. 24, S.51 [deutsch in „Ausgewählte Werke“ in zwei Bänden, Bd. II, S. 30].

  3. Siehe W. I. Lenin , „Werke“, 4. Ausgabe, Bd. 24, S.465 (russ.).

  4. Der XV. Parteitag der KPdSU(B) tagte in Moskau vom 2. bis zum 19. Dezember 1927. Der Parteitag erörterte den politischen und den organisatorischen Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees, die Rechenschaftsberichte der Zentralen Revisionskommission, der ZKK-Arbeiter- und Bauerninspektion, der Delegation der KPdSU(B) im Exekutivkomitee der Komintern, die Direktiven für die Ausarbeitung eines Fünfjahrplans zur Entwicklung der Volkswirtschaft, einen Bericht über die Arbeit auf dem Lande sowie ein Referat der Parteitagskommission über die Frage der Opposition und wählte die Zentralinstanzen der Partei. J. W. Stalin erstattete am 3. Dezember den politischen Rechenschaftsbericht des ZK der KPdSU(B) und hielt am 7. Dezember das Schlusswort. Am 12. Dezember wählte der Parteitag J. W. Stalin in die Kommission, die eine Resolution zu dem Bericht über die Tätigkeit der Delegation der KPdSU(B) im Exekutivkomitee der Komintern ausarbeiten sollte. Der Parteitag billigte die politische und die organisatorische Linie des Zentralkomitees der Partei und erteilte diesem den Auftrag, auch weiterhin eine Politik des Friedens und der Festigung der Verteidigungskraft der UdSSR durchzuführen, die sozialistische Industrialisierung des Landes in ungeschwächtem Tempo fortzusetzen, den sozialistischen Sektor in Stadt und Land zu erweitern und zu festigen sowie auf die Liquidierung der kapitalistischen Elemente in der Volkswirtschaft hinzusteuern. Der Parteitag erteilte die Direktive zur Ausarbeitung des ersten Fünfjahrplans der Volkswirtschaft der UdSSR. Der Parteitag fasste den Beschluss über die allseitige Entfaltung der Kollektivierung der Landwirtschaft, er legte einen Plan zur Erweiterung der Kollektivwirtschaften und Sowjetwirtschaften fest und gab Anweisungen über die Methoden des Kampfes für die Kollektivierung der Landwirtschaft. Der XV. Parteitag der KPdSU(B) ist in die Geschichte der Partei als der Parteitag der Kollektivierung eingegangen. In seinen Beschlüssen über die Opposition, die auf die Liquidierung des trotzkistisch-sinowjewistischen Blocks gerichtet waren, konstatierte der Parteitag, dass die Meinungsverschiedenheiten zwischen der Partei und der Opposition in programmatische Meinungsverschiedenheiten umgeschlagen sind, dass die trotzkistische Opposition den Weg des antisowjetischen Kampfes betreten hat, und erklärte die Zugehörigkeit zur trotzkistischen Opposition und die Propagierung ihrer Anschauungen für unvereinbar mit dem Verbleiben in den Reihen der bolschewistischen Partei. Der Parteitag billigte den gemeinsamen Beschluss des ZK und der ZKK der KPdSU(B) (vom November 1927) über den Ausschluss Trotzkis und Sinowjews aus der Partei und beschloss, alle aktiven Teilnehmer des trotzkistisch-sinowjewistischen Blocks aus der Partei auszuschließen. (Über den XV. Parteitag der KPdSU(B) siehe „Geschichte der KPdSU(B), Kurzer Lehrgang“, S.275/276 [deutsche Ausgabe, Berlin 1951, S. 359-361]. Die Resolutionen und Beschlüsse des Parteitags siehe in „Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK“, Teil II, 1941, S. 222-262, russ.)

  5. Siehe „Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK“, Teil II, 1941, S. 251 (russ.).

  6. Es handelt sich um die Diskussion, die der Partei von dem trotzkistisch-sinowjewistischen Oppositionsblock aufgezwungen worden war. Im Oktober 1927, zwei Monate vor dem XV. Parteitag der KPdSU(B), erklärte das Zentralkomitee der Partei die allgemeine Parteidiskussion für eröffnet. Über die Diskussion siehe „Geschichte der KPdSU(B), Kurzer Lehrgang“, S. 272 [deutsche Ausgabe, Berlin 1951, S. 355].

  7. Siehe „Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK“, Teil II, 1941, S. 255 (russ.).

  8. Das vereinigte Plenum des ZK und der ZKK der KPdSU(B) tagte unter Teilnahme der Mitglieder der Zentralen Revisionskommission vom 6. bis zum 11. April 1928. Das Plenum behandelte die Frage der Getreidebeschaffung des laufenden Jahres und der Organisierung der Getreidebeschaffungskampagne für das Jahr 1928/29, den Bericht der Kommission des Politbüros über die praktischen Maßnahmen zur Beseitigung der im Zusammenhang mit der Schachty-Affäre aufgedeckten Mängel, den Arbeitsplan des Politbüros und des Plenums des ZK der KPdSU(B) für das Jahr 1928. J.W. Stalin hielt in der Sitzung des Plenums am 10. April eine Rede zu dem Bericht der Kommission des Politbüros und wurde in die Kommission gewählt, die mit der endgültigen Abfassung der Resolution über die Schachty-Affäre und die praktischen Aufgaben im Kampf gegen die Mängel im Wirtschaftsaufbau beauftragt wurde. Das Plenum fasste einen speziellen Beschluss, alljährlich Mitglieder des ZK, des Präsidiums der ZKK und andere leitende Funktionäre in die Ortsorganisationen zu schicken, um an Ort und Stelle den Kampf gegen die Mängel in der Arbeit zu verstärken und die praktische Anleitung durch die zentralen Organe zu verbessern. (Die Resolutionen des Plenums des ZK und der ZKK der KPdSU(B) siehe in „Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK“, Teil II, 1941, S.263-276, russ.)

  9. Gemeint ist die Schädlingstätigkeit einer konterrevolutionären Organisation bürgerlicher Spezialisten im Schachtybezirk und in anderen Bezirken des Donezbeckens. Diese Organisation wurde Anfang 1928 aufgedeckt. Über die Schachty-Affäre siehe den vorliegenden Band, S.31/32, 47-57. Siehe ferner „Geschichte der KPdSU(B), Kurzer Lehrgang“, 5.279 [deutsche Ausgabe, Berlin 1951, S. 364/365].

  10. „Listok Rabotsche-Krestjanskoi Inspekzii“ (Das Blatt der Arbeiter- und Bauerninspektion) erschien vom 15. März 1928 bis zum 28. November 1933 in bestimmten Zeitabständen in der „Prawda“. „Das Blatt der Arbeiter- und Bauerninspektion“ setzte sich das Ziel, die breiten Massen der Werk-tätigen in den Kampf gegen den Bürokratismus einzubeziehen.

  11. „Komsomolskaja Prawda“ - Tageszeitung, Organ des Zentralkomitees und des Moskauer Komitees des Lenin schen Kommunistischen Jugendverbands der Sowjetunion; erscheint seit dem 24. Mai 1925.

  12. W. I. Lenin , Brief an W. M. Molotow über den Plan des politischen Referats auf dem XI. Parteitag (siehe „Werke“, 4. Ausgabe, Bd. 33, S. 223/224, russ.).

  13. Der VIII. Parteitag der KPR(B), der vom 18. bis zum 23. März 1919 in Moskau tagte, legte die neue Politik der Partei gegenüber der Mittelbauernschaft fest - die Politik des festen Bündnisses mit dem Mittelbauern. Die Grundlagen dieser Politik wurden von W.I. Lenin in dem Bericht über die Arbeit im Dorf dargelegt. (Siehe W.I. Lenin , „Werke“, 4. Ausgabe, Bd. 29, S.175-191 [deutsch in „Ausgewählte Werke“ in zwei Bänden, Bd. II, S. 526 bis 541]. Über den VIII. Parteitag der KPR(B) siehe „Geschichte der KPdSU(B), Kurzer Lehrgang“, S.222-225 [deutsche Ausgabe, Berlin 1951, S. 290-294].)

  14. Gemeint sind das Rundschreiben Nr. 33 des Obersten Volkswirtschaftsrats der UdSSR vom 29. März 1926 „Über die Organisierung der Verwaltung der Industriebetriebe“ und die es ergänzenden „Allgemeinen Richtlinien über die Rechte und Pflichten des technischen Werkdirektors in der Metall- und Elektroindustrie“.

  15. Der VIII. Unionskongress des Lenin schen Kommunistischen Jugendverbands tagte vom 5. bis zum 16. Mai 1928 in Moskau. Auf dem Kongress wurden folgende Fragen behandelt: die Ergebnisse und die Perspektiven des sozialistischen Aufbaus und die Aufgaben der kommunistischen Erziehung der Jugend; die Rechenschaftsberichte des ZK und der Zentralen Revisionskommission des Lenin schen Kommunistischen Jugendverbands; der Rechenschaftsbericht der Delegation des Lenin schen Kommunistischen Jugendverbands in der Kommunistischen Jugendinternationale; die Frage der Arbeit und Ausbildung der Jugend in Zusammenhang mit dem Fünfjahrplan der Entwicklung der Volkswirtschaft; die Frage der Arbeit des Lenin schen Kommunistischen Jugendverbands unter den Kindern und andere Fragen. J. W. Stalin hielt am 16. Mai in der Schlusssitzung des Kongresses eine Rede.

  16. Gemeint ist das Schreiben des ZK der KPdSU(B) „Für die sozialistische Umgestaltung des Dorfes. (Die grundlegenden Aufgaben der Abteilungen für die Arbeit auf dem Lande)“, das an alle Zentralkomitees der nationalen kommunistischen Parteien, an die Büros des ZK der KPdSU(B), an die Regions-, Gebiets-, Gouvernements-, Bezirks- und Kreiskomitees der KPdSU(B) gerichtet war. Das Schreiben wurde mit der Unterschrift des Sekretärs des ZK der KPdSU(B) W.M. Molotow in Nr. 112 der „Prawda“ vom 16. Mai 1928 veröffentlicht.

  17. Im Jahre 1918 wurden auf Initiative J. M. Swerdlows beim Allrussischen ZEK kurzfristige Lehrgänge für Agitation und Propaganda organisiert, die im Januar 1919 in Schule für Sowjetarbeit umbenannt wurden. Auf der Grundlage dieser Schule wurde auf Beschluss des VIII. Parteitags der KPR(B) die Zentralschule für Sowjet- und Parteiarbeit geschaffen. In der zweiten Hälfte des Jahres 1919 wurde die Zentralschule für Sowjet- und Parteiarbeit zur Kommunistischen J.-M.-Swerdlow-Universität umgebildet. Der zehnte Jahrestag der Swerdlow-Universität wurde am 28. Mai 1928 begangen.

  18. Der XIV. Parteitag der KPdSU(B) tagte in Moskau vom 18. bis zum 31. Dezember 1925. J.W. Stalin erstattete auf dem Parteitag den politischen Rechenschaftsbericht des ZK. Der Parteitag bezeichnete als zentrale Aufgabe der Partei den Kampf für die sozialistische Industrialisierung des Landes als die Grundlage für die Errichtung des Sozialismus in der UdSSR. In seinen Beschlüssen hob der Parteitag hervor, dass es für den Kampf gegen das Kulakentum von großer Bedeutung ist, das Bündnis der Arbeiterklasse mit dem Mittelbauern weiter zu festigen und sich dabei auf die Dorfarmut zu stützen. Der Parteitag wies auf die Notwendigkeit hin, die Entwicklung der Landwirtschaft zu unterstützen und voranzutreiben, indem die Ackerbaukultur verbessert und eine immer größere Masse von Bauernwirtschaften mit Hilfe der Genossenschaften in den Strom des sozialistischen Aufbaus einbezogen wird. (Die Resolutionen und Beschlüsse des Parteitags siehe in „Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK“, Teil II, 1941, S.47-90, russ. Über den XIV. Parteitag der KPdSU(B) siehe „Geschichte der KPdSU(B), Kurzer Lehrgang“, S. 263-266 [deutsche Ausgabe, Berlin 1951, S. 343 bis 347].)

  19. Gemeint ist W.I. Lenin s Bericht „Fünf Jahre russische Revolution und die Perspektiven der Weltrevolution“ auf dem IV. Kongress der Komintern, der vom 5. November bis zum 5. Dezember 1922 tagte. (Siehe W. I. Lenin , „Werke“, 4. Ausgabe, Bd. 33, S. 380-394 [deutsch in „Ausgewählte Werke“ in zwei Bänden, Bd. II, S. 964-977].)

  20. Gemeint ist W.I. Lenin s Bericht „Über die Taktik der KPR“ auf dem III. Kongress der Komintern, der vom 22. Juni bis zum 12. Juli 1921 tagte. (Siehe W. I. Lenin , „Werke“, 4. Ausgabe, Bd. 32, S.454-472, russ.)

  21. Gemeint ist der in Nr.128 der „Prawda“ vom 3. Juni 1928 veröffentlichte Aufruf des ZK der KPdSU(B) „An alle Mitglieder der Partei, an alle Arbeiter“. (Siehe „Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK“, Teil II, 1941, S. 807 bis 809, russ.)

  22. W.I. Lenin , „Wertvolle Geständnisse Pitirim Sorokins“ (siehe „Werke“, 4. Ausgabe, Bd. 28, S. 171, russ.).

  23. Siehe „Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK“, Teil I, 1941, S. 292 (russ.).

  24. Siehe W. I. Lenin , „Werke“, 4. Ausgabe, Bd. 29, S. 183 [deutsch in „Ausgewählte Werke“ in zwei Bänden, Bd. 11, S. 533/534].

  25. Siehe W. I. Lenin , „Werke“, 4. Ausgabe, Bd. 29, S. 139 (russ.).

  26. Siehe „Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK“, Teil I, 1941, S. 307, 309 (russ.).

  27. Die XVI. Moskauer Gouvernementskonferenz der KPdSU(B) tagte vom 20. bis zum 28. November 1927. J. W. Stalin hielt am 23. November in der Vormittagssitzung der Konferenz die Rede „Die Partei und die Opposition“. (Siehe „Werke“, Bd. 10, S. 252-268 [deutsche Ausgabe S. 218-232].)

  28. Es werden die von Marx als Wahlspruch im Vorwort zur ersten deutschen Auflage des „Kapitals“ angeführten Worte aus der „Göttlichen Komödie“ von Dante zitiert. (Siehe K. Marx und F. Engels, „Ausgewählte Schriften“ in zwei Bänden, Bd. 1, 1948, S. 412 [deutsche Ausgabe S. 4261.)

  29. Siehe „Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK“, Teil II, 1941, S. 223 (russ.).

  30. Siehe „Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK“, Teil II, 1941, S.263-269 (russ.).

  31. Siehe „Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK“, Teil II, 1941, S. 248 (russ.).

  32. Siehe „Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK“, Teil II, 1941, S. 251 (russ.).

  33. Siehe „Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK“, Teil II, 1941, S. 242 (russ.).

  34. Siehe „Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK“, Teil 1, 1941, 5.307 (russ.).

  35. K. Marx, „Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte“ (siehe K. Marx und F. Engels, „Ausgewählte Schriften“ in zwei Bänden, Bd. I, 1948, S. 215 [deutsche Ausgabe S.229]).

  36. Siehe W.I. Lenin , „Werke“, 4. Ausgabe, Bd. 7, S. 190 [deutsch in „Ausgewählte Werke“ in zwei Bänden, Bd. I, S. 327/328].

  37. Siehe „Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK“, Teil II, 1941, S. 275 (russ.).

  38. „Birshowka“ - „Birshewyje Wjedomosti“ (Börsennachrichten) - bürgerliche Zeitung vom Boulevardtyp, die seit 1880 in Petersburg erschien. Die Prinzipienlosigkeit und Feilheit der Zeitung machten ihren Titel zum Gattungsnamen. Ende Oktober 1917 wurde die Zeitung vom Revolutionären Militärkomitee des Petrograder Sowjets verboten.

  39. Das Plenum des Zentralkomitees der KPdSU(B), das vom 4. bis zum 12. Juli 1928 tagte, nahm den Informationsbericht über Fragen des bevorstehenden VI. Kongresses der Komintern entgegen und billigte im wesentlichen den Entwurf des Programms der Komintern. Das Plenum fasste Beschlüsse zu folgenden Fragen: die Politik der Getreidebeschaffung im Zusammenhang mit der allgemeinen Wirtschaftslage, die Organisierung neuer (Getreide-) Sowjetwirtschaften, die Verbesserung der Heranbildung neuer Spezialisten. J. W. Stalin sprach in den Sitzungen des Plenums am 5., 9. und 11. Juli; seine Reden werden im vorliegenden Band veröffentlicht. (Die Resolutionen des Plenums des ZK der KPdSU(B) siehe in „Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK“, Teil II, 1941, S.277-286, russ.)

  40. Der Entwurf des Programms der Kommunistischen Internationale, der vom Plenum des ZK der KPdSU(B) im Juli 1928 erörtert wurde, war von der auf dem V. Kongress der Komintern (Juni-Juli 1924) gebildeten Programmkommission ausgearbeitet worden. Der Kommission gehörte J. W. Stalin an, der die Ausarbeitung des Programmentwurfs leitete. Der von der Programmkommission des EKKI am 25. Mai 1928 angenommene und vom Juliplenum des ZK der KPdSU(B) gebilligte Entwurf wurde dem Programm der Komintern zugrunde gelegt, das auf dem VI. Kongress der Kommunistischen Internationale (Juli-September 1928) bestätigt wurde. Über den Programmentwurf siehe den vorliegenden Band, S.179-181.

  41. Siehe W.I. Lenin , „Werke“, 4. Ausgabe, Bd. 27, S. 207-246 [deutsch in „Ausgewählte Werke“ in zwei Bänden, Bd. II, S. 357-392].

  42. Am 21. März 1919 wurde in Ungarn die Räterepublik ausgerufen. Von den ersten Tagen ihres Bestehens an war die Ungarische Räterepublik in einer schwierigen Lage. Das Land machte eine tiefgehende Finanz- und Lebensmittelkrise durch, es führte den Kampf gegen die innere Konterrevolution und die Entente, die eine Wirtschaftsblockade und eine militärische Intervention gegen Räte-Ungarn organisierte. Die ungarischen Sozialdemokraten, die der Regierung der ungarischen Republik angehörten, betrieben eine verräterische Zersetzungsarbeit im Hinterland und an der Front und trafen Abmachungen mit Agenten der Entente über den Sturz der Rätemacht. Im August 1919 wurde die ungarische Revolution durch die vereinigten Kräfte der inneren Konterrevolution und der Interventen niedergeschlagen.

  43. Gemeint ist die tiefgehende revolutionäre Krise in Deutschland im Herbst 1923. Als Ergebnis einer machtvollen revolutionären Bewegung bildeten sich in Sachsen und Thüringen Arbeiterregierungen, in Hamburg fand ein bewaffneter Aufstand der Arbeiter statt. Die Revolution von 1923 in Deutschland erlitt eine Niederlage.

  44. W. I. Lenin , „Ursprünglicher Entwurf der Thesen zur Agrarfrage“ (siehe „Werke“, 4. Ausgabe, Bd. 31, 5.129-141 [deutsch in „Ausgewählte Werke“ in zwei Bänden, Bd. II, S.758-769]).

  45. Siehe „Entwurf des Programms der Kommunistischen Internationale“, Moskau/ Lenin grad 1928, S. 52 (russ.). Siehe ferner W. I. Lenin , „Werke“, 4. Ausgabe, Bd. 30, S. 75/76 (russ.), Bd. 31, S. 27 [deutsch in „Ausgewählte Werke“ in zwei Bänden, Bd. II, S. 691].

  46. „Der Vl. Kongress der Komintern tagte in Moskau vom 17. Juli bis zum 1. September 1928. Der Kongress erörterte den Rechenschaftsbericht des Exekutivkomitees der Komintern, die Rechenschaftsberichte des Exekutivkomitees der Kommunistischen Jugendinternationale und der Internationalen Kontrollkommission, Maßnahmen des Kampfes gegen die Gefahr imperialistischer Kriege, das Programm der Kommunistischen Internationale, die Frage der revolutionären Bewegung in den kolonialen und halbkolonialen Ländern, die Wirtschaftslage in der UdSSR und die Lage in der KPdSU(B), er bestätigte das Statut der Komintern. Der Kongress wies auf das Anwachsen der inneren Gegensätze des Kapitalismus hin, deren unvermeidliche Folge die Erschütterung der kapitalistischen Stabilisierung und eine heftige Verschärfung der allgemeinen Krise des Kapitalismus ist. Der Kongress legte die Aufgaben der Kommunistischen Internationale fest, die sich aus den neuen Bedingungen des Kampfes der Arbeiterklasse ergaben. In der Resolution über die Lage in der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken und in der KPdSU(B) hob der Kongress die Erfolge des sozialistischen Aufbaus in der UdSSR hervor sowie ihre Bedeutung für die Festigung der revolutionären Positionen des internationalen Proletariats und rief die Werktätigen der ganzen Welt zur Verteidigung der Sowjetunion auf. J.W. Stalin wurde in das Präsidium des Kongresses, in die Programmkommission und in die politische Kommission gewählt, die mit der Ausarbeitung der Thesen über die internationale Lage und die Aufgaben der Kommunistischen Internationale beauftragt wurde.

  47. Siehe „Die Sowjetkongresse der RSFSR in Beschlüssen und Resolutionen“, Moskau 1939, S. 225 (russ.).

  48. Siehe W. I. Lenin , „Werke“, 4. Ausgabe, Bd. 33, S.293 (russ.).

  49. „Bednota“ (Die Dorfarmut) - Tageszeitung, Organ des ZK der KPdSU(B); erschien in Moskau von März 1918 bis Januar 1931.

  50. Siehe W. I. Lenin , „Werke“, 4. Ausgabe, Bd. 33, S. 212 (russ.).

  51. „Krasnaja Gaseta“ (Die Rote Zeitung) - Tageszeitung; wurde vom Lenin grader Sowjet der Arbeiter-, Bauern- und Rotarmistendeputierten von Januar 1918 bis Februar 1939 herausgegeben.

  52. Gemeint sind die lokalen Wirtschaftsberatungen, die in den Jahren 1921 bis 1923 bei den Exekutivkomitees der Sowjets abgehalten wurden.

  53. „Nishneje Powolshje“ (Das Untere Wolgagebiet) - Monatszeitschrift; wurde seit 1924 in Saratow von den Plankommissionen des Unteren Wolgagebiets und des Saratower Gouvernements und seit 1926 von der Saratower Gouvernements- und Regionsplankommission herausgegeben. Von August 1932 bis 1933 wurde die Zeitschrift von der Regionsplankommission in Stalingrad herausgegeben.

  54. Getreidezentrale - Allrussischer Zentralverband landwirtschaftlicher Genossenschaften für Erzeugung, Verarbeitung und Absatz von Getreide- und Ölkulturen; bestand von 1926 bis 1931.

  55. Gildensozialismus - eine dem Marxismus zutiefst feindliche Richtung innerhalb des sozialdemokratischen Reformismus; entstand um 1900 in England. Der Gildensozialismus verneint den Klassencharakter des Staates, den Klassenkampf und die Diktatur des Proletariats, er propagiert die Vereinigung der Arbeiter, Intellektuellen und Techniker zu einer Föderation nationaler Industriegilden und deren Umwandlung in Organe zur Leitung der Industrie im Rahmen des bürgerlichen Staates. Durch die Ablehnung der revolutionären Kampfmethoden verurteilt der Gildensozialismus die Arbeiterklasse zu Tatenlosigkeit und völliger Unterwerfung unter die Bourgeoisie.

  56. Der Aufruf wurde von J. W. Stalin anlässlich der in der Sowjetunion vom 15. bis zum 22. Juli 1928 durchgeführten „Woche der Verteidigung“ verfasst.

  57. Der erste Allrussische Kongress der Arbeiterinnen und Bäuerinnen tagte vom 16. bis zum 21. November 1918 in Moskau. Der Kongress wurde vom Zentralkomitee der KPR(B) einberufen, um die politische Aufklärung der Arbeiterinnen und Bäuerinnen zu organisieren und sie für die aktive Teilnahme am sozialistischen Aufbau zu gewinnen. An dem Kongress nahmen 1147 Frauen als Delegierte teil. Am 19. November hielt W.I. Lenin eine Rede vor dem Kongress. (Über den Kongress und seine Bedeutung siehe W.I. Lenin , „Werke“, 4.Ausgabe, Bd.28, S.160-162, russ. und J.W. Stalin, „Werke“, Bd. 5, S.349-351 [deutsche Ausgabe 5.305-3071.)

  58. Das Plenum des Zentralkomitees der KPdSU(B) tagte unter Teilnahme der Mitglieder der Zentralen Kontrollkommission und der Zentralen Revisionskommission vom 16. bis zum 24. November 1928. Das Plenum beschäftigte sich mit den Kontrollzahlen der Volkswirtschaft für das Jahr 1928/29 und behandelte folgende Fragen: die ersten Ergebnisse des Siebenstundentages und seine weitere Durchführung; die Werbung von Arbeitern und die Regulierung des Wachstums der Partei; einen Bericht des Nordkaukasischen Regionskomitees der KPdSU(B) über die Arbeit auf dem Lande und die Maßnahmen zur Hebung der Landwirtschaft. Zum ersten Punkt der Tagesordnung hielt J. W. Stalin in der Sitzung des Plenums am 19. November die Rede „Über die Industrialisierung des Landes und über die rechte Abweichung in der KPdSU(B)“. Am 20. November wurde J. W. Stalin vom Plenum in die Kommission gewählt, die mit der Abfassung der Resolution über die Kontrollzahlen der Volkswirtschaft für das Jahr 1928/29 beauftragt wurde. (Die Resolutionen des Plenums des ZK der KPdSU(B) siehe in „Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK“, Teil II, 1941, S. 287-310, russ.)

  59. Am 21. November 1928 fand in der Smolensker Konfektionsfabrik „Katuschka“ ein Meeting statt, das der Organisierung eines Gouvernementswettbewerbs für die beste Durchführung der Wahlen zu den Sowjets gewidmet war. Auf diesem Meeting fassten die Arbeiter den Beschluss, eine Beteiligung ausnahmslos aller Arbeiter und ihrer Familienangehörigen an den Wahlen zu den Sowjets zu gewährleisten, andere Betriebe anlässlich der Wahlen zum Wettbewerb herauszufordern, und richteten einen Appell an die Arbeiter der Jarzewoer Textilfabrik und anderer Fabriken und Werke der Gouvernements Smolensk, Brjansk und Kaluga. Die Arbeiter wandten sich mit einem Schreiben an J. W. Stalin und M. I. Kalinin, in dem sie ihnen ihre Wahl zu Ehrenvorsitzenden des Wettbewerbsausschusses mitteilten und um Hinweise zur Frage der Organisierung des Wettbewerbs für die beste Durchführung der Wahlen zu den Sowjets baten.

  60. Siehe „Stenographischer Bericht des VI. Kongresses der Komintern. 6. Folge. Thesen, Resolutionen, Beschlüsse, Aufrufe“, Moskau/ Lenin grad 1929, S. 57 (russ.).

  61. Der IV. Kongress der Roten Gewerkschaftsinternationale tagte in Moskau vom 17. März bis zum 3. April 1928. Der Kongress behandelte folgende Fragen: die Ergebnisse und die nächsten Aufgaben der internationalen Gewerkschaftsbewegung; die Arbeiterjugend in der Gewerkschaftsbewegung; Organisationsfragen; Maßnahmen des Kampfes gegen den Faschismus und gegen die gelben Gewerkschaften; die Gewerkschaftsbewegung in den kolonialen und halbkolonialen Ländern und andere Fragen. In seinen Beschlüssen betonte der Kongress, dass in der Situation, da die Stabilisierung des Kapitalismus immer stärker erschüttert wird, der Klassenkampf sich verstärkt und verschärft und dass die gesamte Tätigkeit der Roten Gewerkschaftsinternationale auf die Gewinnung der Massen und auf die Leitung ihres Kampfes gegen das Kapital gerichtet sein muss. Der Kongress erklärte, dass die zentrale Aufgabe der Roten Gewerkschaftsinternationale die Eroberung der reformistischen Gewerkschaften und die Leitung der Streiks entgegen dem Widerstand der reformistischen Führer ist. In der Resolution zu Organisationsfragen betonte der Kongress, dass die revolutionären Gewerkschaften tagtäglich an der Einbeziehung der breiten Schichten des Proletariats in die Gewerkschaftsorganisationen arbeiten müssen.

  62. Siehe „Stenographischer Bericht des VI. Kongresses der Komintern. 6. Folge. Thesen, Resolutionen, Beschlüsse, Aufrufe“, Moskau/ Lenin grad 1929, S. 80 (russ.).

  63. Gemeint ist die am 6. August 1920 bestätigte Resolution des II. Kongresses der Komintern „Aufnahmebedingungen der Kommunistischen Internationale“. Die Thesen dieser Resolution, die in einer speziellen Kommission erörtert und dem Kongress vorgelegt wurden, waren von W. I. Lenin verfasst worden. (Siehe W. I. Lenin , „Werke“, 4. Ausgabe, Bd. 31, S. 221-227, russ.)

  64. Gemeint ist die Resolution „Über die Kontrollzahlen der Volkswirtschaft für das Jahr 1928/29“, die in der Kommission des Novemberplenums des ZK der KPdSU(B) unter Leitung J. W. Stalins ausgearbeitet und in der Sitzung des Plenums am 24. November 1928 angenommen wurde. Im Schlussteil der Resolution wies das Plenum auf die Notwendigkeit des Kampfes an zwei Fronten hin und legte die Methoden des Kampfes gegen die rechte Gefahr als die Hauptgefahr in der KPdSU(B) fest. (Siehe „Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK“, Teil II, 1941, S. 296/297, russ.)

  65. Die Resolution des XV. Parteitags „Über die Opposition“ siehe in „Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK“, Teil II, 1941, S. 259-261 (russ.).

  66. „Rulj“ (Das Steuer) - Zeitung der kadettischen weißen Emigranten, die von November 1920 bis Oktober 1931 in Berlin erschien.

  67. W.I. Lenin , „Ursprünglicher Entwurf der Resolution des X. Parteitags der KPR über die Einheit der Partei“ (siehe „Werke“, 4. Ausgabe, Bd. 32, S. 217/218 [deutsch in „Ausgewählte Werke“ in zwei Bänden, Bd. II, S. 801/802]).

  68. Siehe W. I. Lenin , „Werke“, 4. Ausgabe, Bd. 35, S. 168 (russ.).

  69. Das „Golowanowtum“ trat in Versuchen eines gewissen Teils der Bühnenkünstler in Erscheinung, die alten bürgerlichen Bräuche und Arbeitsmethoden auf das sowjetische Theater zu übertragen. 1926-1928 wandte sich eine Gruppe von Künstlern des Großen Theaters mit dem Dirigenten Golowanow an der Spitze gegen die Schaffung eines neuen Repertoires, das den gestiegenen Ansprüchen der breiten Schichten der Werktätigen und den Aufgaben des sozialistischen Aufbaus gerecht wurde. Diese Gruppe stellte sich dem Kollektiv des Theaters entgegen und lehnte es ab, junge künstlerische Kräfte zu fördern. Die von der Partei getroffenen Maßnahmen zur Umgestaltung der Arbeit des sowjetischen Theaters führten zur Überwindung des „Golowanowtums“.

  70. Das Begrüßungstelegramm J.W. Stalins nach Proskurow an die Rotarmisten, Kommandeure und politischen Funktionäre des Ersten Roten Kosakenregiments der Roten Kavalleriedivision wurde anlässlich der Feier des elften Jahrestags der Roten Armee abgesandt.

  71. „Selskochosjaistwennaja Gaseta“ (Landwirtschaftszeitung) - Tageszeitung, Organ des Rates der Volkskommissare der UdSSR; erschien vom 1. März 1929 bis zum 29. Januar 1930, wurde dann umgestaltet und erhielt den Namen „Sozialistitscheskoje Semledelije“ (Sozialistische Landwirtschaft).

  72. Siehe W. I. Lenin , „Werke“, 4. Ausgabe, Bd. 1, S. 137/138 [deutsch in „Ausgewählte Werke“ in zwei Bänden, Bd. 1, S. 106/107].

  73. Siehe J. W. Stalin, „Werke“, Bd. 2, S. 303, 311/312 [deutsche Ausgabe S. 277, 285].

  74. J.W. Stalin, „Über die politischen Aufgaben der Universität der Völker des Ostens“ (siehe „Werke“, Bd.7, S. 133-152 [deutsche Ausgabe S. 115 bis 131]).

  75. Siehe J.W. Stalin, „Werke“, Bd. 7, S.138/139 [deutsche Ausgabe S. 120].

  76. Siehe W. I. Lenin , „Werke“, 4. Ausgabe, Bd. 22, S. 135/136 (russ.).

  77. Siehe W. I. Lenin , „Werke“, 4. Ausgabe, Bd. 20, S. 23 (russ.).

  78. Siehe J. W. Stalin, „Werke“, Bd. 2, S. 312 [deutsche Ausgabe S. 285].

ENDE BAND 11

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