"Stalin"

Werke

Band 12

ÜBER DIE
RECHTE ABWEICHUNG IN DER KPdSU(B)

VI
SCHLUSSFOLGERUNGEN

Ich komme zu den Schlussfolgerungen.

Ich schlage folgendes vor:

1. Vor allem sind die Anschauungen der Bucharingruppe zu verurteilen. Die Anschauungen dieser Gruppe, die in ihren Deklarationen und in den Reden ihrer Vertreter dargelegt wurden, sind zu verurteilen, wobei festgestellt werden muss, dass diese Anschauungen unvereinbar sind mit der Linie der Partei und dass sie voll und ganz mit der Position der rechten Abweichung übereinstimmen.

2. Die Verhandlungen, die Bucharin mit der Kamenewgruppe hinter den Kulissen geführt hat, sind als krassester Ausdruck der Illoyalität und des fraktionellen Charakters der Bucharingruppe zu verurteilen.

3. Die Demissionspolitik, die von Bucharin und Tomski praktiziert wurde, ist als grobe Verletzung der elementaren Forderungen der Parteidisziplin zu verurteilen.

4. Bucharin und Tomski sind ihrer Posten zu entheben und zu warnen, dass das ZK bei dem geringsten Versuch, sich den Beschlüssen des ZK nicht zu fügen, gezwungen sein wird, sie aus dem Politbüro auszuschließen.

5. Es sind Maßnahmen zu treffen, damit beim Auftreten einzelner Mitglieder und Kandidaten des Politbüros in Versammlungen keinerlei Abweichungen von der Parteilinie, von den Beschlüssen des ZK und seiner Organe vorkommen.

6. Es sind Maßnahmen zu treffen, damit in den Presseorganen, sowohl in der Parteipresse als auch in der Sowjetpresse, sowohl in Zeitungen als auch in Zeitschriften, die Linie der Partei und die Beschlüsse ihrer leitenden Organe voll und ganz vertreten werden.

7. Es sind besondere Maßnahmen, bis zum Ausschluss aus dem ZK und aus der Partei, gegen diejenigen festzulegen, die versuchen sollten, die Vertraulichkeit der Beschlüsse der Partei, ihres ZK, ihres Politbüros zu missachten.

8. Die Resolution des vereinigten Plenums des ZK und der ZKK zu den innerparteilichen Fragen ist allen Ortsorganisationen der Partei und den Delegierten der XVI. Konferenz[12] zuzustellen, ohne sie vorläufig in der Presse zu veröffentlichen.

Das ist meiner Meinung nach der Ausweg aus der Lage.

Einige Genossen bestehen darauf, Bucharin und Tomski unverzüglich aus dem Politbüro des ZK auszuschließen. Ich bin mit diesen Genossen nicht einverstanden. Meiner Meinung nach kann man zurzeit ohne eine solche extreme Maßnahme auskommen.

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