GESCHICHTE DER KOMMUNISTISCHEN PARTEI DER SOWJETUNION (BOLSCHEWIKI)

KAPITEL VII
Die Partei der Bolschewiki in der Periode der Vorbereitung und Durchführung der sozialistischen Oktoberrevolution
(April 1917-1918)

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Der Kampf der bolschewistischen Partei für die Festigung der Sowjetmacht
Der Brester Friede
Der VII. Parteitag

Um die Sowjetmacht zu festigen, musste man den alten, bürgerlichen Staatsapparat zerstören, zerbrechen und an seiner Stelle den neuen Apparat des Sowjetstaates schaffen. Man musste ferner die Überreste der Ständeordnung und das Regime der nationalen Unterdrückung beseitigen, die Privilegien der Kirche abschaffen, die konterrevolutionäre Presse und die konterrevolutionären Organisationen aller Art - die legalen wie die illegalen - liquidieren, die bürgerliche Konstituierende Versammlung auflösen. Man musste schließlich nach der Nationalisierung des Bodens auch die gesamte Großindustrie nationalisieren und sodann aus dem Kriegszustand herauskommen, mit dem Kriege Schluss machen, der der Festigung der Sowjetmacht mehr als alles andere im Wege stand.

Alle diese Maßnahmen wurden im Laufe einiger Monate von Ende 1917 bis Mitte 1918 durchgeführt.

Die von den Sozialrevolutionären und Menschewiki organisierte Sabotage der Beamten der alten Ministerien wurde gebrochen und liquidiert. Die Ministerien wurden beseitigt und an ihrer Stelle sowjetische Verwaltungsorgane und entsprechende Volkskommissariate geschaffen. Zur Verwaltung der Industrie des Landes wurde der Oberste Rat der Volkswirtschaft geschaffen. Zum Kampfe gegen Konterrevolution und Sabotage wurde die Allrussische Außerordentliche Kommission (Tscheka) mit Felix Dzierzynski an der Spitze geschaffen. Es wurde ein Dekret über die Schaffung der Roten Armee und Flotte erlassen. Die Konstituierende Versammlung, zu der die Wahlen im Wesentlichen noch vor der Oktoberrevolution stattgefunden hatten und die sich weigerte, die Dekrete des II. Sowjetkongresses über den Frieden, über den Grund und Boden, über den Übergang der Macht an die Sowjets zu bestätigen, wurde aufgelöst.

Zur endgültigen Beseitigung der Überreste des Feudalismus, des Ständewesens und der rechtlichen Ungleichheit auf allen Gebieten des gesellschaftlichen Lebens wurden Dekrete über die Abschaffung der Stände, über die Aufhebung der nationalen und konfessionellen Beschränkungen, über die Trennung der Kirche vom Staat und der Schule von der Kirche, über die Gleichberechtigung der Frauen, über die Gleichberechtigung der Nationalitäten Russlands erlassen.

In einem besonderen Beschluss der Sowjetregierung, der als „Deklaration der Rechte der Völker Russlands“ bekannt ist, wurde festgelegt, dass die freie Entwicklung der Völker Russlands und ihre völlige Gleichberechtigung Gesetz sind.

Zur Untergrabung der wirtschaftlichen Macht der Bourgeoisie und zur Organisierung der neuen, der Sowjetvolkswirtschaft, vor allem zur Organisierung der neuen, der Sowjetindustrie, wurden die Banken, die Eisenbahnen, der Außenhandel, die Handelsflotte und die gesamte Großindustrie in all ihren Zweigen: die Kohlen-, Hütten-, Erdöl- und chemische Industrie, der Maschinenbau, die Textil-, Zuckerindustrie usw. nationalisiert.

Zur Befreiung unseres Landes von der finanziellen Abhängigkeit und der Ausbeutung durch ausländische Kapitalisten wurden die vom Zaren und der Provisorischen Regierung abgeschlossenen Auslandsanleihen Russlands annulliert. Die Völker unseres Landes waren nicht gewillt, die Schulden zu bezahlen, die zur Fortführung des Raubkrieges gemacht worden waren und die unser Land in sklavische Abhängigkeit vom ausländischen Kapital gebracht hatten.

Alle diese und ähnliche Maßnahmen untergruben von Grund aus die Kräfte der Bourgeoisie, der Gutsbesitzer, des reaktionären Beamtentums, der konterrevolutionären Parteien und festigten wesentlich die Sowjetmacht im Lande.

Man konnte aber die Lage der Sowjetmacht nicht als völlig gefestigt betrachten, solange sich Russland im Kriegszustand mit Deutschland und Österreich befand. Um die Sowjetmacht endgültig zu festigen, musste mit dem Kriege Schluss gemacht werden. Daher entfaltete die Partei schon von den ersten Tagen des Sieges der Oktoberrevolution an den Kampf um den Frieden.

Die Sowjetregierung machte „allen Krieg führenden Völkern und ihren Regierungen“ das Angebot, „unverzüglich Verhandlungen über einen gerechten demokratischen Frieden einzuleiten“. Die „Verbündeten“ - England und Frankreich - weigerten sich jedoch, das Angebot der Sowjetregierung anzunehmen. Angesichts der Weigerung Frankreichs und Englands, Friedensverhandlungen zu führen, beschloss die Sowjetregierung, in Ausführung des Willens der Sowjets, Verhandlungen mit Deutschland und Österreich einzuleiten.

Die Verhandlungen begannen am 3. Dezember in Brest-Litowsk. Am 5. Dezember wurde ein Abkommen über einen Waffenstillstand, über die zeitweilige Einstellung der Kriegshandlungen, unterschrieben.

Die Verhandlungen gingen in einer Lage vor sich, da die Volkswirtschaft zerrüttet war, allgemeine Kriegsmüdigkeit herrschte, unsere Truppen die Front verließen und die Front in Auflösung begriffen war. Während der Verhandlungen stellte sich heraus, dass die deutschen Imperialisten bestrebt waren, ungeheure Gebiete des ehemaligen Zarenreiches an sich zu reißen und Polen, die Ukraine und die baltischen Länder in von Deutschland abhängige Staaten zu verwandeln.

Den Krieg unter diesen Umständen fortsetzen, bedeutete die Existenz der eben geborenen Sowjetrepublik aufs Spiel setzen. Für die Arbeiterklasse und die Bauernschaft ergab sich die Notwendigkeit, auf schwere Friedensbedingungen einzugehen, vor dem damals gefährlichsten Räuber, dem deutschen Imperialismus, zurückzuweichen, um eine Atempause zu erhalten, die Sowjetmacht zu festigen und eine neue, die Rote Armee, zu schaffen, die fähig wäre, das Land vor dem Überfall der Feinde zu schützen.

Alle Konterrevolutionäre, von den Menschewiki und Sozialrevolutionären bis zu den abgefeimtesten Weißgardisten, betrieben eine wütende Agitation gegen die Unterzeichnung des Friedens. Ihre Linie war klar: sie wollten die Friedensverhandlungen vereiteln, eine Offensive der Deutschen provozieren und die Existenz der noch nicht gefestigten Sowjetmacht aufs Spiel setzen, die Errungenschaften der Arbeiter und Bauern in Gefahr bringen.

Ihre Verbündeten bei diesem ruchlosen Treiben waren Trotzki und dessen Handlanger Bucharin, der zusammen mit Radek und Pjatakow an der Spitze einer parteifeindlichen Gruppe stand, die sich zur Tarnung Gruppe „linker Kommunisten“ nannte. Trotzki und die Gruppe „linker Kommunisten“ eröffneten innerhalb der Partei einen wütenden Kampf gegen Lenin und forderten die Fortführung des Krieges. Diese Leute arbeiteten offenkundig den deutschen Imperialisten und den Konterrevolutionären innerhalb des Landes in die Hände, da sie darauf ausgingen, die junge Sowjetrepublik, die noch keine Armee hatte, den Schlägen des deutschen Imperialismus auszusetzen.

Das war eine provokatorische Politik eigentümlicher Art, die mit linken Phrasen raffiniert verhüllt war.

Am 10. Februar 1918 wurden die Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk abgebrochen. Ungeachtet dessen, dass Lenin und Stalin im Namen des Zentralkomitees der Partei auf der Unterzeichnung des Friedens bestanden, setzte sich Trotzki, der Vorsitzender der Sowjetdelegation in Brest-Litowsk war, verräterisch über die ausdrücklichen Direktiven der bolschewistischen Partei hinweg. Er erklärte, dass die Sowjetrepublik die Unterzeichnung des Friedens zu den von Deutschland vorgeschlagenen Bedingungen ablehne, und teilte zugleich den Deutschen mit, dass die Sowjetrepublik keinen Krieg führen werde und die Demobilisierung der Armee fortsetze.

Das war ungeheuerlich. Mehr konnten die deutschen Imperialisten von einem Verräter an den Interessen des Sowjetlandes gar nicht verlangen.

Die deutsche Regierung brach den Waffenstillstand ab und ging zur Offensive über. Die Überreste unserer alten Armee konnten dem Drucke der deutschen Truppen nicht standhalten und begannen auseinander zulaufen. Die Deutschen stießen rasch vor, besetzten ein riesiges Gebiet und bedrohten Petrograd. Der deutsche Imperialismus setzte sich, als er in das Sowjetland einbrach, das Ziel, die Sowjetmacht zu stürzen und unsere Heimat in seine Kolonie zu verwandeln. Die alte, in Auflösung begriffene zaristische Armee konnte den waffenstarrenden Heerhaufen des deutschen Imperialismus nicht standhalten. Sie flutete unter den Schlägen der deutschen Armee zurück.

Die bewaffnete Intervention der deutschen Imperialisten bewirkte jedoch einen mächtigen revolutionären Aufschwung im Lande. Auf den Ruf der Partei und der Sowjetregierung „Das sozialistische Vaterland in Gefahr“ antwortete die Arbeiterklasse mit verstärkter Formierung von Truppenteilen der Roten Armee. Die jungen Abteilungen der neuen Armee - der Armee des revolutionären Volkes - schlugen den Ansturm des bis an die Zähne bewaffneten räuberischen deutschen Imperialismus heldenmütig zurück. Bei Narwa und Pskow wurde den deutschen Okkupanten entschiedener Widerstand geleistet. Ihr Vormarsch auf Petrograd wurde aufgehalten. Der Tag, an dem die Truppen des deutschen Imperialismus zurückgeschlagen wurden, der 23. Februar, wurde zum Geburtstag der jungen Roten Armee.

Bereits am 18. Februar 1918 war vom Zentralkomitee der Partei der Vorschlag Lenin s angenommen worden, der deutschen Regierung telegraphisch sofortigen Friedensschluss vorzuschlagen. Um sich vorteilhaftere Friedensbedingungen zu sichern, setzten die Deutschen die Offensive fort, und erst am 22. Februar erklärte sich die deutsche Regierung einverstanden, den Frieden zu unterzeichnen, wobei die Friedensbedingungen viel drückender waren als die ursprünglichen.

Lenin , Stalin und Swerdlow hatten im Zentralkomitee einen hartnäckigen Kampf gegen Trotzki, Bucharin und andere Trotzkisten zu bestehen, um den Beschluss über den Frieden durchzusetzen. Lenin wies darauf hin, dass Bucharin und Trotzki „in Wirklichkeit den deutschen Imperialisten geholfen und das Wachstum und die Entwicklung der Revolution in Deutschland behindert haben“. ( Lenin , Ausgew. Werke in zwei Blinden, Bd. II, S. 325.)

Am 23. Februar fasste das Zentralkomitee den Beschluss, die Bedingungen der deutschen Heeresleitung anzunehmen und den Friedensvertrag zu unterzeichnen. Der Verrat Trotzkis und Bucharins kam der Sowjetrepublik teuer zu stehen. Lettland, Estland, ganz zu schweigen von Polen, fielen Deutschland zu, die Ukraine wurde von der Sowjetrepublik losgetrennt und in einen deutschen Vasallenstaat verwandelt. Die Sowjetrepublik übernahm die Verpflichtung, den Deutschen eine Kontribution zu zahlen.

Unterdessen setzten die „linken Kommunisten“ den Kampf gegen Lenin fort und glitten immer tiefer und tiefer in den Sumpf des Verrats hinab.

Das Moskauer Gebietsbüro der Partei, das die „linken Kommunisten“ (Bucharin, Ossinski, Jakowlewa, Stukow, Manzew) vorübergehend an sich gerissen hatten, nahm eine auf die Spaltung der Partei abzielende Resolution an, in der es dem Zentralkomitee das Misstrauen aussprach und erklärte, dass es „die Spaltung der Partei in der nächsten Zeit für kaum abwendbar“ halte. Sie verstiegen sich in dieser Resolution zu der Annahme eines antisowjetischen Beschlusses: „Im Interesse der internationalen Revolution“, schrieben die „linken Kommunisten“ in diesem Beschluss, „halten wir es für zweckmäßig, es auf die Möglichkeit der Preisgabe der Sowjetmacht, die jetzt rein formal wird, ankommen zu lassen.“

Lenin nannte diesen Beschluss „seltsam und ungeheuerlich“.

Damals war die wirkliche Ursache dieses parteifeindlichen Verhaltens Trotzkis und der „linken Kommunisten“ für die Partei noch nicht klar. Wie aber vor kurzem der Prozess gegen den antisowjetischen „Block der Rechten und Trotzkisten“ (Anfang 1938) festgestellt hat, hatten damals Bucharin und die von ihm geleitete Gruppe „linker Kommunisten“ zusammen mit Trotzki und den „linken“ Sozialrevolutionären, wie offenbar wurde, eine geheime Verschwörung gegen die Sowjetregierung angezettelt. Bucharin, Trotzki und ihre Mitverschworenen setzten sich, wie sich herausgestellt hat, das Ziel, den Brester Friedensvertrag zu vereiteln, W.I. Lenin , J.W. Stalin, J. M. Swerdlow zu verhaften, sie zu ermorden und eine neue Regierung aus Bucharinleuten, Trotzkisten und „linken“ Sozialrevolutionären zu bilden.

Gleichzeitig mit der Organisierung der geheimen konterrevolutionären Verschwörung unternahm die Gruppe „linker Kommunisten“ mit Unterstützung Trotzkis einen offenen Angriff gegen die bolschewistische Partei, in dem Bestreben, die Partei zu spalten und die Parteireihen zu zersetzen. Die Partei schloss sich aber in diesem schweren Moment um Lenin , Stalin, Swerdlow zusammen und unterstützte das Zentralkomitee in der Frage des Friedens ebenso wie in allen anderen Fragen.

Die Gruppe „linker Kommunisten“ war somit isoliert und geschlagen. Zur endgültigen Beschlussfassung über die Frage des Friedens wurde der VII. Parteitag einberufen.

Der VII. Parteitag wurde am 6. März 1918 eröffnet. Das war der erste Parteitag, der nach der Machtübernahme durch unsere Partei einberufen wurde. Am Parteitag nahmen 46 Delegierte mit beschließender und 58 mit beratender Stimme teil. Auf dem Parteitag waren 145000 Parteimitglieder vertreten. In Wirklichkeit hatte die Partei in dieser Zeit nicht weniger als 270000 Mitglieder. Diese Differenz erklärt sich daraus, dass ein bedeutender Teil der Organisationen infolge des außerordentlichen Charakters des Parteitags nicht die Zeit hatte, Delegierte zu entsenden, und dass die Organisationen, deren Territorium vorübergehend von den Deutschen okkupiert war, dazu keine Möglichkeit hatten.

In seinem Bericht über den Brester Frieden sagte Lenin auf diesem Parteitag, dass „...die schwere Krise, die unsere Partei durchmacht, angesichts der Entstehung einer linken Opposition innerhalb der Partei, eine der größten Krisen ist, die die russische Revolution durchzumachen hat“. ( Lenin , Ausgew. Werke in zwei Bänden, Bd. II, S. 340.)

Lenin s Resolution über die Frage des Brester Friedens wurde mit 30 gegen 12 Stimmen bei 4 Stimmenthaltungen angenommen.

Lenin schrieb am Tage nach der Annahme der Resolution in dem Artikel „Ein unseliger Friede“:

„Die Friedensbedingungen sind unerträglich schwer. Und dennoch wird die Geschichte zu ihrem Rechte kommen ... Heran an die Arbeit der Organisation, der Organisation und abermals der Organisation. Die Zukunft wird allen Prüfungen zum Trotz unser sein.“ ( Lenin , Sämtl. Werke, Bd. XXII, S. 288 russ.)

In der Resolution des Parteitags wurde hervorgehoben, dass auch in Zukunft militärische Aktionen der imperialistischen Staaten gegen die Sowjetrepublik unvermeidlich seien, und dass es daher der Parteitag als Hauptaufgabe der Partei betrachte, die energischsten und entschlossensten Maßnahmen zur Erhöhung der eigenen Disziplin und der Disziplin der Arbeiter und Bauern, zur Vorbereitung der Massen für die selbstaufopfernde Verteidigung des sozialistischen Vaterlandes, zur Organisierung der Roten Armee, zur allgemeinen militärischen Ausbildung der Bevölkerung zu ergreifen.

Der Parteitag bestätigte die Richtigkeit der Lenin schen Linie in der Frage des Brester Friedens, verurteilte die Haltung Trotzkis und Bucharins und brandmarkte den Versuch der „linken Kommunisten“, die eine Niederlage erlitten hatten, die Spaltungsarbeit auf dem Parteitag selbst fortzusetzen.

Der Abschluss des Brester Friedens gab der Partei die Möglichkeit, Zeit zu gewinnen, um die Sowjetmacht zu festigen und die Wirtschaft des Landes in Ordnung zu bringen.

Der Abschluss des Friedens bot die Möglichkeit, die Zusammenstöße im Lager des Imperialismus (den fortdauernden Krieg Österreichs und Deutschlands gegen die Entente) auszunutzen, die Kräfte des Gegners zu zersetzen, die Sowjetwirtschaft zu organisieren und die Rote Armee zu schaffen.

Der Abschluss des Friedens gab dem Proletariat die Möglichkeit, sich die Bauernschaft als Bundesgenossen zu erhalten und Kräfte zu sammeln zur Vernichtung der weißgardistischen Generale in der Periode des Bürgerkriegs.

In der Periode der Oktoberrevolution hatte Lenin die bolschewistische Partei gelehrt, wie man furchtlos und entschlossen angreifen muss, wenn die notwendigen Bedingungen hierzu vorhanden sind. In der Periode des Brester Friedens lehrte Lenin die Partei, wie man sich in einem Augenblick, da die Kräfte des Gegners offenkundig unsere Kräfte übersteigen, geordnet zurückziehen muss, um mit größter Energie einen neuen Angriff gegen die Feinde vorzubereiten.

Die Geschichte hat die völlige Richtigkeit der. Lenin schen Linie erwiesen.

Auf dem VII. Parteitag wurde der Beschluss über die Änderung des Namens der Partei sowie über die Änderung des Parteiprogramms angenommen. Die Partei nannte sich von nun an Kommunistische Partei Russlands (Bolschewiki)-KPR(B). Lenin machte den Vorschlag, unsere Partei Kommunistische Partei zu nennen, da dieser Name genau dem Ziele entspricht, das sich die Partei setzt - die Verwirklichung des Kommunismus.

Zur Abfassung des neuen Parteiprogramms wurde eine besondere Kommission gewählt, der Lenin , Stalin und andere angehörten, wobei als Grundlage des Programms der von Lenin ausgearbeitete Entwurf angenommen wurde.

Der VII. Parteitag vollbrachte somit ein gewaltiges historisches Werk: er zerschlug die versteckten Feinde innerhalb der Partei, die „linken Kommunisten“ und Trotzkisten, er errang den Ausweg aus dem imperialistischen Krieg, er führte den Frieden herbei, eine Atempause, er gab der Partei die Möglichkeit, Zeit zu gewinnen, um die Rote Armee zu organisieren, und verpflichtete die Partei, in der Volkswirtschaft sozialistische Ordnung zu schaffen.

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