GESCHICHTE DER KOMMUNISTISCHEN PARTEI DER SOWJETUNION (BOLSCHEWIKI)

KAPITEL VIII
Die Partei der Bolschewiki in der Periode der ausländischen militärischen Intervention und des Bürgerkrieges
(1918-1920)

2
Die militärische Niederlage Deutschlands
Die Revolution in Deutschland
Die Gründung der III. Internationale - Der VIII. Parteitag

Während das Sowjetland für die neuen Kämpfe gegen die ausländische Intervention seine Vorbereitungen traf, spielten sich im Westen, im Hinterland und an den Fronten der Krieg führenden Länder entscheidende Ereignisse ab. Deutschland und Österreich erstickten in den Fängen des Krieges und der Lebensmittelkrise. Während England, Frankreich und Nordamerika immer neue Reserven einsetzten, versiegten in Deutschland und Österreich die letzten spärlichen Reserven. Die Dinge trieben dahin, dass Deutschland und Österreich, die in höchstem Grade erschöpft waren, sehr bald eine Niederlage erleiden mussten.

Unterdessen brodelte innerhalb Deutschlands und Österreichs die Empörung des Volkes gegen den endlosen und unheilvollen Krieg, gegen die imperialistischen Regierungen dieser Länder, die das Volk zur Erschöpfung, zum Hunger getrieben hatten. Hier wirkte sich auch der gewaltige revolutionäre Einfluss der Oktoberrevolution aus, die Verbrüderung der Sowjetsoldaten mit österreichischen und deutschen Soldaten an der Front noch vor dem Brester Frieden sowie später der unmittelbare Einfluss der Beendigung des Krieges mit Sowjetrußland und des mit ihm abgeschlossenen Friedens. Das Beispiel Russlands, wo das Volk durch den Sturz seiner imperialistischen Regierung die Beendigung des verhassten Krieges durchgesetzt hatte, musste auch den österreichischen und deutschen Arbeitern als Lehre dienen. Die deutschen Soldaten nun, die an der Ostfront gestanden hatten und später, nach dem Brester Frieden, an die Westfront geworfen wurden, übten dort auf die deutsche Armee notwendigerweise eine zersetzende Wirkung aus, als sie von der Verbrüderung mit den Sowjetsoldaten erzählten und davon, wie die Sowjetsoldaten sich vom Kriege befreit hatten. Was die österreichische Armee betrifft, so hatte sie sich schon früher aus denselben Ursachen zu zersetzen begonnen.

Infolge aller dieser Umstände verstärkte sich unter den deutschen Truppen der Drang nach Frieden, büßten sie ihre frühere Kampffähigkeit ein, begannen sie sich unter dem Druck der Ententetruppen zurückzuziehen, und in Deutschland selber brach im November 1918 die Revolution aus, die Wilhelm und seine Regierung stürzte.

Deutschland war gezwungen, sich für besiegt zu erklären, und bat die Entente um Frieden.

So wurde Deutschland, eine Macht ersten Ranges, mit einem Schlage auf die Stufe einer zweitrangigen Macht hinuntergeworfen.

Für die Lage der Sowjetmacht hatte dies eine gewisse negative Bedeutung, da dank diesem Umstand die Staaten der Entente, die die Intervention gegen die Sowjetmacht organisiert hatten, zum herrschenden Faktor in Europa und Asien wurden und die Möglichkeit erhielten, die Intervention zu verstärken, über das Sowjetland die Blockade zu verhängen und die Schlinge um die Sowjetmacht enger zu ziehen. Gerade das trat auch ein, wie wir weiterhin sehen werden. Anderseits aber hatte dieser Umstand eine noch viel ernsthaftere positive Bedeutung, da er die Lage des Sowjetlandes ganz wesentlich erleichterte. Erstens erhielt die Sowjetmacht die Möglichkeit, den Brester Raubfrieden zu annullieren, die Kontributionszahlungen einzustellen und den offenen militärischen und politischen Kampf für die Befreiung Estlands, Lettlands, Bjelorusslands, Litauens, der Ukraine, Transkaukasiens vom Joche des deutschen Imperialismus aufzunehmen. Zweitens - und das war die Hauptsache - mussten das Bestehen eines republikanischen Regimes und die Entstehung von Arbeiter- und Soldatenräten in Deutschland, im Zentrum Europas, die Länder Europas revolutionieren und revolutionierten sie auch tatsächlich, was die Lage der Sowjetmacht in Russland notwendigerweise festigen musste. Allerdings war die Revolution in Deutschland eine bürgerliche Revolution und keine sozialistische, waren die Räte das gefügige Werkzeug des bürgerlichen Parlaments, denn in den Räten herrschten die Sozialdemokraten, Paktierer vom Schlage der russischen Menschewiki, und daraus eben erklärt sich die Schwäche der Revolution. Wie schwach die Revolution dort war, ist schon daraus ersichtlich, dass sie die straflose Ermordung so hervorragender Revolutionäre wie Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht durch deutsche Weißgardisten zuließ. Aber trotzdem war es eine Revolution, Wilhelm war gestürzt worden, die Arbeiter entledigten sich ihrer Ketten, und schon das allein musste die Revolution im Westen entfesseln, einen Aufschwung der Revolution in den europäischen Ländern hervorrufen.

In Europa begann ein revolutionärer Aufschwung. In Österreich entfaltete sich die revolutionäre Bewegung. In Ungarn wurde die Sowjetrepublik ausgerufen. Von der revolutionären Woge getragen, kamen die kommunistischen Parteien Europas an die Oberfläche.

Es entstand der reale Boden für die Vereinigung der kommunistischen Parteien zu der III., der Kommunistischen Internationale.

Im März 1919 wurde in Moskau auf dem I. Kongress der kommunistischen Parteien verschiedener Länder auf Initiative Lenin s und der Bolschewiki die Kommunistische Internationale gegründet. Obwohl die Blockade und die imperialistischen Verfolgungen viele Delegierte hinderten, nach Moskau zu gelangen, waren auf dem I. Kongress doch die Delegierten der wichtigsten Länder Europas und Amerikas anwesend. Der Kongress arbeitete unter Lenin s Führung.

In seinem Referat über die bürgerliche Demokratie und die Diktatur des Proletariats zeigte Lenin die Bedeutung der Sowjetmacht als der wahren Demokratie für die Werktätigen. Der Kongress beschloss ein Manifest an das internationale Proletariat, worin er zu entschiedenem Kampf für die proletarische Diktatur, für den Sieg der Sowjets in allen Ländern aufrief.

Der Kongress bildete das Exekutivkomitee der Komintern (EKKI), das Vollzugsorgan der III., der Kommunistischen Internationale.

So wurde eine internationale revolutionäre proletarische Organisation von neuem Typus geschaffen - die Kommunistische Internationale, die marxistisch- Lenin istische Internationale.

In einer Situation widerstreitender Umstände - bedingt einerseits durch die Verstärkung des reaktionären Blocks der Ententestaaten gegen die Sowjetmacht, anderseits durch den revolutionären Aufschwung in Europa, hauptsächlich in den Ländern, die eine militärische Niederlage erlitten hatten, einen Aufschwung, der die Lage des Sowjetlandes beträchtlich erleichterte - trat im März 1919 der VIII. Parteitag unserer Partei zusammen.

Auf dem Parteitag waren 301 Delegierte mit beschließender Stimme anwesend, die 313766 Parteimitglieder vertraten. Delegierte mit beratender Stimme gab es 102.

Bei Eröffnung des Parteitags galt das erste Wort Lenin s dem Andenken J. M. Swerdlows, eines der besten Organisatoren der Partei der Bolschewiki, der am Vorabend der Eröffnung des Parteitages gestorben war.

Auf dem Parteitag wurde das neue Parteiprogramm angenommen. In dem Programm wird eine Charakteristik des Kapitalismus und seines höchsten Stadiums, des Imperialismus, gegeben. In dem Programm werden zwei Staatssysteme, das bürgerlich-demokratische und das Sowjetsystem, miteinander verglichen. In dem Programm werden die konkreten Aufgaben der Partei im Kampf für den Sozialismus eingehend dargelegt: Zuendeführung der Expropriation der Bourgeoisie, Leitung der Wirtschaft des Landes nach einem einheitlichen sozialistischen Plan, Teilnahme der Gewerkschaften an der Organisierung der Volkswirtschaft, sozialistische Arbeitsdisziplin, Ausnutzung von Spezialisten in der Volkswirtschaft unter Kontrolle der Sowjetorgane, allmähliche und planmäßige Einbeziehung der Mittelbauernschaft in die sozialistische Aufbauarbeit.

Der Parteitag nahm den Vorschlag Lenin s an, neben der Definition des Imperialismus als des höchsten Stadiums des Kapitalismus eine Beschreibung des Industriekapitalismus und der einfachen Warenwirtschaft in das Programm aufzunehmen, wie sie schon in dem alten, vom II. Parteitag angenommenen Programm enthalten war. Lenin hielt es für notwendig, die Kompliziertheit unseres Wirtschaftslebens im Programm zu berücksichtigen und darauf hinzuweisen, dass es im Lande verschiedene Wirtschaftsformationen gab, darunter die kleine Warenwirtschaft, deren Träger der Mittelbauer war. Daher trat Lenin bei Erörterung des Programms entschieden gegen die antibolschewistischen Auffassungen Bucharins auf, der beantragte, aus dem Programm die Punkte für den Kapitalismus, über die kleine Warenproduktion, über die Wirtschaft des Mittelbauern zu streichen. Die Auffassungen Bucharins bedeuteten die menschewistisch-trotzkistische Verneinung der Rolle des Mittelbauern in der Aufbauarbeit des Sowjetlandes. Gleichzeitig vertuschte Bucharin die Tatsache der Entstehung und des Wachstums kulakischer Elemente aus der kleinen, bäuerlichen Warenwirtschaft.

Lenin wies auch die antibolschewistischen Auffassungen Bucharins und Pjatakows in der nationalen Frage schlagend zurück. Sie sprachen sich gegen die Aufnahme des Punktes über das Selbstbestimmungsrecht der Nationen in das Programm, gegen die Gleichberechtigung der Nationen aus, unter dem Vorwand, dass diese Losung den Sieg der proletarischen Revolution, die Vereinigung der Proletarier verschiedener Nationalitäten angeblich behindere. Lenin warf diese überaus schädliche chauvinistische Großmachtskonzeption Bucharins und Pjatakows über den Haufen.

Einen bedeutsamen Platz in den Arbeiten des VIII. Parteitags nahm die Frage des Verhältnisses zum Mittelbauern ein. In Auswirkung des bekannten Dekrets über den Grund und Boden erhielt das Dorf immer mehr mittelbäuerlichen Charakter. Die Mittelbauern bildeten jetzt die Mehrheit der bäuerlichen Bevölkerung. Die Stimmungen und das Verhalten der Mittelbauernschaft, die zwischen der Bourgeoisie und dem Proletariat hin und her schwankte, hatten gewaltige Bedeutung für das Schicksal des Bürgerkrieges und des sozialistischen Aufbaus. Der Ausgang des Bürgerkrieges hing in vieler Hinsicht davon ab, für welche Seite sich der Mittelbauer bei seinen Schwankungen entscheiden würde, welche Klasse es verstehen würde, die Mittelbauernschaft für sich zu gewinnen - das Proletariat oder die Bourgeoisie. Den Tschechoslowaken, Weißgardisten, Kulaken, Sozialrevolutionären, Menschewiki war es im Sommer 1918 gelungen, die Sowjetmacht im Wolgagebiet zu stürzen, weil sie von einem bedeutenden Teil der Mittelbauernschaft unterstützt worden waren. Dasselbe war der Fall während der von Kulaken organisierten Aufstände in Zentralrussland. Aber seit dem Herbst 1918 trat in der Stimmung der Massen der Mittelbauernschaft ein Umschwung zugunsten der Sowjetmacht ein. Die Bauernschaft sah, dass der Sieg der Weißen die Wiederherstellung der Macht der Gutsbesitzer, die Wegnahme des Bauernlandes, Plünderungen, Misshandlungen und Peinigung der Bauern mit sich bringt. Der Umschwung in der Stimmung der Bauernschaft wurde auch durch die Tätigkeit der Komitees der Dorfarmut, von denen die Kulaken zu Boden geschlagen wurden, gefördert. Im Zusammenhang damit gab Lenin im November 1918 die Losung aus:

„Man muss verstehen, eine Verständigung mit dem Mittelbauern zu erzielen, dabei keine Minute lang auf den Kampf gegen den Kulaken verzichten und sich nur auf die Dorfarmut fest und sicher stützen.“ ( Lenin , Sämtl. Werke, Bd. XXIII, S. 376.)

Natürlich hörten die Schwankungen der Mittelbauernschaft nicht völlig auf, aber die Mittelbauernschaft kam der Sowjetmacht näher und begann sie nachhaltiger zu unterstützen. Dies wurde in vieler Hinsicht gefördert durch die vom VIII. Parteitag vorgezeichnete Politik gegenüber der Mittelbauernschaft.

Der VIII. Parteitag war ein Wendepunkt in der Politik der Partei gegenüber der Mittelbauernschaft. Das Referat Lenin s und die Beschlüsse des Parteitags bestimmten die neue Linie der Partei in dieser Frage. Der Parteitag verlangte, dass die Parteiorganisationen und alle Kommunisten die Mittelbauernschaft von den Kulaken streng unterscheiden und trennen, dass sie die Mittelbauernschaft durch entgegenkommendes Verhalten zu ihren Nöten auf die Seite der Arbeiterklasse ziehen. Gegen die Rückständigkeit des Mittelbauern musste mit Methoden der Überzeugung und keinesfalls mit Zwangsmaßnahmen, durch Gewaltanwendung, gekämpft werden. Daher gab der Parteitag die Anweisung, sozialistische Maßnahmen auf dem Lande (Schaffung von Kommunen, von landwirtschaftlichen Artels) ohne jede Zwangsanwendung durchzuführen. In allen Fällen, wo die Lebensinteressen des Mittelbauern berührt wurden, sollte man eine praktische Verständigung mit ihm suchen, sich zu Zugeständnissen an den Mittelbauern in der Wahl der Methoden bei der Durchführung sozialistischer Umgestaltungen verstehen. Der Parteitag forderte dazu auf, eine Politik des festen Bündnisses mit dem Mittelbauern bei Aufrechterhaltung der führenden Rolle des Proletariats in diesem Bündnis durchzuführen.

Die neue, von Lenin auf dem VIII. Parteitag verkündete Politik gegenüber der Mittelbauernschaft verlangte vom Proletariat, dass es sich auf die Dorfarmut stütze, das feste Bündnis mit dem Mittelbauern pflege und den Kampf gegen den Kulaken führe. Bis zum VIII. Parteitag betrieb die Partei im Allgemeinen die Politik der Neutralisierung des Mittelbauern. Dies bedeutet, dass sie den Mittelbauern dazu zu bestimmen suchte, nicht auf die Seite des Kulaken, auf die Seite der Bourgeoisie überhaupt überzugehen. Jetzt aber war das bereits ungenügend. Der VIII. Parteitag ging von der Politik der Neutralisierung des Mittelbauern zum festen Bündnis mit ihm über zum Zwecke des Kampfes gegen die weißgardistische Konterrevolution und gegen die ausländische Intervention sowie zum Zwecke des erfolgreichen sozialistischen Aufbaus.

Die vom Parteitag eingeschlagene Linie gegenüber der großen Masse der Bauernschaft, gegenüber dem Mittelbauern, spielte eine entscheidende Rolle für den erfolgreichen Ausgang des Bürgerkrieges gegen die ausländische Intervention und ihre weißgardistischen Lakaien. Im Herbst 1919, als es galt, zwischen der Sowjetmacht und Denikin zu wählen, unterstützte die Bauernschaft die Sowjets, und die proletarische Diktatur besiegte ihren gefährlichsten Feind.

Besondere Behandlung fand auf dem Parteitag die Frage des Aufbaus der Roten Armee. Auf dem Parteitag trat eine so genannte „militärische Opposition“ auf. Sie vereinigte eine nicht geringe Anzahl früherer „linker Kommunisten“. Aber außer Vertretern des zertrümmerten „linken Kommunismus“ gehörten der „militärischen Opposition“ auch Parteiarbeiter an, die niemals an irgendeiner Opposition teilgenommen hatten, aber unzufrieden waren mit Trotzkis Leitung in der Armee. Die meisten militärischen Delegierten waren schroff gegen Trotzki eingestellt, gegen seine Liebedienerei vor den militärischen Spezialisten aus der alten zaristischen Armee, von denen ein Teil uns während des Bürgerkrieges direkt verriet, gegen das hochmütige und feindliche Verhalten Trotzkis zu den alten bolschewistischen Kadern in der Armee. Auf dem Parteitag wurden Beispiele „aus der Praxis“ dafür angeführt, wie Trotzki eine ganze Reihe ihm missliebiger verantwortlicher Kommunisten, die als militärische Funktionäre an der Front standen, erschießen lassen wollte, womit er dem Feind in die Hände arbeitete, und wie nur die Einmischung des Zentralkomitees und die Proteste der militärischen Funktionäre den Tod dieser Genossen abwendeten.

Im Kampfe gegen die Entstellung der Militärpolitik der Partei durch Trotzki verfocht die „militärische Opposition“ jedoch unrichtige Auffassungen in einer Reihe von Fragen des militärischen Aufbaus. Lenin und Stalin traten entschieden gegen die „militärische Opposition“ auf, die die Überbleibsel des Partisanentums in der Armee verteidigte und gegen die Schaffung einer regulären Roten Armee, gegen die Ausnutzung militärischer Spezialisten und gegen die eiserne Disziplin kämpfte, ohne die eine Armee keine wirkliche Armee sein kann. Der „militärischen Opposition“ entgegentretend, forderte Genosse Stalin die Schaffung einer vom Geiste strengster Disziplin durchdrungenen regulären Armee.

„Entweder bringen wir es fertig“, sagte Genosse Stalin, „eine streng disziplinierte wirkliche Arbeiter- und Bauernarmee, vorwiegend aus Bauern bestehend, zu schaffen und behaupten die Republik, oder wir gehen zugrunde.“

Der Parteitag, der eine Reihe von Anträgen der „militärischen Opposition“ ablehnte, versetzte gleichzeitig Trotzki einen Hieb, und zwar dadurch, dass er eine Verbesserung der Arbeit der zentralen militärischen Institutionen und eine Verstärkung der Rolle der Kommunisten in der Armee forderte.

Infolge der Arbeit der auf dem Parteitag eingesetzten militärischen Kommission wurde ein einmütiger Beschluss des Parteitags zur Militärfrage erreicht.

Die Beschlüsse des Parteitags zur Militärfrage führten zur Stärkung der Roten Armee und zu ihrer weiteren Annäherung an die Partei.

Auf dem Parteitag wurde weiter die Frage des Partei- und Sowjetaufbaus, die Frage der führenden Rolle der Partei in der Arbeit der Sowjets erörtert. Bei Erörterung dieser Frage erteilte der Parteitag der opportunistischen Gruppe Sapronow-Ossinski, die die führende Rolle der Partei in der Arbeit der Sowjets verneinte, eine Abfuhr.

Endlich fasste der Parteitag angesichts des gewaltigen Zustroms neuer Parteimitglieder einen Beschluss über die Verbesserung der sozialen Zusammensetzung der Partei und über die Durchführung einer Umregistrierung.

Das war der Anfang der ersten Reinigung der Parteireihen.

<<-- zurück          weiter -->>

Zurück zum Inhaltsverzeichnis