PROZESSBERICHT ÜBER DIE STRAFSACHE
DES SOWJETFEINDLICHEN
TROTZKISTISCHEN ZENTRUMS

SITZUNG VOM 28. JANUAR 1937

REDE DES VERTEIDIGERS KASNATSCHEJEW

VORSITZENDER: Das Wort hat der Verteidiger des Angeklagten Arnold, Genosse Kasnatschejew.

KASNATSCHEJEW: Genossen Richter! Ungeheuerlich ist das Bild des Treubruchs und Verrats, das sich hier vor Ihren Augen im Laufe dieser wenigen Tage abgewickelt hat. Maßlos ist die Schwere der Schuld der hier auf der Anklagebank Sitzenden. Begreiflich ist die Empörung der Volksmassen unserer Union. Mit äußerster Überzeugungskraft und Klarheit wurde hier vor Gericht sowohl die Arbeit der trotzkistischen Organisation selbst aufgedeckt, wie auch die Methoden, die diese Organisationen anwandten, um Leute in ihren Kreis zu ziehen, die mit diesen Organisationen in der Vergangenheit, früher, offenbar nichts gemein hatten. Allein die Tatsache der Zugehörigkeit zu diesen Organisationen, deren Programm vollkommen offenkundig ist, deren Programm zum Kapitalismus zurückführt, zum Kulaken zurückführt - wo aber die Grenzen liegen, ist unbekannt -, deren Weg über die Leichen von Arbeitern, über die Leichen der besten Söhne unserer Sowjetheimat führt: - allein die Zugehörigkeit zu diesen Organisationen ist schwerstes Verbrechen. Die faktische Seite dieser Strafsache ist nicht nur durch das Geständnis der Angeklagten festgestellt, sondern auch durch einen ganzen Berg des Ihnen zur Verfügung stehenden Beweismaterials. Der Kreis von Argumenten, die Ihrer Aufmerksamkeit empfohlen werden können, der Kreis von Argumenten, die als mildernde Umstände für den einen oder anderen Angeklagten in diesem Prozess geltend gemacht werden können, verengert sich außerordentlich.

Bei der Einschätzung der Lage jedes einzelnen Angeklagten in diesem Prozess kann nur das eine bedauert werden, - dass der Mensch, der die Aktionen dieser Organisation von irgendwo jenseits der Grenzen unserer Sowjetunion her lenkte, der Anklagebank entronnen ist...

Den Angeklagten Arnold trennt von seinen Nachbarn auf der Anklagebank und von Trotzki eine weite Distanz. Hier gibt es eine ganze Kette von Gliedern.

Auf den ersten Blick scheint es unverständlich, wie es kam, dass Arnold, der im Grunde genommen früher keinerlei politische Orientierung hatte - denn man kann bei einem Menschen, der gleichzeitig Mitglied der Freimaurerloge und Mitglied der Kommunistischen Partei war, nicht von einer politischen Orientierung sprechen -, zum Komplicen jener Leute wurde, die den Versuch unternehmen, mit ihrer Vergangenheit Staat zu machen und die ein großes Aktiv an politischer Doppelzüngigkeit während einer Reihe von Jahren haben.

Von der Entscheidung dieser Frage, von der Entscheidung, auf welche Weise Arnold in diese Organisation geraten ist, hängt auch die Entscheidung der für Arnold aktuellsten Frage, der Frage des Strafausmaßes ab! Die Frage steht nur so: „Weiterleben oder nicht leben.“ Ich gestatte mir zu behaupten, dass Arnold in diese Organisation nicht zufällig, nicht durch einen besonderen Zufall hineingeraten ist. Wir, Genossen Richter, wissen aus der Erfahrung einer ganzen Reihe von Prozessen gut genug, dass die Methoden der Anwerbung für die Schädlingsgruppierungen, wie für jegliche anderen Organisationen dieses Typus stets die gleichen sind. Schestow hat Arnold angeworben und er wusste dabei ausgezeichnet, mit welchem Menschenmaterial er es zu tun hatte!

Erinnern Sie sich an die Aussagen Radeks, dass „historische oder hysterische Gruppen von Professoren“ für die unmittelbare Ausübung von Terroranschlägen unbrauchbar sind! Deshalb schlug Schestow auf der Suche nach Menschenmaterial eine etwas andere Linie ein, und Schestow hat sich nicht geirrt! Der Genosse Ankläger hat hier vollkommen richtig bemerkt, dass die Führer dieser Organisation, die andere Leute zur Verübung von Terroranschlägen ausschickten, sich selbst niemals mit dieser „Schwarzarbeit“ abgaben und andere Leute als Täter suchten. Das ist gewöhnlich immer in den Spionagediensten ausländischer Mächte wie auch in anderen konterrevolutionären Gruppierungen aller Art der Fall, und schließlich werden auch hier, in der trotzkistischen Gruppe, Täter aus entsprechendem Milieu gesucht. Darüber, in welchen Kreisen dieses Menschenmaterial gesucht werden muss, hat Schestow Aussagen gemacht. Erinnern Sie sich daran, wie er Tscherepuchin angeworben hat, wie er Stroilow angeworben hat, wie er Arnold angeworben hat! Außerordentlich beredt sind die Aussagen Schestows in Bezug auf Tscherepuchin: „Ich wusste, dass Tscherepuchin ein verkommener, geldgieriger Mensch war“, - das ist ein Musterbeispiel für das Menschenmaterial, das in solchen Fällen gebraucht wird. Und eben als geeigneter Täter ist Arnold von Schestow gefunden worden.

Wer ist Arnold, welches ist seine politische Orientierung, wem hat er gedient? Auch bei mir, seinem Verteidiger, löst diese Frage Zweifel aus. Wir wissen, dass Arnold bis zu seinem 19. Lebensjahr viermal seinen Namen gewechselt hat, dass Arnold bis zu seinem 19. Lebensjahr zweimal auf Überseefahrten war. Dass er weiter innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums in der zaristischen und in der amerikanischen Armee gedient hat und sich sowohl in Rußland als auch in Amerika strafbar machte.

Dabei gilt es, um ihn zu beurteilen und seine politische Orientierung zu ergründen, seine Aussagen darüber zu berücksichtigen, dass er in Amerika eine Zeitlang angeblich deshalb eine Strafe verbüßte, weil er sich dort irgendwie über die Sowjetmacht unterhalten hat, während er hier seinem Fragebogen zufolge deshalb bestraft wurde, weil er sowjetfeindliche Agitation trieb. Unter solchen Umständen bin selbst ich auf die erste Frage, wer er ist, der Möglichkeit beraubt, die richtige Antwort zu geben. Ich bin der Möglichkeit beraubt, die richtige Antwort zu geben, weil Sie, Genossen Richter, die Sie Recht und Gerechtigkeit üben, weil Sie sich nicht nur auf das Material beschränken können, das Ihnen der Angeklagte selbst in die Hand gibt. Denn wenn das Gericht sein Urteil allein auf Grund der Aussagen der Angeklagten fällte, dann wäre im Grunde genommen keine Rechtsprechung möglich. Über die Persönlichkeit Arnolds aber haben wir kein erschöpfendes Material.

Es mag auf den ersten Blick merkwürdig erscheinen, dass ich als Verteidiger Arnolds diese Tatsache zugebe, doch, Genossen Richter, die schlechteste Methode der Verteidigung ist, etwas zu verschweigen. Man kann die einen oder anderen Sätze analysieren, anfechten, doch an den einen oder anderen offenkundigen Tatsachen vorübergehen, sie verschweigen, ist ganz verkehrt.

Die Frage der Nationalität Arnolds bleibt ebenfalls unentschieden. Nach den einen Angaben ist er Finne, nach den anderen Russe.

Was Arnold in der Vergangenheit veranlasst hat, solche auseinander gehende Angaben in seinen Biographien zu machen, wissen wir nicht genau. „Ich habe oft meinen Lebenslauf geschrieben, viele Fragebogen ausgefüllt, und was ich in ihnen geschrieben habe, daran erinnere ich mich jetzt nicht“, so sagt er selbst. Wenn der Angeklagte selbst die einzelnen Tatsachen aus seinem Leben nicht in Erinnerung hat, so steht es auch mir nicht an, den Weg irgendwelcher Vermutungen zu beschreiten. Ich gestatte mir, in diesem Fall, nicht auf jene Fragen einzugehen, die in Ermangelung des nötigen Tatsachenmaterials nicht gelöst werden können, und zu jenen Fragen überzugehen, die wir auf Grund des uns in genügender Menge zur Verfügung stehenden Materials lösen können.

Worauf, Genossen Richter, beschränkt sich die Rolle Arnolds in der Organisation und auf welche Weise ist er in diese Organisation hineingeraten? Über dieses Thema haben wir nicht nur die Aussagen des Angeklagten Arnold, sondern wir haben auch eine ganze Reihe objektiver Momente, die diese Aussagen Arnolds bestätigen.

Schestow spricht in seinen Aussagen zynisch davon, wie er Arnold in die Organisation hineinzog. Er sagt: „Ich habe ihn hochgefüttert. Ich habe ihn in ungesetzlicher Weise an die Ausländerversorgung angeschlossen, habe ihm materiell geholfen, habe für seine Familie gesorgt. Ich habe seine verdächtige Vergangenheit festgestellt und ihm gedroht. Unter dem Einfluss dieser Drohungen ist Arnold in die Organisation eingetreten.“

Arnold behauptet: „Ich war gezwungen, dem Vorschlag Schestows zuzustimmen, in die trotzkistische Organisation einzutreten. Es war eine solche Lage entstanden, dass er mich schließlich in die Hand bekam.“ Als Arnold bereits angeworben war, hat er auch dann nicht sofort den Auftrag zur Verübung eines Terroranschlages erhalten. Nach seiner Anwerbung wurde er im Laufe einer langen Zeit überredet, bearbeitet. Dieses Moment wird ebenfalls durch die Aussagen Schestows, sowie durch anderes objektives Prozessmaterial bestätigt. Schließlich erfolgte, als Tscherepuchin bereits unmittelbar Arnold den Auftrag erteilte, bei dessen Ausführung Arnold sein eigenes Leben aufs Spiel setzte, eine reale Drohung, denn, wenn keinerlei Beweggründe ideologischer oder anderer Art vorhanden sind, nimmt ein Mensch so ein Risiko nicht auf sich. Hier lag zweifellos eine reale Drohung vor und es scheint mir, dass kein Grund vorliegt, der Aussage Arnolds in diesem Fall keinen Glauben zu schenken, wonach Tscherepuchin in dem Augenblick, als dieser ruchlose Auftrag entgegengenommen wurde, vor Arnold die Frage so gestellt hat, dass er im Falle der Weigerung vernichtet wird und dass die Rache sich nicht nur gegen ihn, sondern auch gegen seine Familie richten wird! Ich verstehe natürlich und will in keiner Weise behaupten, dass dieser Zwang Arnold in irgendeinem Maße rechtfertigt; doch erklärt dieses Moment in beträchtlichem Maße seine Verbindung mit den Trotzkisten, es erklärt, warum und wie er in ihre Organisation geraten ist. Erklären heißt aber gleichzeitig auch verstehen, wodurch sich der Verbrecher leiten lässt. Das wird natürlich bei der Fällung des Urteils in entsprechender Weise gewürdigt werden.

Das nächste Moment ist: wie hat Arnold die Aufträge erfüllt, die er von Schestow und Tscherepuchin erhielt? Schestow sagte, dass damals, als dieser Auftrag erteilt wurde, von Arnold Selbstaufopferung gefordert wurde und Arnold das feste Versprechen gab, sich zu opfern. In der Tat aber ist, wie wir aus dem Prozessmaterial wissen und wie Genosse Wyschinski das vollkommen richtig betont hat, dank der Feigheit Arnolds und dank dem Umstand, dass er vielleicht in diesem Augenblick aus Gründen der Selbsterhaltung, als der Selbsterhaltungstrieb in ihm erwachte, es mit der Furcht zu tun bekam und sich nicht entschloss, diesen ruchlosen Auftrag restlos durchzuführen; - tatsächlich aber ist dieser Terrorakt dadurch zu unserem Glück, zum Glück des ganzen Sowjetvolkes nicht verübt worden! In der Feigheit Arnolds, darin, dass er in beiden Fällen bestrebt war, die trotzkistische Organisation zu hintergehen, muss in bedeutendem Grade die Ursache dafür gesucht werden, dass diese ruchlosen Akte nicht verübt worden sind! Arnold macht über dieses Moment, wie mir scheint, aufrichtige Aussagen, da keinerlei andere Motive, von denen er sich hatte leiten lassen, wie ich glaube, angenommen werden können. „Ich war erschrocken, wie nie in meinem Leben...“ ...“Ich wollte nicht sterben oder ein Krüppel bleiben.“ Das sind die Motive, von denen er sich in diesem Augenblick leiten ließ. Und schließlich die Tatsache, dass Arnold auch die trotzkistische Organisation in bedeutendem Maße hintergangen hat!

Vor uns muss unweigerlich die Frage auftauchen: hat nun Arnold nach dem Erhalt dieses Auftrags wenigstens einen Versuch gemacht, diese Organisation zu verlassen, mit ihr zu brechen? Wenn er wirklich solche Versuche gemacht hat; so sind sie im gegebenen Fall gewichtig und müssen jedenfalls bei der Entscheidung der Frage über sein weiteres Schicksal berücksichtigt werden. Wir wissen aus dem Prozess, dass Arnold nach Taschkent gereist ist, dass er nach Moskau gefahren ist, dass er die Beziehungen mit Tscherepuchin gebrochen hat. Wir wissen, dass diese Abkehr bestätigt wird!

Somit müssen die Versuche, mit der trotzkistischen Organisation nach der misslungenen Ausführung der Terrorakte, als er die Rache Tscherepuchins fürchtete, zu brechen, müssen diese Versuche im Prozess als festgestellt betrachtet werden.

Wie wenig anziehend das Antlitz des Angeklagten auch immer sein mag, Genossen Richter, so dünkt es mich, dass dieser selbe Arnold, der sein Leben als Landstreicher begonnen hat, natürlich in beträchtlichem Maße ein Opfer jenes tragischen Betrugs geworden ist, von dem der Angeklagte Boguslawski hier gesprochen hat. Denn, wenn nicht etwa gewöhnliche Mitglieder der trotzkistischen Organisation, sondern Leute, die dort im Laufe vieler Jahre eine angesehene Stellung einnahmen, Leute, die im Laufe vieler Jahre an den Spitzen dieser Organisation gegen die Partei und die Regierung gekämpft haben, wenn also solche Leute hier vor Gericht erklären, dass sie die Opfer eines tragischen Betrugs von Seiten Trotzkis geworden sind, so können Leute, die nie vorher in Verbindung mit der trotzkistischen Organisation gestanden haben und die in die Organisation hineingezogen worden sind, mit größerem Recht behaupten, dass sie Opfer eines schweren und niederträchtigen Betrugs geworden sind. Mir scheint, dass Arnold eines der Opfer dieses tragischen Betrugs der trotzkistischen Generale ist. Das muss in bedeutendem Maße berücksichtigt werden.

Der Angeklagte Knjasew machte über Arnold folgenden Zwischenruf:

„Arnold ist ein Weltwunder! Auf zehn Millionen kommt ein Exemplar dieser Art!“ Genossen Richter, mich hat dieser Zwischenruf einfach überrascht. Wenn man überhaupt davon sprechen kann, wer dieser eine ist, der auf eine so große Zahl von Menschen entfällt, so wäre dieser Zwischenruf auf seinen Urheber besser anwendbar!

Es muss offen gesagt werden, wie immer man die Handlungen Arnolds einschätzt, dass dieser Zwischenruf eines Menschen, der auf der Anklagebank sitzt, über einen anderen Menschen, der in der gegebenen Situation neben ihm sitzt, einen seltsamen, ich möchte sagen, einen für den Zwischenrufer unvorteilhaften Eindruck erweckt.

Und wenn beim Angeklagten Knjasew im gegebenen Fall irgendeine seltsame Zimperlichkeit hervorgetreten ist, so ist es gestattet zu fragen, warum diese Zimperlichkeit damals gefehlt hat, als sie solche Arnolds gesucht haben, als sie diesen Arnolds so ruchlose terroristische Aufträge erteilt haben?

Das, Genossen Richter, sind kurz die Erwägungen, auf die ich Ihre Aufmerksamkeit lenken wollte.

Die Situation in Bezug auf das Beweismaterial des Prozesses ist vollkommen klar. Was aber die Verteilung der einzelnen Figuren auf der Anklagebank in der richtigen Perspektive betrifft, so scheint es mir, dass unter allen Mitgliedern der trotzkistischen Organisation, sowohl der auf der Anklagebank sitzenden als der abwesenden, Arnold eine der unbedeutendsten Personen ist und zu jenen gehört, die nur ausführende Werkzeuge in dieser Organisation sein und keine andere Rolle spielen können.

Auch die Zeit seiner Teilnahme an dieser Organisation rückt seine Figur in den Hintergrund. Und schließlich ist die letzte Erwägung die, dass der Angeklagte Arnold wirklich die Organisation verlassen wollte, in die er unter Zwang hineingeraten war; wir wissen aus Erfahrung, dass eine ganze Reihe anderer Mitglieder der trotzkistischen Organisation, viel angesehenere Mitglieder, wiederholt heuchlerische Erklärungen über eine derartige Abkehr abgegeben hatten, während sie in Wirklichkeit diese Erklärungen nicht einhielten. Ihnen dienten diese Erklärungen als Deckmantel für die Fortsetzung der niederträchtigen trotzkistischen Arbeit. Bei Arnold verhielt es sich anders.

Allein aus seinen Aussagen wissen wir, dass er noch als ganz junger Mensch irgendeinmal in Amerika, als er im Militärdienst stand, seine erste politische Lehre erhielt. Er behauptet, dass er, als er ein Gespräch über das Sowjetland führte, unverzüglich unterbrochen und ins Gefängnis gesteckt wurde. Wir können das nicht in vollem Ausmaß überprüfen, müssen aber glauben, dass man in den Verhältnissen der Armee eines kapitalistischen Staates, Genossen Richter, für solche Gespräche natürlich nicht gelobt wird und dass er dort natürlich eine andere politische Lehre nicht erhalten konnte.

Betrachtet man nun das ganze Leben, das langjährige Herumstreichen Arnolds in verschiedenen Ländern, das man in dem Rahmen gewöhnlicher Aussagen und in dem Rahmen gewöhnlicher Fragebogen eigentlich schwer erfassen kann, so muss man dennoch zugeben, dass er keine entsprechende politische Erziehung genossen hat und dass er seine letzte politische Lehre auf diesem Prozess erhalten hat.

Gestatten Sie mir, Genossen Richter, zu hoffen, dass Sie, wenn Sie im Beratungszimmer die Frage des Schicksals Arnolds, die Frage darüber, ob Arnold weiterleben oder nicht leben soll, entscheiden werden, alle diese Momente berücksichtigen. Die politische Lehre dieses Prozesses wird im Leben Arnolds nicht die letzte Lehre sein.

Das, Genossen Richter, ist die Bitte, die ich an Sie richte.

 

VORSITZENDER: Die Verhandlung wird bis morgen 11 Uhr vormittags unterbrochen.

 

(Unterschrift)

Der Vorsitzende:
Vorsitzender des Militärkollegiums des
Obersten Gerichtshofes der UdSSR
Armee-Militärjurist W. Ulrich

Der Sekretär:
Militärjurist I. Ranges A. Kostjuschko

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