PROZESSBERICHT ÜBER DIE STRAFSACHE DES ANTISOWJETISCHEN
„BLOCKS DER RECHTEN UND TROTZKISTEN"

ABENDSITZUNG VOM 3. MÄRZ 1938

VERHÖR DES ANGEKLAGTEN KRESTINSKI

GERICHTSKOMMANDANT: Das Gericht erscheint, bitte sich von den Plätzen zu erheben.

VORSITZENDER: Setzen Sie sich. Die Sitzung wird fortgesetzt.

Wir gehen zum Verhör des Angeklagten Krestinski über.

WYSCHINSKI: Gestatten Sie mir, vor dem Verhör Krestinskis einige Fragen an den Angeklagten Rakowski zu richten.

VORSITZENDER: Bitte.

WYSCHINSKI: Angeklagter Rakowski, haben Sie sich der Ihnen zur Last gelegten Verbrechen schuldig bekannt?

RAKOWSKI: Ich habe mich schuldig bekannt.

WYSCHINSKI: Sie haben hier auch Krestinskis Antwort gehört, der auf die Frage des Gerichts erklärte, er sei kein Trotzkist und habe die Verbrechen, deren er sich in der Voruntersuchung schuldig bekannt hat, nicht begangen.

Ich möchte Sie, als einen der führenden Vertreter und Leiter der trotzkistischen illegalen Organisation in der UdSSR, fragen, was Sie von der trotzkistischen Tätigkeit Krestinskis in der letzten Periode wissen?

RAKOWSKI: Vor allem muss ich bei jenen Aussagen oder jenen Erklärungen verweilen, die Krestinski gestern hier gemacht hat.

WYSCHINSKI: Ja, darüber spreche ich gerade.

RAKOWSKI: Krestinski hat zum Beweis dessen, dass er mit dem Trotzkismus gebrochen habe, behauptet, er habe Ende 1927 einen Brief an Trotzki gesandt, in dem er sich von den trotzkistischen Positionen abgrenzte. Wenn ich nicht irre, war das der Sinn der gestern hier abgegebenen Erklärung Krestinskis?

WYSCHINSKI: So haben wir es alle verstanden.

RAKOWSKI: Dieser Brief Krestinskis ist mir bekannt.

WYSCHINSKI: Ist Ihnen bekannt?

RAKOWSKI: Trotzki gab ihn mir zu lesen. Und nicht nur mir; aber um den Sinn dieses Briefes zu beleuchten, muss ich vor allein auf eine Tatsache hinweisen.
Als ich nach Moskau zurückkehrte, wenige Wochen bevor Krestinski diesen Brief absandte, am Vorabend des Plenums des ZK vor dem XV. Parteitag, war ich 1927 in Berlin... Wie immer wohnte ich in der Botschaft, wo Krestinski damals arbeitete,. und mit mir zusammen war Kamenew dort. Er war aus Rom eingetroffen und befand sich ebenfalls auf dem Wege zum Plenum des ZK. Zwischen mir, Kamenew und Krestinski als Gesinnungsgenossen fand damals in Berlin ein Meinungsaustausch statt.

WYSCHINSKI: Als Gesinnungsgenossen?

RAKOWSKI: Ja, selbstverständlich als Gesinnungsgenossen. Bis dahin war bei Krestinski keinerlei Anzeichen eines Bruchs mit der Opposition festzustellen. Bei unserer Zusammenkunft in Berlin berieten wir, was die Opposition auf dem bevorstehenden Plenum unternehmen soll. Krestinski blieb in Berlin. Er war der Meinung, dass man fortfahren und weiter manövrieren müsse.

WYSCHINSKI: Manövrieren?

RAKOWSKI: Manövrieren.

WYSCHINSKI: Das heißt doppelzüngig vorgehen?

RAKOWSKI: Dieses Wort wurde damals nicht gebraucht.

WYSCHINSKI: Aber der Sinn?

RAKOWSKI: Das war der Sinn.

Ich werde nicht über die weiteren Auseinandersetzungen sprechen, die zwischen uns vor sich gingen. Einige Zeit später, als ich schon in Moskau war, zeigte mir Trotzki Krestinskis Brief.

WYSCHINSKI: Wann war dies?

RAKOWSKI: Ich denke, dass dies in den ersten Tagen des Dezember 1927 war.

WYSCHINSKI: Erinnern Sie sich, was in diesem Briefe stand?

RAKOWSKI: An den genauen Inhalt erinnere ich mich nicht, der allgemeine Eindruck war, dass es sich um ein Manöver handelte. Als ich diesen Brief Krestinskis gelesen hatte, sagte ich zu Trotzki: „Krestinski bereitet das vor, was man in der juridischen Sprache sein ‚Alibi’ nennt.“ Trotzki bestätigte dies. Und so ergab es sich auch in der Folge, denn als sich das ZK der KPdSU(B) an die Botschafter, die die trotzkistischen Anschauungen geteilt hatten, mit der Frage wandte, wie sie sich zum Ausschluss der Leiter der Opposition aus der Partei stellten, schrieb Krestinski einen Brief an das ZK und berief sich in ihm auf dieses sein „Alibi“.

WYSCHINSKI: Er berief sich auf den Brief an Trotzki als Beweis des Bruches mit dem Trotzkismus?

RAKOWSKI: Ja, auf diesen Brief als Beweis, dass er mit dem Trotzkismus gebrochen habe. Krestinskis Brief an das ZK wurde 1928 in den Zeitungen abgedruckt. Ich erinnere mich nicht, was aus dem Briefe Krestinskis abgedruckt wurde. Er bewahrte sich eine Kopie auf. Ich kann nicht sagen, was aus seinem Briefe angeführt wurde, doch die Berufung auf seinen Brief war dabei.
Ich hin auch in der Lage eines Angeklagten. Ich habe nicht das Recht, jemanden von meinen Komplicen hier mit neuen Beschuldigungen zu belasten. Ich glaube, es genügt, wenn ich jenen Eindruck wiedergebe, der damals bestand und verblieb. Ich bin nicht der Meinung, dass dieses Dokument den Bruch Krestinskis mit der trotzkistischen Opposition bezeugt. Das war schon nicht mehr die Sache irgendwelcher zeitweiser Leidenschaften. Es war schon ein Kampf, der etwa sieben bis acht Jahre gedauert hatte, der Kampf zwischen den Trotzkisten und der Partei. Und wie kann man annehmen, dass es genügt, sich dazu zu veranlassen, in einer halben Stunde oder Stunde ein Dokument zu schreiben, dass daraufhin die ganze Vergangenheit, die ganze Ideologie, alle Gewohnheiten und Verbindungen - dass all dies verschwindet?

WYSCHINSKI: Sie betrachten also den Brief, von dem hier der Angeklagte Krestinski als von, einem Beweis seines Bruches mit Trotzki und den Trotzkisten sprach, ausschließlich als ein Manöver, als ein Dokument, das im Notfalle sein „Alibi“ bezeugen sollte?

RAKOWSKI: Richtig.

WYSCHINSKI: Wie antworten Sie also auf meine Frage, ob Krestinski im November 1927 und späterhin Trotzkist war?

RAKOWSKI: Ja, Krestinski war Trotzkist und hat niemals mit dem Trotzkismus gebrochen.

WYSCHINSKI: Wie schätzen Sie also die gestern hier ausgesprochene Behauptung des Angeklagten Krestinski ein, dass er nicht Trotzkist war, zum mindesten seit November 1927?

RAKOWSKI: Als nicht dem wirklichen Sachverhalt entsprechend.

WYSCHINSKI: Ist es Ihnen bekannt, dass der Angeklagte Krestinski auch späterhin Trotzkist war?

RAKOWSKI: Es ist mir bekannt.

WYSCHINSKI: Können Sie irgendwelche Tatsachen anführen?

RAKOWSKI: Ich kann es. Wenn das Gericht es gestattet, wende ich mich an Krestinski selbst.

VORSITZENDER: Bitte.

RAKOWSKI (zu Krestinski): Nikolai Nikolajewitsch, als ich in der Verbannung war, hast du mir geschrieben?

KRESTINSKI: Ja, ich schrieb durch seine Tochter, die nach Saratow reiste.

WYSCHINSKI: Erlauben Sie, den Angeklagten Krestinski zu, fragen: in welchem Jahre war dies?

KRESTINSKI: Dies war 1928.

RAKOWSKI: Es war 1929, im August oder Juli. 1928 war ich in Astrachan.

WYSCHINSKI: Angeklagter Krestinski, und wohin haben Sie diesen Brief geschrieben?

RAKOWSKI: Er schrieb ihn nach Saratow.

KRESTINSKI: Genau kann ich mich an das Jahr nicht erinnern. Ich ersuchte aber damals Kaganowitsch, Christian Georgijewitsch aus Astrachan nach Saratow zu überführen, wobei ich mich auf meine freundschaftlichen Beziehungen zu ihm berief. Dem Ersuchen wurde stattgegeben. Und als er dann nach Saratow reiste, fuhr seine Tochter zu ihm, und durch sie schrieb ich ihm den Brief. Gestatten Sie mir...

WYSCHINSKI: Entschuldigen Sie. Bei uns geschieht alles der Ordnung nach...

KRESTINSKI: Vielleicht würde ich Ihnen die Arbeit verkürzen.

WYSCHINSKI: Ich brauche keine Abkürzung, umso mehr als Ihre gestrigen Behauptungen nicht bekunden, dass Sie den Prozess abkürzen möchten.

KRESTINSKI: Aber vielleicht, ich...

VORSITZENDER: Sie kommen noch an die Reihe, Angeklagter Krestinski.

WYSCHINSKI: Angeklagter Rakowski, ich möchte ersuchen, mitzuteilen, wovon Ihnen 1929 während. Ihres Aufenthalts in der Verbannung in Saratow der Angeklagte Krestinski schrieb?

RAKOWSKI: Krestinski schrieb in diesem Briefe, ich solle in die Partei zurückkehren, natürlich zwecks Fortsetzung der trotzkistischen Arbeit.

WYSCHINSKI: Wozu?

RAKOWSKI: Er schrieb in diesem Briefe nichts ausgesprochen Gesetzwidriges.

WYSCHINSKI: Das heißt, Sie stellen jetzt die Tatsache seiner Verbindung mit Ihnen fest, obwohl Sie ein verbannter Trotzkist waren?

RAKOWSKI: Ja, und seinen Wunsch, ebenso wie den der anderen Trotzkisten, die trotzkistischen Kader zu erhalten und nach Möglichkeit in die Partei einzudringen.

WYSCHINSKI: Das heißt, er redete Ihnen zu, dass Sie aus taktischen Erwägungen, im Interesse der trotzkistischen Sache, in die Partei zurückkehren sollten?

RAKOWSKI: So habe ich es aufgefasst.

WYSCHINSKI: Gestatten Sie, dem Angeklagten Krestinski eine Frage zu stellen.

Angeklagter Krestinski, hat der Angeklagte Rakowski den Inhalt Ihres Briefes richtig verstanden?

KRESTINSKI: Richtig.

WYSCHINSKI: Ich ersuche das Gericht um folgendes. Auf mein Verlangen wurden soeben die Dokumente überprüft, die bei der Haussuchung bei Krestinski beschlagnahmt wurden. Unter ihnen befand sich die Kopie seines Briefes an Trotzki vom 27. November 1927, jenes selben Briefes, auf den sich gestern Krestinski berief und von dem Rakowski spricht.
Ich ersuche, mir zu gestatten, Rakowski und Krestinski diese Briefkopie zu zeigen und sie zu fragen, ob sie beide von diesem Briefe an Trotzki sprechen, worauf ich dann ersuche, mir noch einige Fragen an sie zu gestatten.
(Die Kopie des Briefes vom 27. November 1927 wird Krestinski und darauf Rakowski gezeigt)

KRESTINSKI: Es ist dieser Brief.

WYSCHINSKI: Ich ersuche, die Kopie dieses Briefes dem Angeklagten Rakowski zu zeigen.

RAKOWSKI: Der Autor des Briefes erinnert sich an ihn besser als ich.

WYSCHINSKI: Wir werden dazu zwei Minuten brauchen, aber die Tatsache wird festgestellt sein.

RAKOWSKI (den Brief lesend): Ja, soweit ich mich erinnern kann, ist es dieser Brief.

WYSCHINSKI: Ich ersuche, mir zu gestatten, Rakowski den Auszug aus der Zeitung „Ekonomitscheskaja Shisn“ vom 8. April 1928 zu zeigen, in dem es heißt: „Auszug aus dem Briefe Krestinskis vom 22. März 1928“. Hatte er nicht das im Auge, als er von dem Brief Krestinskis an das ZK sprach, den er schon nach seinem Brief an Trotzki geschickt hatte?

RAKOWSKI: Ja.

WYSCHINSKI: Alle Tatsachen sind also festgestellt.

RAKOWSKI: Ich las dies in der „Prawda“ und in den „Iswestija“, aber es mag in allen Zeitungen veröffentlicht gewesen sein.

KRESTINSKI: Es war am 8. April.

WYSCHINSKI: Und der Brief ist vom 22. März datiert?

KRESTINSKI: Ich erinnere mich an das Datum des Briefes nicht.

RAKOWSKI: Ich erinnere mich, dass es zwei Briefe gab, die trotzkistische Botschafter eingesandt hatten: Antonow-Owssejenko und Krestinski.

WYSCHINSKI: Alle Tatsachen sind also festgestellt? Erinnern Sie sich nicht, Angeklagter Rakowski, dass der Brief, von dem Sie jetzt gesprochen haben, eben derart begann, wie die Kopie dieses Briefes beginnt: „Lieber Lew Dawidowitsch.“

RAKOWSKI: Das war die übliche Form.

WYSCHINSKI: Angeklagter Rakowski, erinnern Sie sich nicht an die folgende Stelle aus dem persönlichen Brief Krestinskis an Trotzki, wie sie sich in der Kopie findet? Krestinski schreibt: „Meiner tiefen Überzeugung nach war die Taktik der Opposition im letzten halben Jahre sehr fehlerhaft, schädlich. für die Ziele der Opposition selbst, man kann sagen, tragisch unrichtig.“
Kann man aus diesem Absatz die Schlussfolgerung ziehen, dass hier irgendeine Verurteilung des Trotzkismus enthalten ist?

RAKOWSKI: Nein. Krestinski stellt Erwägungen an, wie ein Mensch, der zur trotzkistischen Organisation gehört. Er geht von den trotzkistischen Voraussetzungen aus. Er spricht im Interesse der trotzkistischen Organisation, der trotzkistischen Ziele. Das ist das, was er, wie ich schon sagte, in Berlin erklärt hatte.

WYSCHINSKI: Es liegt hier demnach einfach eine Einschätzung der taktischen Linie der Trotzkisten vor, gegeben von einem Menschen, in diesem Falle Krestinski, der auf dem Boden des trotzkistischen Kampfes gegen die Sowjetmacht bleibt?

RAKOWSKI: Ja, so ist es.

WYSCHINSKI: Gestatten Sie, Krestinski zu fragen. Wird es richtig sein, diese Stelle aus Ihrem Brief an Trotzki so zu verstehen?

KRESTINSKI: Ja, so.

WYSCHINSKI: Weiter heißt es in der Kopie dieses Briefes: „Es ist lächerlich, von Erhaltung der Kader zu sprechen, wenn sie schon faktisch durch die unrichtige Politik der Opposition selbst vernichtet wurden. Man kann doch ein paar hundert Ausgeschlossene und außerhalb des Gesetzes gestellte Genossen nicht als Kader ansehen. Das sind Kader für das Gefängnis und für die Verbannung, aber nicht für die Fortsetzung des innerparteilichen Kampfes. Noch lächerlicher ist es, von der Erhaltung des Einflusses auf die Massen zu sprechen. Wo hat es das in der Geschichte gegeben, dass eine Gruppe, die infolge ihrer eigenen Fehler eine volle Niederlage im Kampfe erlitten hat, ihren Einfluss auf die Massen aufrechtzuerhalten vermochte? Und es ist doch für jeden nicht Verblendeten klar, dass die verfrühten, zu Misserfolg verurteilten Aktionen und die darauf folgende vollständige Niederlage das Resultat von Fehlern, von einer schlechten, unrichtigen Führung sind.
Sowohl im Falle der Kapitulation als auch im Falle der unversöhnlichen Taktik ist der Verlust des Einflusses unvermeidlich. Aber im ersten Falle kann man langsam, allmählich, durch beharrliche Arbeit in der Partei und im Sowjetapparat das Vertrauen der Massen und den Einfluss auf sie wiederherstellen, neuerlich erarbeiten.“
Wovon ist hier die Rede? Mir scheint es, dass hier von der Einschätzung der taktischen Linie der Trotzkisten vom Standpunkt der Interessen des trotzkistischen Kampfes gegen die Partei die Rede ist, aber keineswegs vorn Bruch mit dem Trotzkismus.

RAKOWSKI: Ja, dies ist so, ich bestätige das vollkommen.

WYSCHINSKI: (sich an Krestinski wendend): Sie haben die ausführliche Aufklärung Rakowskis über Ihren so genannten Bruch mit dem Trotzkismus gehört. Halten Sie diese Aufklärungen Rakowskis für richtig?

KRESTINSKI: Was er sagt, ist richtig.

VORSITZENDER: Sie bestätigen das, was Rakowski sagte?

KRESTINSKI: Ja, ich bestätige es.

WYSCHINSKI: Wenn das, was Rakowski hier sagte, richtig ist, werde Sie dann fortfahren, das Gericht zu betrügen und die Richtigkeit Ihrer in der Voruntersuchung gemachten Aussagen zu bestreiten?

KRESTINSKI: Meine Aussagen in der Voruntersuchung bestätige ich vollständig.

WYSCHINSKI: Ich habe keine Fragen an Rakowski.
Ich habe eine Frage an Krestinski: Was bedeutet in diesem Falle Ihre gestrige Erklärung, die man nicht anders einschätzen kann als eine trotzkistische Provokation vor dem Gericht?

KRESTINSKI: Ich war gestern, unter dem Eindruck eines momentanen scharfen Gefühls falscher Scham, das durch die Anklagebank und durch den schweren Eindruck von der Verlesung der Anklageschrift hervorgerufen und durch meinen krankhaften Zustand noch verschärft wurde, nicht imstande, die Wahrheit zu sagen, nicht imstande zu sagen, dass ich schuldig bin. Und anstatt zu sagen - jawohl, ich bin schuldig, antwortete ich fast mechanisch - nein, ich bin nicht schuldig.

WYSCHINSKI: Mechanisch?

KRESTINSKI: Ich hatte nicht die Kraft, im Angesicht der öffentlichen Meinung der Welt die Wahrheit zu sagen, dass ich die ganze Zeit einen trotzkistischen Kampf geführt habe. Ich bitte das Gericht, meine Erklärung festzuhalten, dass ich voll und ganz mich all der äußerst schwerwiegenden Anklagen, die gegen mich persönlich erhoben wurden, schuldig bekenne, und dass ich mich voll für den von mir begangenen Treubruch und Verrat verantwortlich bekenne.

WYSCHINSKI: Ich habe vorläufig keine weiteren Fragen an den Angeklagten Krestinski.

VORSITZENDER: Setzen Sie sich, Angeklagter Krestinski.

Zurück zum Inhaltsverzeichnis