PROZESSBERICHT ÜBER DIE STRAFSACHE DES ANTISOWJETISCHEN
„BLOCKS DER RECHTEN UND TROTZKISTEN"

BERICHT ÜBER DIE GESCHLOSSENE SITZUNG
(9. MÄRZ ABENDS)

In der geschlossenen Sitzung machten die Angeklagten Rakowski, Grinko, Rosengolz und Krestinski Aussagen über ihre verräterischen und Spionageverbindungen mit einigen offiziellen Vertretern einiger auswärtiger Staaten.

Vor Gericht wurden sowohl diese Vertreter, mit denen die oben erwähnten Verschwörer aus dem antisowjetischen „Block der Rechten und Trotzkisten“ in Verbindung standen, als auch die von ihnen vertretenen Staaten genau festgestellt.

In derselben geschlossenen Sitzung machte der Angeklagte G. G. Jagoda Aussagen, in denen er in vollem Umfang gestand, die Tötung des Genossen M. A. Peschkow organisiert zu haben, und dabei mitteilte, dass er neben verschwörerischen Zielen durch diesen Mord auch persönliche Ziele verfolgt habe.

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