Henri Barbusse

Stalin
Eine neue Welt

VI

Die großen Losungen (1928-1934)

Die letzte, neueste Periode der russischen Revolution. Die Periode der Fünfjahrpläne, die mit dem Jahre 1928 beginnt.

Ein einzigartiges Volk, ein unerhört neues Volk, eine Nation, die als fremde unter den übrigen Nationen dasteht, geht zum Angriff auf die Kräfte der Natur über. Inmitten von Niederlagen und Stürmen war die Elektrifizierung konzipiert worden und jetzt ging die Arbeit weiter.

Der Plan, der die Jahre 1928-1933 umfasste, und der Ende 1932, nach vier Jahren, durch einen neuen Fünfjahrplan ersetzt wurde, da der erste als abgeschlossen betrachte werden konnte, schlug in den Städten und auf dem Lande gleichzeitig Wurzel: Stärkung der Industrie - ein gewaltiger Sprung vorwärts - und sozialistische Eroberung des Dorfes. (Zwei große lebendige Probleme. die durch die innersten Nerven und durch das mächtige Räderwerk des ganzen Mechanismus miteinander verbunden sind.) Man musste dieses Rußland. das bisher hinter der Industrie der ganzen Welt hergelaufen war, an die Spitze bringen, indem man es vom Scheitel bis zur Sohle sozialistisch umgestaltete.

Betrachten wir noch einmal in Stalins Aufstellung, die Grundgegebenheiten, von denen man ausgehen musste: "Es handelt sich darum, das zurückgebliebene Rußland in ein im technischen Sinne modernes Land zu verwandeln - um aus der Abhängigkeit von den kapitalistischen Ländern herauszukommen, um die Sowjetmacht zu befestigen, um dem Sozialismus den Sieg zu sichern, um die Beseitigung des Kulaken zu ermöglichen, um die private, kleine Landwirtschaft umzugestalten durch die Kollektivierung der Bauernbetriebe und um die militärische Verteidigung zu sichern." Es handelte sich auch darum, den weiteren Aufbau des Sozialismus in einem Lande ohne Mithilfe des ausländischen Kapitals zu sichern.

Ungeachtet der schon bedeutenden Erfolge, die dieses eine Land im Laufe eines zehnjährigen zugleich heftigen und planmäßigen Kampfes erreicht hatte, hatte die öffentliche Meinung der Welt noch nicht die Waffen gestreckt. Sie konnte dem Lande nicht verzeihen, dass es die alte "Ordnung" verlassen hatte. Die große kapitalistische Informationspresse (die eine Nichtinformationspresse ist) verfolgte unabänderlich ihre schändliche Taktik weiter, die darin bestand, entweder die Erfolge durch einen Federstrich zu leugnen, wie man eingegangene Verpflichtungen leugnet, oder diese Resultate, wenn es zu dumm gewesen wäre, sie einfach zu leugnen, dem Verlassen der sozialistischen Grundsätze zuzuschreiben. Als der erste Fünfjahrplan begonnen wurde, und bis zu seiner Beendigung, immer schnitten die offiziellen Journalisten die gleichen Grimassen giftiger Ironie. Hier einige Proben, die Stalin selbst zusammengestellt hat:

"'Das soll ein Plan sein?' sagten die ,New York Times', ,aber woher denn! das ist reine Spekulation!' (November 1932). Zu demselben Zeitpunkt verkündete der ,Daily Telegraph': ,Vollkommener Bankrott!' Die schon genannten ,New York Times' fügten hinzu: ,Beschämender Misserfolg', ,Eine Sackgasse!' versicherte die ,Gazeta Polska', ,Die Katastrophe ist offensichtlich' triumphierte die ,Politika', ,Zusammenbruch des ganzen Systems' hielt sich die ,Financial Times' zu behaupten unbedingt für verpflichtet. Die ,Current History' drückt sich nicht weniger entschieden über den Fünfjahrplan aus: ,Zusammenbruch der Ziele, Zusammenbruch der Grundsätze'."

"In der UdSSR bestehen die Fünfjahrpläne nur auf dem Papier. Sie werden niemals verwirklicht", schreibt ein Russe - ein ehemaliger Kommunist, der wegen Unterschlagungen aus der Partei ausgestoßen wurde. Dasselbe Individuum belehrt uns weiter in einem 1931 geschriebenen Buche, dass: "das Gefängnis in der UdSSR der einzige Ort ist, wo man nicht Hungers stirbt", und weiter: "Alle Sowjetbürger haben zerrissene Stiefel und einen düsteren Blick." "Ich kümmere mich den Teufel um die Weltrevolution", soll Stalin im Jahre 1927 Herrn Campbell, einem amerikanischen Großgrundbesitzer gesagt haben, wie dieser wenigstens in einem anderen Buche die Unverschämtheit hat zu behaupten.

Und da wir schon einmal dabei sind. fügen wir noch hinzu: "Man isst in den Hotels von Moskau am Spieß gebratene Kinder", oder man behauptet es wenigstens auch heute noch hier und da in guter Gesellschaft.

 

Der Fünfjahrplan von 1928, der von riesigen Zahlen strotzte, wurde in vier Jahren in seiner Gesamtheit zu 93 Prozent erfüllt. Auf dem Gebiete der Schwerindustrie erreichte die Erfüllung in vier Jahren 108 Prozent. Die Gesamtproduktion des Landes verdreifachte sich in der Zeit von 1928 bis 1934. Die Produktion von 1933 betrug das Vierfache der Vorkriegsproduktion.

Von 1928 bis 1932 ist die Zahl der Arbeiter von 9500000 auf 13800000 gestiegen (in der Großindustrie ein Zuwachs von 1800000, in der Landwirtschaft um 1100000, im Handel um 450000), wobei naturgemäß die Arbeitslosigkeit dort drüben zu einem Märchen aus der alten Zeit geworden ist.

Der Anteil der Industrie an der Gesamtproduktion. d. h. bezogen auf die landwirtschaftliche Produktion, betrug im Jahre 1913 42 Prozent, im Jahre 1928 48 Prozent und im Jahre 1932 70 Prozent.

Der sozialistische Sektor der Industrie umfasste am Ende der ersten vier Planjahre 99,93 Prozent.

Das Nationaleinkommen hatte sich in diesen vier Jahren uni 85 Prozent vermehrt Am Ende der Planperiode betrug es 45 Milliarden Rubel. Ein Jahr später 49 Milliarden. (Die kapitalistischen Elemente waren daran mit einem halben Prozent beteiligt.)

Die Lohnfonds der Arbeiter und Angestellten stiegen von 8 auf 30 Milliarden Rubel.

Die Zahl der des Lesens und Schreibens kundigen Bürger wuchs für die ganze Sowjetunion von 70 Prozent im Jahr 1930 auf 90 Prozent im Jahr 1933.

Man halte diese Zahlen, die von einem in der Geschichte der Menschheit einzig dastehenden Aufstieg zeugen, einen Augenblick gegen die oben zitierten ehrenwerten Prophezeiungen - Bankrott, Sackgasse, Katastrophe, Zusammenbruch die vorgebracht wurden, als der Plan in aller Öffentlichkeit bereits fast verwirklicht war!

Neue Industriebranchen wurden geschaffen, von Werkzeugmaschinen, Automobilen, Traktoren, Motoren, landwirtschaftlichen Maschinen, Turbinen, Generatoren, Feinstahlen. Eisenverbindungen und chemischen Produkten bis zum synthetischen Kautschuk und der Kunstseide. Ich fuhr vor zwei Jahren von London nach Lenin grad auf einem Dampfer, wo alles, aber auch alles, der Schiffsrumpf, die Einrichtung und die Maschinen, in Sowjetfabriken hergestellt war (einschließlich der zwei Klaviere, des für die Passagiere und des für die Mannschaft bestimmten). Ich habe in Moskau ein Riesenflugzeug gesehen (das Innere dieses gewaltigen Baues sah aus wie eine Maschinenhalle) in dem es nichts gab, was nicht in der Sowjetunion gewachsen, gewonnen und verarbeitet war - bis auf die Reifen des Landungsgestells.

Tausende von alten Fabriken sind wieder aufgebaut worden.

Tausende von neuen Betrieben gruppieren sich vielförmig und vielfarbig um Riesenkraftanlagen und Werke, von denen einige durch ihre gewaltigen Ausmaße an der Spitze der modernen industriellen Zivilisation stehen: das Dnjeprwerk, Magnitogorsk, Tscheljabinsk, Bobriki, Kramatorsk.

Planmäßig durchgeführte wissenschaftliche Expeditionen ermöglichen die Auffindung aller Bodenschätze. Gewaltige neue Zentren entstehen in allen Teilen des Landes: in der Ukraine, im Nordkaukasus, in Transkaukasien, in Mittelasien, in Kasachstan, in der Binjan-Mongolei, in Baschkirien, im Ural, in Ost- und Westsibirien, im Fernen Osten.

Im Laufe von vier Jahren", schreibt "The Nation", "sind 50 neue Städte mit je 50000 bis 200000 Einwohnern entstanden, Städte, die ebenso viele gute und spezialisierte Industriezentren darstellen," Eine riesige Stadt mit Gebäuden aus Beton und Eisen ragt an beiden Ufern des Dnjepr auf, dort wo eines der größten Wasserwerke der Welt steht, das in einigen Jahren auch schon wieder an fünfter oder sechster Stelle stehen wird (Das Dnjeprwerk verfügt über 750000 PS, aber das Werk von Beauharnais Saint-Lawrence in Kanada ist größer und das Hoover-Stauwerk in Colorado wird 1 Million PS besitzen. Das mag sein, aber das Schaman-Werk in Sibirien wird 2 Millionen und das Werk von Bratski Ostrog wird 2600000 PS besitzen! Die Titanen der alten Sage hatten nach der Überlieferung nur die Absicht, den Pelion auf den Ossa zu türmen!)

In dem Kohlenrevier von Kusnezk sind plötzlich 6 neue Städte mit zusammen 600000 Einwohnern entstanden. Im hohen Norden, wo Lager von phosphorsaurem Salz entdeckt worden sind, ist eine neue Stadt aufgeschossen, die im Augenblick bereits 80000 Einwohner zählt.

Pierre Dominique, der sich übrigens zu recht kindischen Allgemeinbetrachtungen versteigt, weil er die Manie hat, aus dem Sozialismus eine Rassenfrage zu machen, gibt dort, wo er auf dem festen Gebiet der Tatsachen bleibt, ein gutes Bild von dem Riesenausmaß des industriellen Aufblühens von Sowjet-Asien: "...Jenseits des Ural stoßen wir auf drei Industriereviere, von denen unsere drei Industriegebiete: Nordfrankreich, Lothringen und das Loirebecken nur eine schwache Vorstellung geben, weil jedes von den Industrierevieren der Sowjetunion so groß ist wie ganz Frankreich. Das sind: das Urelrevier mit Magnitogorsk, Swerdlowsk und Tscheljahinsk; das Kusnezkrevier mit Nowosibirsk, die beide bereits in vollem Betrieb sind, und das Revier um die Angara-Wasserwerke, die sich noch im Bau befinden. Hier sind um neue in drei Jahren aus der Steppe aufgesprossene Städte, von denen zwei schon 300000 Einwohner zählen, ganze neue Länder im Entstehen begriffen. Das Land bevölkert sich in schnellem Tempo. Ein rotes Asien entsteht, von Kopf bis Fuß neu. Die zweite Schale der Sowjetwaage füllt sich mit neuen Schätzen."

Man kann nicht genug betonen und hervorheben, mit welch umfassender Durchdachtheit dieser industrielle Neuaufbau vollzogen wird, der ein Land betrifft, das doppelt so groß ist wie die Vereinigten Staaten oder wie Europa oder wie China und dessen Bevölkerungszahl alle drei Jahre um 10 Millionen wächst. (Die Bevölkerung Europas wächst mit einer ungefähr zweieinhalbmal geringeren Geschwindigkeit)

Alle Maßnahmen und jede einzelne Maßnahme bei dieser unerhörten Mobilisierung der Kräfte sind berechnet im Hinblick auf das Gesamtwerk. Alle Einzelheiten in der Ausführung, alle Räder des Mechanismus greifen genau ineinander. Die einheitliche und zentralisierte Leitung hat immer die Gesamtheit der Nation im Auge.

Muss man erst sagen, dass diese Methoden, die das Allgemeininteresse zum leitenden Prinzip macht und dadurch notwendig Maximalleistungen erreicht, unmöglich ist in einem Lande, wo der Kapitalismus herrscht, wo der Profit immer wieder vom Ziel abgelenkt und die Privatinitiative die phantastischste Unordnung schafft?

Früher hat man an dieser Stelle einmal Reis gebaut. Das war eine unsinnige Idee: Die Sachverständigen und Spezialisten stellen in ihren Berichten fest, dass Baumwolle auf diesem Boden höhere Erträge bringen würde. Also verlegt man den Reisbau an eine andere Stelle und legt hier große Baumwollfelder an. Um die Baumwolle zu verarbeiten, braucht man eine Spinnerei, braucht man ihrer mehrere. Die neuen Betriebe benötigen neue Antriebskräfte. Man schafft sie, wenn nötig an Ort und Stelle. Das neue Zentrum muss mit den Verkehrslinien verbunden werden: und es entstehen neue Kraftwerke, Schienenwege, Eisenbahnen, Bahnhöfe, Straßen und Kanäle. Dazu kommen dann Fachschulen und technische Lehranstalten für die Arbeiter und Ingenieure, verschiedene Einrichtungen für Arbeit und Kultur, Institute und Organisationen für die Bildung der Kinder und Erwachsenen, Museen, Laboratorien, Krankenhäuser, Sportplätze, Radioanlagen, Kinos und Theater. So bilden sich die komplizierten und gewaltigen Moleküle des Sowjetlebens: die Kombinate, die synthetische Stadt. Das plötzlich entstehende und noch formlose Stadtgebilde kristallisiert sich wie nach einem chemischen Gesetz um die neuen mechanischen Zentren. Und so erheben sich vernünftige Städte, genau an den Stellen, wo es die Verbindung des lokalen mit dem Landesinteresse erfordert. Diese wirtschaftlichen Einheiten an der Basis treten miteinander in Verbindung und bilden schließlich ein einziges Ganzes.

Neue Perspektiven öffnen sich zwischen diesen gigantischen Malen: "Wir haben", sagte Stalin auf dem 17. Parteitag im Januar 1934, "das Fundament des Ural-Kusnezk-Kombinats gelegt, indem wir die Kusnezker Kohle mit dem Uraler Eisenerz verbanden. Die neue wirtschaftliche Grundlage des Ural ist dadurch aus einem Traum zur Wirklichkeit geworden." Und Stalin sagt ferner: "Am West- und Südabhang der Uralkette, in dem Gebiet von Uralsk, in Baschkirien und Kasachstan sind neue mächtige Petroleumgebiete in Anlage begriffen."

Und was wird aus der Leicht- und Bedarfsartikelindustrie? Aus dieser Industrie, die so absichtlich von der riesenhaften Schwerindustrie auf die Seite gedrängt worden war, worüber die Hausfrauen murrten, und der gute Bürger schimpfte (Verdammt! Eine Stunde muss man um Butter anstehen und drei Tage warten, bis man einen Mantel bekommt!)? Nun, auch sie hat sich wieder nach vorne gearbeitet und die Klagen werden ringsum immer stiller. Im Laufe von vier Jahren ist die Leichtindustrie um 187 Prozent gewachsen. Die Zahl der Verkaufsläden steigt regelmäßig. In den Speisehallen werden heute 20 Millionen Menschen verpflegt. Die Umsatzziffern des Klein- und Lebensmittelhandels, die im Jahre 1928 12½ Milliarden Rubel ausmachten, betrugen im Jahre 1932 40 Milliarden Rubel. Man braucht übrigens nur in Moskau herumzugehen: Überall in den Straßen trifft man auf vorzüglich ausgestattete Läden und findet schon fast überall die gleichen wohlassortierten Warenbestände, wie in anderen großen Hauptstädten. Es ist etwas Neues, ein sichtbarer großer Fortschritt, schon allein im Vergleich zum verflossenen Jahre.

 

Und jetzt: wie wird das alles finanziert? Dies Problem sieht hier ganz anders aus, als in den übrigen Ländern. "In den kapitalistischen Ländern", erklärt Stalin, "entstammen die in den großen Werken investierten Kapitalien entweder Auslandsanleihen oder Raubzügen" (Kriegstributen, kolonialer Räuberei, übermäßiger Ausbeutung der Arbeitskraft).

In der Sowjetunion gibt es dergleichen nicht: keine Auslandsanleihen, weil man ihr keine gewährt, keine Räubereien, weil die Sowjetunion diese Methoden den "zivilisierten" Ländern überlässt. Die Sowjetunion muss also die zu investierenden Kapitalien aus eigenen Quellen beziehen.

Der Sowjetstaat besitzt solche Quellen, da er, abgesehen von den Steuern, über das Monopol des größten Teils der Wirtschaft verfügt. Seine Finanzen stammen in erster Reihe aus der Steuer auf den Umsatz der Staatsbetriebe (Handel, Transport, Post und Telegraph usw.), auf die Einkünfte gesellschaftlicher Organisationen und schließlich auf das Einkommen der Bevölkerung; diese letztere Besteuerung erfolgt weniger in der Form von obligatorischen Abgaben, als in der Form von Anleihen, freiwilligen Umlagen, Verfügung über die Spareinlagen. (So entfallen von dem jährlichen Anteil der Bevölkerung an den Staatseinnahmen - 8 Milliarden 900 Millionen Rubel für das vergangene Jahr - nur 3 Milliarden 300 Millionen Rubel auf obligatorische Abgaben: Steuern oder Versicherungen.)

Grinko, der Volkskommissar für die Finanzen der UdSSR, berichtet, dass für die Finanzierung des in vier Jahren durchgeführten ersten Fünfjahrplans 116 Milliarden Rubel an Stelle der vorgesehenen 86 Milliarden Rubel aufgebracht worden sind.

Und Grinko fügt hinzu: "Wir haben alle bürgerlichen Voraussagen zunichte gemacht, nach denen das Sowjetland nicht imstande sein sollte, das umfassende Programm des sozialistischen Aufbaus mit eigenen Mitteln und ohne die Hilfe von Auslandsanleihen durchzuführen... die Hauptbedingung, die uns eine solche Akkumulation von Kapitalien erlaubt hat, ist die grundlegende Tatsache, dass bei uns eine Verschwendung von Nationalvermögen, wie sie in den kapitalistischen Ländern an der Tagesordnung ist, nicht existiert. Wir haben die parasitären Klassen beseitigt, die in den kapitalistischen Ländern einen Riesenanteil des Nationaleinkommens unproduktiv verzehren ... Wir betreiben keine imperialistische Politik ... Bei uns gibt es keine Anarchie in der gesellschaftlichen Produktion. Alle bei uns verfügbaren Mittel stehen fast ausnahmslos der Finanzierung des wirtschaftlichen und kulturellen Aufbaus zur Verfügung..."

Das sind große Worte, deren Majestät und tiefe Bedeutung man nicht übertreiben kann, und die im Munde eines im Amt befindlichen Finanzministers im Jahre 1934 ein helles Licht auf die vollständige Umwälzung werfen, die in dem Gesellschaftsmechanismus dieses Landes vor sich gegangen ist. Diese Worte, die das ganze Gewicht und den ganzen Reichtum von positiven Tatsachen haben - denn sie drücken nur Tatsachen aus - sollte jeder Mensch immer wieder lesen und sollte darüber nachdenken: bei uns geht nichts verloren, fließt nichts. in falsche Kanäle. Bei uns gibt es keine Schiebung. Der Parasitismus der Zwischenhändler, der Spekulation und der Skandale, die wie eine ansteckende Krankheit das Gerippe der großen kapitalistischen Länder zerfressen - wir kennen ihn nicht. Unsere Politik ist wohlüberlegt und sauber, und der Mechanismus unseres Staates arbeitet gleichmäßig und ruhig zum Nutzen aller und jedes einzelnen.

Stellen wir einen Vergleich mit dem kapitalistischen Ausland an, um diesen Gedanken noch deutlicher zu machen. Im Jahre 1933 haben die Vereinigten Staaten und Frankreich infolge einer leichten Wiederbelebung der Wirtschaft das Niveau der Vorkriegsproduktion wieder etwas überschritten: die Vereinigten Staaten waren auf 110,2 Prozent, Frankreich auf 107,6 Prozent der Vorkriegsproduktion gekommen. England kam (auch hier nach einer leichten Wiederbelebung) auf 85,2 Prozent und Deutschland auf 75,4 Prozent der Vorkriegsproduktion.

Die Sowjetunion zeigte 391 Prozent der Vorkriegsproduktion an!

Versuchen wir durch einen schnellen Blick auf einige Spitzenzahlen zu verstehen, was das in absoluten Größen bedeutet, und wie heute die Gipfel der Gebirgskette benannt sind, der das Diagramm der Weltwirtschaftsstatistik ähnelt. Im Jahre 1929, als die industrielle Weltproduktion ihren Höhepunkt erreicht hatte, stand die Sowjetunion an fünfter Stelle unter den großen Ländern der Erde, hinter den Vereinigten Staaten mit ihrer Produktion im Werte von 139 Milliarden Goldrubel, hinter England und Deutschland mit je 39 Milliarden und hinter Frankreich mit 29 Milliarden. Seitdem ist die Produktion der kapitalistischen Welt um 36 Prozent gesunken und die Sowjetunion ist mit einer Produktion im Werte von 33 Milliarden Goldrubel an die zweite Stelle der industriellen Großmächte der Welt gerückt: sie steht jetzt unmittelbar hinter den Vereinigten Staaten. In einigen Industriezweigen hält die UdSSR den Weltrekord, so im Bau von landwirtschaftlichen Maschinen und Lokomotiven. Ihre Jahresproduktion an landwirtschaftlichen Maschinen hat bereits den Wert von 420 Millionen Goldrubel erreicht, während die gleiche Produktion zur gleichen Zeit in den Vereinigten Staaten den Wert von 325 Millionen Goldrubel ausmachte.

Die Sowjetunion steht in der Weltstatistik an zweiter Stelle auf dem Gebiet der allgemeinen Maschinenproduktion, der Petroleum- und Eisengewinnung und der Stahlproduktion. Sie steht an dritter Stelle in bezug auf die Produktion von elektrischer Energie, hinter den Vereinigten Staaten und Kanada. Sie hält ebenfalls den dritten Platz in der Schuhindustrie, die ich deshalb besonders erwähne, weil man es im Ausland liebt, von den zerrissenen Stiefeln der Städter und dem Fehlen von Stiefeln bei der Landbevölkerung in diesem armen Rußland zu reden. In diesem Industriezweig sind ihr nur die Vereinigten Staaten und die Tschechoslowakei überlegen, von wo aus der selige Bata es verstanden hat, den Boden Europas mit neuen Sohlen zu bedecken.

Wenn wir uns einmal eine riesige Straße vorstellen, gebildet von den nebeneinander gestellten größten Betrieben der Erde, so würden wir in ihrer phantastischen Silhouette entdecken: Magnitogorsk, das Hüttenwerk, das noch nicht ganz vollendet ist, und das nach seiner Fertigstellung dem größten Riesen der Weltindustrie, dem amerikanischen Gary-Werk gleich kommen wird; Tscheljabinsk, die Fabrik zum Bau schwerer Traktoren; das Stalin Werk in Moskau, das Automobile baut; Kramaltorsk im Dongebiet, für schwere Maschinen; das Kaganowitsch-Werk in Moskau für Kugellager, - alles Anlagen, die zu den gewaltigsten der Gewaltigen ihrer Art gehören. Die Lokomotivfabrik von Lugansk ist die größte ihrer Art in Europa, Eine ganze Kette von Riesenwerken (Fabrikanlagen, die Maschinen bauen und Metall bearbeiten) tragen die Nummer 2 oder 3 in diesem internationalen Gesamtbild.

Andere Vergleiche mit dem Ausland.

Die Arbeitslosigkeit. Während der Periode des ersten Fünfjahrplans wo die Arbeitslosigkeit in der Sowjetunion für immer verschwand, stieg die Zahl der Arbeitslosen in England von 1290000 auf 2800000 und in Deutschland von 3376000 auf 5500000. In Frankreich beträgt die Zahl der Arbeitslosen, die, ungerechnet eine kurze Stockung Ende 1933, ständig wächst, gegenwärtig 1600000 Vollarbeitslose und (abgesehen von den Invaliden und Getöteten) 2900000 Kurzarbeiter. (Man kommt für Frankreich auf diese Zahl, wenn man die von den Arbeitsinspektoren und Bergingenieuren angegebenen Prozentzahlen auf die Gesamtheit der Industriearbeiter anwendet.) In den Vereinigten Staaten betrug nach den Angaben des Alexander Hamilton-Instituts die Zahl der Arbeitslosen im März 1933 17000000. Italien meldet 1300000 Arbeitslose und in Spanien betrug die Zahl der Arbeitslosen im September 1934 650000.

Man könnte einwenden, dass in mehreren von diesen Ländern die Arbeitslosigkeit inzwischen abgenommen hat. Aber selbst da, wo eine Verringerung der Arbeitslosigkeit festzustellen ist, finden wir auch ein Sinken der Gesamtlohnsumme. Vor allem aber muss man bedenken, dass in allen kapitalistischen Ländern wohl auf keinem anderen Gebiet so viel und so schamlos mit Verschleierung und Bluff gearbeitet wird, wie in der Frage der offiziellen Statistik der Arbeitslosigkeit. Man kann sieh keinen größeren bewussten Betrug der öffentlichen Meinung vorstellen, als den, den die zuständigen Behörden durch das Jonglieren mit Worten und Zahlen begehen, um die wahre Lage zu verdecken. Kein kapitalistisches Land gibt den wirklichen Umfang der Arbeitslosigkeit zu. Man "vergisst" ganze Kategorien von Arbeitern und von Betrieben, die nicht über eine bestimmte Zahl von beschäftigten Personen verfügen, man "übersieht" ganze Gebiete. Dadurch, dass man den Arbeitstag eines Arbeiters halbiert und die Hälfte einem Arbeitslosen gibt, verschwindet dieser Arbeitslose aus der Statistik, obwohl sich im Grunde nichts geändert hat, denn zwei geteilt durch zwei macht immer nur eins. Ganz zu schweigen von den so genannten öffentlichen Arbeiten auf Kredit, die ein Loch in die Zukunft graben, oder von den Manövern auf dem Papier, die die Worte ändern und die Dinge lassen, wie sie sind. Und ganz zu schweigen schließlich auch von der Kropfgeschwulst der Kriegsindustrie in allen Ländern und besonders in Deutschland und Japan.

So wird die Arbeitslosigkeit vor den Augen der faszinierten (faschisierten!) Massen weggezaubert. Und bei alledem bekommt unter der Herrschaft des Kapitalismus nur ein schändlich kleiner Teil der Arbeitslosen eine Unterstützung. Die anderen leben Gott weiß wovon.

"Vor drei Jahren", stellte Stalin 1933 fest, "gab es noch 1½ Millionen Arbeitslose in der UdSSR." Heute hat sich die Zahl der Arbeiter in der Sowjetunion inzwischen um 4½ Millionen vermehrt.

Und die Löhne? Im Verlauf der genannten vier Jahre sind sie gesunken: in den Vereinigten Staaten um 35 Prozent, in Deutschland um 50 Prozent, in England um 50 Prozent. In Italien sind sie von 1929-1931 um 24 bis 45 Prozent für die verschiedenen Kategorien zurückgegangen, die Veränderung der Kaufkraft mit eingerechnet. In der Sowjetunion sind die Löhne in dieser Zeit um 67 Prozent gestiegen (der Durchschnittslohn eines Industriearbeiters betrug 1930 991 Rubel und 1933 1519 Rubel).

Und die Qualität der Arbeit, der Arbeitsertrag? Die Steigerung des Arbeitsertrages betrug in den Vereinigten Staaten in der Periode der Prosperität 25 Prozent (nach Stuart Glase). Für England betrug er in der besten Periode (1924 bis 1929) 11 Prozent. In Deutschland in der Zeit von 1930 bis 1931 27 Prozent (nach Kuczynski). In der Sowjetunion stieg der Arbeitsertrag in der Periode des wirtschaftlichen Niederganges der genannten Länder um 40 Prozent.

Erwähnen wir noch die ungewöhnlich große Unterstützung, die in der Sowjetunion die Gelehrten und die wissenschaftlichen Institute erhalten, und die daraus folgende vielfältige Blüte der Wissenschaft. Nur ein paar Worte seien auch über die Volksbildung gesagt. Die Bevölkerung der Sowjetunion nimmt, wie wir gesehen haben, um mehr als 3 Millionen Menschen pro Jahr zu. In demselben Maße wächst natürlich von Jahr zu Jahr die Zahl der Kinder im Schulalter. Wir wollen nicht auf die Einzelheiten des Aufschwungs auf dem Gebiet der Kultur eingehen, dieses Aufschwungs, der in dem allgemeinen Fortschritt des Landes mit an erster Stelle steht. Das ganze Land ist mit Bildungseinrichtungen übersät. Man begegnet ihnen wo man hinsieht. Jeder Betrieb ist ein Kulturzentrum, jede Kaserne eine Schule, jede Fabrik eine Menschenfabrik. Es genügt zu sagen, dass es in der Sowjetunion 60 Millionen Schüler aller Art gibt, deren Studium vom Staat finanziert wird. Jeder dritte Bürger der Union ist ein Studierender. Einige willkürlich herausgegriffene Zahlen mögen die Lage in den Bundesrepubliken erläutern: Im Tatarengebiet gab es 1913 35 Schulen, 1933 gibt es ihrer 1730. Unter den Tscherkessen (im Westkaukasus) gab es 1914 94 Prozent Analphabeten; heute: Null Prozent. In Daghestan wurde die Zahl der Schulen gegenüber 1914 um das 26fache, in Kaskastan um das 38fache vermehrt. Der Unterricht erfolgt heute in der Sowjetunion in 70 verschiedenen Sprachen. 20 Sprachen, die früher nur mündlich überliefert wurden, haben eigene Schrift bekommen.

Die Ausgaben für Bildungszwecke im Staatsbudget der UdSSR sind für 1934 gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent gewachsen. In England fällt für dieselbe Zeit das Budget für Bildungszwecke um 11700000 Pfund Sterling. In Deutschland sind die Bildungsausgaben fortlaufend gesunken und von 1930, wo sie 690 Millionen Mark betrugen, auf 590 im Jahre 1931 und 570 im Jahre 1932 gefallen. Seit 1926 haben sich die Kredite des Staates für Bildungszwecke um 1 Milliarde Mark verringert. In den Vereinigten Staaten finden die Schulen keine Schüler mehr. In der Schweiz und in den Vereinigten Staaten beginnt man sich mit dem Problem der verwahrlosten Kinder zu beschäftigen.

Die Zeitungen. Die Tagesauflage der Zeitungen der Sowjetunion betrug im Jahre 1929 12½ Millionen. Für 1933 ist sie auf 36½ Millionen angewachsen.

 

Und auf dem Gebiet der Kunst?

Außer von den vielfältigen Bestrebungen, neue und direkte Wege der Regie und des Theaters zu finden, außer von den aufrüttelnden Schöpfungen auf dem Gebiete des Sowjetfilmes, müsste man hier ausführlich von der Sowjetliteratur sprechen, einmal weil auf diesem Gebiet besonders schöne, konstruktive Erfolge zu verzeichnen sind, und dann auch besonders, weil Stalin sich stets lebhaft für die Entwicklung der Literatur und der Künste interessiert. Die Definition, die Stalin von der sozialen Rolle des Schriftstellers gibt, indem er ihn "den Ingenieur der Seelen" nennt, wirft ein Problem auf, das nicht nur die in sich geschlossene sozialistische Gesellschaft berührt, sondern im höchsten Grade den Fortschritt der Kunst überhaupt interessiert, indem neue Elemente in die Gestaltung des modernen Lebens eingeführt werden. Das sind die weiten, optischen, ideologischen und dramatischen Perspektiven des Kollektivs und eine Auffassung von der Pflicht des Menschen, die den Anteil jedes einzelnen aktiven Wesens am menschlichen Fortschritt darstellt. Das Bestreben der Sowjetliteratur besteht darin, in dem Schriftsteller den Menschen zu bereichern und zu entfalten, wie Andre Malraux sehr richtig definiert hat.

Schon heute enthält die Sowjetliteratur, obwohl man noch nicht einmal sagen kann, dass sie ganz aus der Periode des Tastens und Suchens herausgekommen ist, eine Menge von bedeutenden Werken, die in das Leben der Nation eindringen, das gemeinsame Werk beleuchten, eine geistige Solidarität schaffen und auf diese Weise ein neues großes Kapitel Literaturgeschichte eröffnen. Soll man versuchen, die Namen der bedeutendsten Autoren zu nennen, die zugleich die markantesten Vertreter der verschiedenen Literaturströmungen sind? Da sind Gorki, Serafimowitsch, Gladkow, Fedin, Tichonow, Iwanow, Panferow, Pilnjak, Ehrenburg, Fadejew, Solochow, Wera Inber, Tretjakow - ohne von den Sowjetschriftstellern der nichtrussischen Nationen und von einer ganzen Plejade bedeutender Kritiker und Journalisten wie Radek, Bucharin und Kolzow zu sprechen. (Der gelehrte und glänzende Kritiker Lunatscharski ist 1933 gestorben.)

Viele von den Schriftstellern der alten Schule des Westens legen sieh keine Rechenschaft ab von der grandiosen und stürmischen Konkurrenz, die ihnen binnen kurzem auf der ganzen Linie in Gestalt dieser noch wenig bekannten Mannschaft heranwächst. Gewiss gibt es in ihren Werken noch manches Unfertige und (bei den bürgerlichen Schriftstellern, die sich den Sowjets angeschlossen haben) manches Oberflächliche; aber ihre Werke enthalten - in einem weniger raffinierten Stil, als es der unserer Literatur ist - mehr Inhalt und mehr Gedanken.

Bei verschiedenen Gelegenheiten waren regelnde Eingriffe in, das Leben dieser an Möglichkeiten so reichen Kraft notwendig, die die Literatur in einer Gemeinschaft der Werktätigen darstellt. Die Kommunistische Partei hat auf Anregung Stalins die Schriftstellerbewegung außerordentlich verbreitert, indem sie in den Schriftstellerorganisationen das politische Sektierertum, das die schriftstellerische Produktion unfruchtbar machte, zuerst eindämmte und dann, durch den berühmt gewordenen Beschluss vorn 23. April 1932, radikal beseitigte.

Dieser Beschluss schuf die "Vereinigung der Sowjetschriftsteller" auf der Grundlage einer breiten Einheitsfront der Schriftsteller, von den anerkannt revolutionären bis zu den "Mitläufern", an Stelle aller anderen früher bestehenden Organisationen. "Man muss in der Literatur das Sektierertum und mit ihm alle Missstimmungen, die es seinerzeit geschaffen hat, beseitigen", sagte Stalin.

Die Mitglieder der "Vereinigung der Sowjetschriftsteller" verpflichten sieh, "den sozialistischen Realismus anzuerkennen. und die Sowjetunion zu verteidigen". Der Bundeskongress der Schriftsteller, der im August 1934 in Moskau tagte, und der vielen von uns zum erstenmal den ganzen Reichtum der Literatur der verschiedenen Sowjetländer zeigte, hat dieses Programm feierlich angenommen. Alle Sowjetschriftsteller haben es voller Enthusiasmus zu dem ihren gemacht.

In diesem Sinne wird dem Schriftsteller der Charakter eines Pfadfinders bei dem gradlinigen und klaren Vormarsch des Sozialismus auf wissenschaftlich und ethisch überzeugenden Bahnen verliehen, ohne dass seine literarische Tätigkeit in einer lähmenden Form an die politische Propaganda gebunden wird. Diese befruchtende Einordnung des sozialen Sinns in das Schaffen des Geistes bedeutet die endgültige Abschaffung des "Part pour Part" und jeder individualistischen und egoistischen Kunst mit ihrer Abgeschlossenheit und ihrem Pessimismus. Es wäre übrigens an der Zeit, in Europa und Amerika auf einer ebenso breiten Grundlage die verstreuten Kräfte, die im gleichen Sinne tätig sind, zu organisieren.

In unseren alten Ländern, die noch fortfahren sich mit unsinnigem Zynismus selbst als Träger einer geistigen Sendung zu beloben, ist alles, was mit dem Geist zu tun hat, in Wahrheit der Verachtung und der Vernichtung preisgegeben. Wissenschaft und Kultur werden unter das Joch des Krieges und der sozialen Reaktion gebeugt. Die Schriftsteller, die Künstler, die Gelehrten, alle Intellektuellen werden ausgebeutet durch die Machthaber, deren Bestreben darin besteht, alle öffentlichen Gelder in den Abgrund der Rüstungen zu lenken. Den Studenten ist die Zukunft verschlossen, und das bisschen Zukunft. das ihnen bleibt, ist bar jeder Würde. Ihre Zeugnisse und Diplome sind in jeder Hinsicht nur noch Papierfetzen. Sie dürfen nur noch eins: als Erfinder und Erzieher gehorsam wie Haustiere für die materielle und ideologische Vorbereitung des Krieges und für die Ausbeutung des Proletariats arbeiten. Sie müssen, ob sie wollen oder nicht, mit ihren Gehirnen zu Kriegslieferanten (zu den armen Verwandten der anderen Kriegslieferanten) oder zu Polizeiagenten der Reaktion werden.

 

Betrachten wir ein anderes Gebiet. Die Sterblichkeit war früher in Rußland außerordentlich hoch und betrug mehr als 30 Prozent pro mille. Im Laufe der letzten vier Jahre ist sie von 27 auf 17 pro mille gefallen. Sie liegt heute noch höher als die von England und den Niederlanden (14-15 pro mille) und von dem in dieser Hinsicht so bevorzugten Neu-Seeland (10 pro mille). Aber sie ist bereits geringer als die von Spanien und Ungarn (26), von Rumänien und Österreich (25), von Italien (22) und von Deutschland und Frankreich (20 pro mille).

Zu Beginn des Jahres 1934 betrugen die Ausgaben für die Landesverteidigung in dem letzten Budget der Sowjetunion 4,5 Prozent vom Gesamtbudget (in Japan machen diese Ausgaben 60 Prozent, in Frankreich 40 Prozent und in Italien 33 Prozent aus). Die Rote Armee zählte bis zu der im Jahre 1934 angesichts der wachsenden Kriegsdrohung durchgeführten und auf dem letzten Sowjetkongress mitgeteilten Erhöhung des Effektivbestandes 562000 Mann. Die Armee von Japan zählt 500000 Mann. Hitler forderte im Jahre 1934 300000 Mann, d. h. ebensoviel wie Frankreich und wird in der Durchführung des Beschlusses über die Einführung der allgemeinen Dienstpflicht insgesamt etwa 900000 Mann unter den Waffen haben; und das für ein Gebiet, das den 50sten Teil von dem Territorium der UdSSR ausmacht. (Alle diese Zahlen sind im Laufe der letzten Monate infolge der außerordentlichen Wiederaufrüstung Deutschlands bedeutend gewachsen (Anmerkung während der Drucklegung.))

Unter diesen Bedingungen hat die Rote Armee ihrer Motorisierung besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Nach Angaben Woroschilows zu Beginn des Jahres 1934 ist die Zahl ihrer verfügbaren PS von 2,6 im Jahre 1929 auf 7,74 im Jahre 1934 für je einen roten Soldaten angewachsen.

Zur gleichen Zeit, wo die Sowjetproduktion sich entfaltete und der Detailumsatz um 175 Prozent wuchs, ging der Warenumsatz in 48 kapitalistischen Ländern um 42 Prozent zurück. In der Periode 1929-1932 sank die Lohnsumme in den Ländern der Mark, des Dollar und des Pfund Sterling von 43 auf 26 Milliarden Mark, von 53 auf 28 Milliarden Dollar und von 381 auf 324 Millionen Pfund Sterling.

Im Jahre 1930 - 1932 haben in den Vereinigten Staaten 5000 Banken bankrott gemacht: das bedeutete einen Verlust von 31 Milliarden Dollar, ungerechnet die Ausgaben für Subventionen in Höhe von 850 Millionen Dollar. (Einen beruhigenden Kontrast hierzu bildet die Tatsache, dass Greta Garbo in Hollywood 15 Millionen Dollar pro Jahr verdient. Sie hat so viel Geld, dass sie das Angebot abgelehnt hat, nur einmal im Radio "Hallo" zu sagen, wofür ihr 150000 Fr. angeboten waren.)

Im Jahre 1932 musste in Deutschland der Staat (auf Kosten der Steuerzahler) 1 Milliarde Mark auswerfen, um 5 Banken zu "sanieren".

Zu derselben Zeit wurden in Frankreich auf dieselbe Weise 3 Milliarden Fr. den ehrenwerten Banken ausgezahlt, die bankrott gemacht hatten. Dem stehen (ich entnehme diese Angaben auf gut Glück einer eher konservativen Zeitung) gegenüber 300000 Arbeitslose, 150000 ins Elend gestürzte Intellektuelle und 120000 bankrotte kleine Firmen im Jahre 1933 allein in Paris und dem Seine-Departement. Gegenwärtig, Ende 1934, beträgt die Zahl der Arbeitslosen im Pariser Bezirk 375000.

Das Defizit des Staatsbudgets betrug im Jahre 1930 in den Vereinigten Staaten 900 Millionen Dollar und in Frankreich 2 Milliarden 800 Millionen Fr.; im darauffolgenden Jahr hatte sich dieses Defizit in den Vereinigten Staaten verdreifacht und betrug 2 Milliarden 800 000 Dollar und in Frankreich verdoppelt: 5 Milliarden 600 000 Fr.; im vorletzten Budget betrug es bereits 9 Milliarden Fr. (Die Gesamtschuld des französischen Staates beträgt 64 Milliarden Goldfr., die Schulden der Gemeinden nicht eingeschlossen. Das Defizit der Staatskasse beläuft sich auf ungefähr 12 Milliarden, die Fehlbeträge der Eisenbahnen nicht mit eingerechnet (Angaben des Präsidenten der Finanzkommission des Senats Caillaux von! Dezember 1934 )), und in Italien 4 Milliarden Lire. In Amerika hat man jetzt von Staats wegen ein ganzes System von ebenso drakonischen wie fruchtlosen Kombinationen geschaffen, um deren Durchführung sich eine Mustersammlung hervorragender Köpfe bemüht. Und in Frankreich haben wir - ganz zu schweigen von der allen Sitten Hohn sprechenden ständigen Lotterie - die politische Inflation, die Rutschbahn der Notverordnungen, die der Regierung erlauben, den französischen Bürger an der Gurgel zu packen, um ihm seine Sparpfennige auszupressen. Das Defizit wächst allenthalben, ohne das die Lohn- und Gehaltskürzungen, die Einschränkung der Arbeitslosenunterstützung und der Pensionen und die Kürzung der Staatskredite für die Entwicklung der Wissenschaft, für die Sozialfürsorge, für die Volksbildung, kurz für den Fortschritt etwas daran ändern können. Auch die neu erfundene Wirtschaftsmoral, die darin besteht, keine Schulden zu bezahlen, bringt keine Besserung. In Frankreich ist die Nichtbezahlung der Schulden an Amerika zu einer Sache des Nationalstolzes geworden, für dieselben Leute, die die Boches beschimpfen, weil sie ihnen die in Wahrheit gar nicht geschuldeten 600 Milliarden Fr. nicht bezahlen wollen. Die französischen Couplet-Dichter machen sich auf charmante Weise über Onkel Sam lustig, der so taktlos ist, zu behaupten, man habe ihn reingelegt. Auch die vielen anderen Mittel helfen nicht: die Schutzzollbarrieren, die an allen Grenzen aufgerichtet werden (das Zollwettrüsten), dies übertriebene, verrückte System, mit dem man glaubt ein Übel heilen zu können, das nur durch ein internationales Abkommen beseitigt werden könnte, das aber im Kapitalismus unmöglich ist.

Ein typisches Beispiel für die ebenso groteske wie widerliche Unsinnigkeit der Zölle ist die Beschlagnahme des Kaffees an der Grenze zum Schaden des Konsumenten. Der Kaffee ist durchaus kein Luxusgegenstand, er ist längst zur Volksnahrung, zu einem unentbehrlichen Gebrauchsartikel geworden. Es gibt keinen einheimischen Produktionszweig, der durch diesen Zoll geschützt werden könnte, denn Frankreich produziert keinen Kaffee und selbst die französischen Kolonien liefern eine Menge, die gegenüber dem Kaffeeverbrauch innerhalb der Grenzen des französischen Reiches verschwindend klein ist. Der Kaffee kostet auf dem Weltmarkt 320 Fr. pro Zentner. Für jeden Doppelzentner kommen dazu: 321 Fr. Einfuhrzoll, 180 Fr. Verbrauchssteuer, 100 Fr. Ausschanklizenz und eine Menge von anderen Steuern und Übersteuern, zusammen 630 Fr., d. h. fast das Doppelte vom Einkaufspreis. So haust, entgegen allem gesunden Menschenverstand, der gefräßige Fiskus in seiner Verzweiflung gegen den steuerzahlenden Bürger und Konsumenten in unseren Ländern. (Der Konsument ist ja zugleich der Steuerzahler und der Steuerzahler ist nur dazu da, zu zahlen. Es gibt die direkten Steuern, die indirekten Steuern und die versteckten Steuern. Ob man nun Arbeit erfindet, um die Arbeitslosen zu beschäftigen, die man andererseits in die Arbeitslosigkeit stößt, ob man den in den Kasernen eingesperrten Soldaten Wein austeilt, um den Weinbauern zu helfen, die man andererseits den Zwischenhändlern ausliefert, ob man die Transporttarife für Wein zugunsten der großen Weinhändler herabsetzt - alles läuft auf eins heraus: den Bürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen.)

 

Und zur gleichen Zeit beschäftigt man sich in Brasilien mit der massenweisen Vernichtung von Kaffee. Eine Wirtschaftszeitung teilte kürzlich in gewählten Worten mit: "Am Ende des Wirtschaftsjahrs wird Brasilien zur Hebung der Kurse den Markt von 32 Millionen Sack Kaffee befreit haben." 32 Millionen Sack Kaffee - das ist anderthalbmal soviel wie der Weltkaffeeverbrauch eines Jahres!

So liegen die Dinge also bei denen, die die Gesellschaft den Bedürfnissen aller anpassen. Und so bei denen, die die Bedürfnisse aller ihrer Gesellschaft anpassen.

Ein Kind kann sich ausrechnen, wohin das führt:

Hier Unordnung und Verfall. Dort Ordnung und Aufstieg. Wenn man alles überlegt, so hat es noch nie, solange die Menschheit besteht, einen solchen Vormarsch, einen solchen Fortschritt gegeben. Wie Stalin sagt: "Die Praxis entfaltet sich in stürmischem Tempo." Und er sagt auch: "Jede Entwicklungsperiode einer Nation hat ihr Heldenlied. Heute in Rußland ist es das Heldenlied des Aufbaus." Niemals hat man auch ein Werk gesehen, das so unerhört vernunftmäßig durchgeführt wurde. Der Plan von 1928 bis 1932 ist der umfassendste der bisher gegebenen Beweise von der Intelligenz und der Willenskraft des Menschen.

Bedeutet das, dass es keine schwachen Stellen gibt? Aber gewiss, es gibt schwache Stellen. Aber man sieht sie und beschäftigt sich mit ihnen.

Das Transportwesen ist noch nicht auf der Höhe. Die Sowjetunion verfügt über nur 83000 Kilometer Eisenbahnstrecke, während Frankreich, das 40mal kleiner ist, 40000 Kilometer Eisenbahnlinien besitzt. Obwohl der Warenumschlag auf den Eisenbahnen während der letzten drei Jahre von 113 auf 172 Milliarden t angewachsen ist und der Warenverkehr auf Flüssen und Kanälen von 45 auf 60 Milliarden, bleibt der Warenverkehr gegenüber der Gesamtentwicklung doch in einer Weise zurück, die sich auf die Dauer schädlich auswirkt.

Ferner haben die Sowjetsachverständigen festgestellt, dass die Gestehungspreise nicht schnell genug sinken. Ja, sie sind während der vier Planjahre überhaupt nicht gesunken. Die Herabsetzung dieser Preise muss also an die Spitze des nächsten Arbeitsprogramms gestellt werden.

Und es gibt noch eine ganze Menge anderer Mängel, deren Beseitigung mit Energie in Angriff genommen werden muss!

Welche Haltung nimmt heute die Großbourgeoisie und ihr Mädchen für alles, die große Presse, gegenüber der Bilanz der Erfahrungen der Sowjetunion ein?

Der selige Herr Poincare hat seine Meinung in einer argentinischen Zeitung "La Nacion" zum Ausdruck gebracht. Um die Krise des Kapitalismus zu erklären (dieser Krise, die das Resultat der Überproduktion der im Zollkriegszustand einander mit gezückten Messern gegenüberstehenden Länder ist), fällt Herr Poincare über die verbrecherischen Maßnahmen her, durch die die Sowjetunion ihre Wirtschaft ins Gleichgewicht bringt: Die UdSSR ist schuld an dem Zusammenbruch der Wirtschaft auf den übrigen fünf Sechsteln des Erdballs! Denn: "in der UdSSR vollzieht sieh alles in der Durchführung eines Fünfjahrplans, der eine schnelle Ausdehnung des Dumpings auch auf Industriefabrikate erlauben soll. Begünstigt von diesem System stellt sich die UdSSR die Aufgabe, unter den anderen Völkern, die sich in wachsenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden, Zwietracht und Gegensätze zu säen, so dass diese Länder sich nicht zu ihrer Verteidigung vereinigen können." Man ist erschlagen, wenn man daran denkt, dass diese dumme Einschätzung durch einen Mann gegeben wird, der einmal eine hervorragende Rolle im politischen Leben gespielt hat. Es scheint, dass Herr Poincare schon viel früher kindisch geworden ist, als man bisher angenommen hat.

Neben den Feinden gibt es Freunde von besonderer Art.

Es gibt Journalisten, wie Herrn Mallet, den Autor einer kürzlich veröffentlichten Reportage, in der sich die gehässigste. Verleumdung hinter blumigen Schmeicheleien und hinter einem gar zu dick aufgetragenen Bemühen um Unparteilichkeit versteckt. Abgesehen davon, dass Herr Mallet falsche Zahlenangaben macht, erwähnt er keinen Erfolg, keinen Fortschritt, ohne zu versuchen, ihn sofort durch einen giftigen Nadelstich oder durch die Feststellung zu entkräftigen, dass alles das nichts anderes als das alte, endlich doch wieder anerkannte rettende kapitalistische System ist.

Es gibt dann die großspurigen Politikanten wie Herrn Herriot, den Vertreter des kapitalistischen Westens und anerkannten Lieferanten von radikalen Aushängeschildern für reaktionäre Regierungen - Herrn Herriot, der sich ein Bein ausreißt, um den Sowjetsozialismus seinem kleinen Wahlprogramm anzupassen, das er bei dieser Gelegenheit wieder hervorzieht.

Ich höre schon die Antwort: "Wenn Sie ebensoviel Schlechtes über Rußland sagen würden, wie jetzt Gutes, so würden wir Ihnen glauben. Herr Herriot zum Beispiel hat in seinem letzten Buch eine wohlabgewogene objektive Reportage mit Licht und Schatten gegeben, während Sie aus Voreingenommenheit nur Lobgesänge anstimmen."

Das kommt darauf an. Es ist die Wirklichkeit, die Lobgesänge anstimmt. Wir unsererseits erfinden nichts. Voreingenommen ist der, der im Dienst eines zwitterhaften und mittelmäßigen kapitalistischen Republikanismus nicht imstande ist, die Ausmaße und die Tiefe der schöpferischen Originalität zu sehen, die dort drüben am Werke ist. Er ist auch nicht fähig, die Tatsache der Sowjetunion in den ihr zukommenden Rahmen von Raum und Zeit, in ihren weltgeschichtlichen Rahmen, zu setzen und ihre Rückwirkung auf die Menschheit zu verstehen. Deshalb sagt er nicht die Wahrheit.

Die Wirklichkeit sieht so aus: der elendeste Staat Europas (elend trotz seiner weltverlassenen Riesenausdehnung), einst unwissend, gestoßen, geschlagen, ausgehungert, geschröpft und verwüstet, ist in 17 Jahren das größte Industrieland Europas, das zweitgrößte in der Welt und dazu das in jedem Sinne zivilisierteste Land geworden. Dieser Aufstieg, der in der Geschichte nicht seinesgleichen hat, vollzog sich - auch das war noch nie dagewesen - einzig mit Hilfe der eigenen Mittel des Landes, dem alle anderen Länder feindlich gegenüberstehen. Und das geschah schließlich dank einer Idee, die das genaue Gegenteil der Leitideen aller anderen Nationen und Gesellschaften ist, dank der brüderlichen und wissenschaftlichen Idee der Gerechtigkeit.

Wer diese Tatsache (diese Eroberung des menschlichen Geistes) nur "interessant" findet und sich damit begnügt, "sie nicht von vornherein zu verurteilen", versteht entweder überhaupt nichts oder geht darauf aus, die Menschen zu betrügen. Die wenigen Schattenseiten dieses außerordentlichen Bildes seinen Lichtseiten gleichzustellen und die dortigen Zustände mit den unseren zu vergleichen ist einfach lächerlich.

Aber überlassen wir die wandelnden Orchester wie Herrn Herriot, die minus habentes wie Herrn Poincare, die höflichen Jesuiten wie Herrn Mallet, die Besoffenen wie Herrn Parishanin, die Gauner wie Herrn Bashanow sich selbst. Nehmen wir uns noch einmal die großen Zeitungen vor. Auch sie müssen die bittere Pille schlucken.

Der "Temps" hat in seiner Nummer vom 27. Januar 1932 geschrieben: "Die Sowjetunion hat die erste Etappe gewonnen, indem sie die Industrialisierung ohne Hilfe von ausländischem Kapital durchgeführt hat." Dieselbe Zeitung schrieb einige Monate später im April: "Der Kommunismus wird auch die Aufbauetappe, die man in einem kapitalistischen Regime langsam durchlaufen muss, in einem Sprung hinter sich bringen. Praktisch haben die Bolschewiki das Spiel gegen uns gewonnen."

Die "Round Table": "Die Errungenschaften des Fünfjahrplans stellen ein erstaunliches Ereignis dar." Die "Financial Times": "Die Erfolge können nicht bezweifelt werden; die in der Presse und in den Reden zum Ausdruck kommende Begeisterung der Kommunisten ist nicht ohne Grundlage." Die "Neue Freie Presse": "Der Fünfjahrplan ist ein neuer Riese."

Herr J. Gibson Jarvie, der Präsident der United Dominion Bank: "Rußland schreitet vorwärts, während wir rückwärts schreiten. Der Fünfjahrplan ist übererfüllt worden ... Die Jugend und die Arbeiter in Rußland haben etwas, was uns fehlt: die Hoffnung."

"The Nation" (Vereinigte Staaten): "Die ersten vier Jahre des Fünfjahrplans haben wirklich bemerkenswerte Erfolge gebracht. Die Sowjetunion hat sich mit unerhörter Aktivität, wie man sie sonst nur in Kriegszeiten kennt, dem Aufbau und den Grundlagen eines neuen Lebens gewidmet."

"Forward" (England): "Was England während des Krieges zustande gebracht hat, ist dagegen ein Kinderspiel. Die Amerikaner geben zu, dass es bei ihnen selbst in der fieberhaften Periode des intensivsten Aufbaus in den westlichen Gebieten nichts Ähnliches gegeben hat ... Eine Energie ohnegleichen in der ganzen Welt. Eine eindrucksvolle Herausforderung der feindlichen kapitalistischen Welt."

                

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