"Stalin"

Über den Grossen Vaterländischen
Krieg der Sowjetunion

BEFEHL DES VOLKSKOMMISSARS FÜR VERTEIDIGUNG

Nr. 130

MOSKAU, 1. MAI 1942

Genossen Rotarmisten und Rote Matrosen, Kommandeure und politische Funktionäre, Partisanen und Partisaninnen, Arbeiter und Arbeiterinnen, Bauern und Bäuerinnen, Kopfarbeiter, Brüder und Schwestern jenseits der Front im Hinterland der faschistischen deutschen Truppen, die ihr vorübergehend unter das Joch der deutschen Unterdrücker geraten seid!

Im Namen der Sowjetregierung und unserer bolschewistischen Partei begrüße und beglückwünsche ich euch zum Tage des 1. Mai!

Genossen! Die Völker unseres Landes begehen in diesem Jahr den internationalen Tag des 1. Mai mitten im Vaterländischen Krieg gegen die faschistischen deutschen Eindringlinge. Der Krieg hat allen Seiten unseres Lebens seinen Stempel aufgedrückt. Er hat auch dem heutigen Tag, dem Feiertag des 1. Mai, seinen Stempel aufgedrückt. Die Werktätigen unseres Landes haben in Berücksichtigung der Kriegslage auf die Feiertagsruhe verzichtet, um den heutigen Tag in angespannter Arbeit für die Verteidigung unserer Heimat zu verbringen. Da sie mit den

Kämpfern unserer Front ein Leben leben, haben sie den Festtag des 1. Mai in einen Tag der Arbeit und des Kampfes verwandelt, um der Front die größtmögliche Hilfe zuteil werden zu lassen und ihr möglichst viel Gewehre, Maschinengewehre, Geschütze, Granatwerfer, Panzer, Flugzeuge, Munition, Getreide, Fleisch, Fisch und Gemüse zu liefern.

Das bedeutet, dass bei uns Front und Hinterland ein einheitliches und unteilbares Kampflager bilden, bereit, alle beliebigen Schwierigkeiten auf dem Wege zum Sieg über den Feind zu überwinden.

Genossen! Mehr als zwei Jahre sind vergangen, seitdem die faschistischen deutschen Landräuber Europa in den Strudel des Krieges gestürzt haben, die freiheitsliebenden Länder des europäischen Festlands - Frankreich, Norwegen, Dänemark, Belgien, Holland, die Tschechoslowakei, Polen, Jugoslawien, Griechenland - unterjocht haben und ihnen zur Bereicherung der deutschen Bankiers das Blut aussaugen. Mehr als 10 Monate sind vergangen, seitdem die faschistischen deutschen Landräuber niederträchtig und wortbrüchig über unser Land hergefallen sind, unsere Dörfer und Städte plündern und verwüsten, die friedliche Bevölkerung Estlands, Lettlands, Litauens, Bjelorußlands, der Ukraine und der Moldau vergewaltigen und morden. Mehr als 10 Monate sind vergangen, seitdem die Völker unseres Landes den Vaterländischen Krieg gegen den vertierten Feind führen und die Ehre und die Freiheit ihrer Heimat erfolgreich verteidigen. In dieser Zeit hatten wir die Möglichkeit, uns die deutschen Faschisten zur Genüge anzusehen, ihre wirklichen Absichten zu erkennen, ihr wahres Gesicht kennen zu lernen, kennen zu lernen nicht auf Grund wortreicher Erklärungen, sondern auf Grund der Kriegserfahrung, auf Grund allgemein bekannter Tatsachen.

Wer sind sie also, unsere Feinde, die deutschen Faschisten? Was sind das für Leute? Was lehrt uns in dieser Hinsicht die Erfahrung des Krieges?

Man sagt, die deutschen Faschisten seien Nationalisten, die die Unversehrtheit und Unabhängigkeit Deutschlands vor einem Anschlag anderer Staaten schützen. Das ist natürlich eine Lüge. Nur Betrüger können behaupten, dass Norwegen, Dänemark, Belgien, Holland, Griechenland, die Sowjetunion und andere freiheitsliebende Länder es auf die Unversehrtheit und Unabhängigkeit Deutschlands abgesehen hätten. In Wirklichkeit sind die deutschen Faschisten keine Nationalisten, sondern Imperialisten, die fremde Länder annektieren und ihnen das Blut aussaugen, um die deutschen Bankiers und Plutokraten- zu bereichern. Göring, ein Oberhaupt der deutschen Faschisten, ist bekanntlich selber einer der größten Bankiers und Plutokraten, der Dutzende von Betrieben ausbeutet. Hitler, Goebbels, Ribbentrop, Himmler und die anderen Machthaber des heutigen Deutschlands sind die Kettenhunde der deutschen Bankiers, die deren Interessen über alle anderen Interessen stellen. Die deutsche Armee ist in den Händen dieser Herren ein blindes Werkzeug, dazu berufen, das eigene und fremdes Blut zu vergießen, sich und andere zu Krüppeln zu machen, und das nicht um Deutschlands Interessen willen, sondern zur Bereicherung der deutschen Bankiers und Plutokraten.

Das besagt die Erfahrung des Krieges.

Man sagt, die deutschen Faschisten seien Sozialisten, bestrebt, die Interessen der Arbeiter und Bauern gegen die Plutokraten zu verteidigen. Das ist natürlich eine Lüge. Nur Betrüger können behaupten, dass die deutschen Faschisten, die in den Betrieben die Sklavenarbeit eingeführt und in den Dörfern Deutschlands und der unterworfenen Länder ein Leibeigenschaftsregime wiederhergestellt haben, Verteidiger der Arbeiter und Bauern seien. Nur abgefeimte Betrüger können leugnen, dass das von den deutschen Faschisten eingeführte Regime der Sklaverei und Leibeigenschaft den deutschen Plutokraten und Bankiers zum Vorteil gereicht und nicht den Arbeitern und Bauern. In Wirklichkeit sind die deutschen Faschisten reaktionäre Fronherren und die deutsche Armee ist eine Armee der Fronherren, die zur Bereicherung der deutschen Barone und zur Wiederherstellung der Macht der Gutsbesitzer Blut vergießt. Das besagt die Erfahrung des Krieges. Man sagt, die deutschen Faschisten seien Träger der europäischen Kultur, die Krieg führen, um diese Kultur in die anderen Länder zu tragen. Das ist natürlich eine Lüge. Nur berufsmäßige Betrüger können behaupten, dass die deutschen Faschisten, die Europa mit Galgen bedeckt haben, die die friedliche Bevölkerung ausplündern und vergewaltigen, die Städte und Dörfer niederbrennen und in die Luft sprengen und die Kulturwerte der Völker Europas zerstören, Träger der europäischen Kultur sein könnten. In Wirklichkeit sind die deutschen Faschisten Feinde der europäischen Kultur, und die deutsche Armee ist eine Armee des finstersten Mittelalters, dazu berufen, die europäische Kultur zu vernichten, um die Sklavenhalter-"Kultur" der deutschen Bankiers und Barone einzuführen. Das besagt die Erfahrung des Krieges.

Das ist das Gesicht unseres Feindes, wie es durch die Erfahrung des Krieges sich enthüllt hat und sichtbar geworden ist.

Aber die Erfahrung des Krieges beschränkt sich nicht auf diese Schlussfolgerungen. Die Erfahrung des Krieges zeigt außerdem, dass während des Krieges tiefgehende Änderungen sowohl in der Lage des faschistischen Deutschlands und seiner Armee als auch in der Lage unseres Landes und der Roten Armee eingetreten sind.

Was sind das für Änderungen?

Vor allem ist es unzweifelhaft, dass das faschistische Deutschland und seine Armee in dieser Zeit schwächer geworden sind, als sie es vor 10 Monaten waren. Der Krieg hat dem deutschen Volke große Enttäuschungen, Millionen von Menschenopfern, Hunger und Verelendung gebracht. Das Ende des Krieges ist nicht abzusehen, die Menschenreserven aber gehen zu Ende, das Erdöl geht zu Ende, die Rohstoffe gehen zu Ende. Im deutschen Volke reift immer mehr die Erkenntnis heran, dass die Niederlage Deutschlands unvermeidlich ist. Für das deutsche Volk wird es immer klarer, dass der einzige Ausweg aus der geschaffenen Lage darin besteht, Deutschland von der Abenteurerclique Hitler-Göring zu befreien.

Der Hitlersche Imperialismus hat weite Gebiete Europas besetzt, aber er hat den Widerstandswillen der europäischen Völker nicht gebrochen. Der Kampf der versklavten Völker gegen das Regime der faschistischen deutschen Räuber beginnt allgemeinen Charakter anzunehmen. In allen okkupierten Ländern ist die Sabotage in Rüstungsbetrieben, die Sprengung deutscher Versorgungslager, die Entgleisung deutscher Militärzüge, die Tötung deutscher Soldaten und Offiziere zu einer alltäglichen Erscheinung geworden. Ganz Jugoslawien und die von den Deutschen besetzten Sowjetgebiete sind von den Flammen des Partisanenkrieges erfasst. Alle diese Umstände haben zu einer Schwächung des deutschen Hinterlandes, also auch zu einer Schwächung des faschistischen Deutschlands im ganzen geführt.

Was die deutsche Armee betrifft, so ist sie trotz ihrer Hartnäckigkeit in der Verteidigung doch viel schwächer geworden, als sie es vor 10 Monaten war. Ihre alten erfahrenen Generale wie Reichenau, Brauchitsch, Todt und andere sind entweder von der Roten Armee getötet oder von der faschistischen deutschen Führerclique davongejagt worden. Ihr Bestand an Berufsoffizieren ist zum Teil von der Roten Armee aufgerieben worden, zum Teil aber hat er sich durch die an der Zivilbevölkerung verübten Plünderungen und Gewalttaten zersetzt. Ihr Mannschaftsbestand, der im Laufe der Kriegshandlungen ernst geschwächt wurde, erhält immer weniger Ersatz.

Zweitens ist es unzweifelhaft, dass unser Land in der verflossenen Kriegsperiode stärker geworden ist, als es zu Beginn des Krieges war. Nicht nur unsere Freunde, sondern auch unsere Feinde sind gezwungen anzuerkennen, dass unser Land jetzt einheitlicher und fester um seine Regierung zusammengeschlossen ist als je zuvor, dass das Hinterland und die Front unseres Landes zu einem einheitlichen Kampflager vereinigt sind, das ein und dasselbe Ziel verfolgt, dass die Sowjetmenschen im Hinterland immer mehr Gewehre und Maschinengewehre, Granatwerfer und Geschütze, Panzer und Flugzeuge, Lebensmittel und Munition für unsere Front liefern.

Was die internationalen Beziehungen unserer Heimat betrifft, so sind sie in der letzten Zeit fester und breiter geworden als je zuvor. Gegen den deutschen Imperialismus haben sich alle freiheitsliebenden Völker vereinigt. Ihr Blick ist auf die Sowjetunion gerichtet. Der heldenmütige Kampf, den die Völker unseres Landes für ihre Freiheit, Ehre und Unabhängigkeit führen, ruft bei der ganzen fortschrittlichen Menschheit Bewunderung hervor. Die Völker aller freiheitsliebenden Länder schauen auf die Sowjetunion als auf die Kraft, die fähig ist, die Welt vor der Hitlerpest zu retten. Unter diesen freiheitsliebenden Ländern nehmen den ersten Platz Großbritannien und die Vereinigten Staaten von Amerika ein, mit denen wir durch Bande der Freundschaft und des Bündnisses vereinigt sind und die unserem Lande eine immer größere Hilfe im Krieg gegen die faschistischen deutschen Eindringlinge erweisen. Alle diese Umstände besagen, dass unser Land viel stärker geworden ist.

Schließlich ist es unzweifelhaft, dass die Rote Armee in der abgelaufenen Periode organisierter und stärker geworden ist, als sie es zu Anfang des Krieges war. Nicht als Zufall zu betrachten ist die allgemein bekannte Tatsache, dass die Rote Armee nach einem zeitweiligen Rückzug, der durch den wortbrüchigen Überfall der deutschen Imperialisten verursacht worden war, einen Umschwung im Kriegsverlauf herbeigeführt hat und von der aktiven Verteidigung zur erfolgreichen Offensive gegen die feindlichen Truppen übergegangen ist. Es ist Tatsache, dass dank den Erfolgen der Roten Armee der Vaterländische Krieg in eine neue Phase eingetreten ist - in die Phase der Befreiung der Sowjetgebiete vom Hitlergeschmeiß. Gewiss, die Rote Armee ist an die Erfüllung dieser weltgeschichtlichen Aufgabe unter den schwierigen Verhältnissen eines strengen und schneereichen Winters herangegangen, aber nichtsdestoweniger hat sie große Erfolge erzielt. Nachdem die Rote Armee die Initiative in den militärischen Operationen an sich gerissen hat, brachte sie den faschistischen deutschen Truppen eine Anzahl schwerer Niederlagen bei und hat sie gezwungen, einen bedeutenden Teil des Sowjetgebiets zu räumen. Die Spekulationen der Eindringlinge, den Winter für eine Atempause ausnutzen und sich in ihrer Verteidigungslinie festsetzen zu können, sind gescheitert. Im Laufe der Offensive hat die Rote Armee eine ungeheure Menge Menschen und Material des Feindes vernichtet, dem Feind eine beträchtliche Menge technischer Kampfmittel abgenommen und ihn gezwungen, seine für die Frühjahrs- und Sommeroperationen bestimmten Reserven aus dem tiefen Hinterland vorzeitig zu verbrauchen.

Alles das spricht davon, dass die Rote Armee organisierter und stärker geworden ist, dass ihr Offiziersbestand sich in den Kämpfen gestählt hat und dass ihre Generale erfahrener und scharfblickender geworden sind.

Auch unter den Mannschaften der Roten Armee ist eine Wandlung eingetreten.

Verschwunden sind die Gutmütigkeit und die Sorglosigkeit gegenüber dem Feind, die in den ersten Monaten des Vaterländischen Krieges unter den Rotarmisten zu verzeichnen waren. Die von den faschistischen deutschen Eindringlingen an der friedlichen Bevölkerung und an den Sowjetkriegsgefangenen verübten Bestialitäten, Plünderungen und Gewalttaten haben unsere Rotarmisten von dieser Krankheit geheilt. Die Rotarmisten sind härter und schonungsloser geworden. Sie haben es gelernt, die faschistischen deutschen Eindringlinge richtig zu hassen. Sie haben begriffen, dass man den Feind nicht besiegen kann, ohne es gelernt zu haben, ihn aus ganzer Seele zu hassen.

Vorbei ist es mit dem Geschwätz von der Unbesiegbarkeit der deutschen Truppe, das es zu Beginn des Krieges gegeben hat und hinter dem sich die Angst vor den Deutschen verbarg. Die denkwürdigen Kämpfe bei Rostow und Kertsch, bei Moskau und Kalinin, bei Tichwin und Lenin grad, wo die Rote Armee die faschistischen deutschen Eindringlinge in die Flucht geschlagen hat, haben unsere Rotarmisten davon überzeugt, dass das Geschwätz von der Unbesiegbarkeit der deutschen Truppen ein von den faschistischen Propagandisten fabriziertes Märchen ist. Die Erfahrung des Krieges hat unseren Rotarmisten davon überzeugt, dass die so genannte Tapferkeit des deutschen Offiziers eine sehr relative Sache ist, dass der deutsche Offizier Tapferkeit mir dann zeigt, wenn er es mit wehrlosen Kriegsgefangenen und mit der friedlichen Zivilbevölkerung zu tun hat, dass ihn aber die Tapferkeit verlässt, wenn er der organisierten Kraft der Roten Armee gegenübersteht. Denkt an das russische Sprichwort: "Gegen Schafe ein Held, aber gegen einen Helden selbst ein Schaf."

Das sind die Schlussfolgerungen aus der Erfahrung des Krieges gegen die faschistischen deutschen Eindringlinge.

Was besagen sie?

Sie besagen, dass wir auch künftig die faschistischen deutschen Eindringlinge schlagen können und schlagen müssen bis zu ihrer völligen Vernichtung, bis zur völligen Befreiung des Sowjetbodens von den Hitlerschurken.

Genossen! Wir führen einen Vaterländischen Krieg, einen Befreiungskrieg, einen gerechten Krieg. Wir haben nicht das Ziel, fremde Länder zu erobern und fremde Völker zu knechten. Unser Ziel ist klar und edel. Wir wollen unseren Sowjetboden von den faschistischen deutschen Schurken befreien. Wir wollen unsere Brüder, die Ukrainer, Moldauer, Bjelorussen, Litauer, Letten, Esten, Karelier von der Schande und Erniedrigung befreien, der sie durch die faschistischen deutschen Schurken ausgesetzt sind. Zur Erreichung dieses Ziels müssen wir die faschistische deutsche Armee zerschlagen und die deutschen Okkupanten, sofern sie sich nicht gefangengeben, bis auf den letzten Mann vernichten. Einen anderen Weg gibt es nicht.

Wir können das erreichen und wir müssen das erreichen, es koste, was es wolle.

Die Rote Armee verfügt über alles, was sie braucht, um dieses erhabene Ziel zu erreichen. Es fehlt nur an einem - an der Kunst, die erstklassigen technischen Kampfmittel, die unsere Heimat ihr zur Verfügung stellt, restlos gegen den Feind auszunutzen. Darum besteht die Aufgabe der Roten Armee, ihrer Kämpfer, ihrer Maschinengewehrschützen, ihrer Artilleristen, ihrer Granatwerferschützen, ihrer Panzermänner, ihrer Flieger und Kavalleristen darin, das Kriegshandwerk zu erlernen, beharrlich zu lernen, ihre Waffen bis zur Vollkommenheit zu beherrschen, zu Meistern ihrer Sache zu werden und somit zu lernen, den Feind unfehlbar zu schlagen. Nur so kann man die Kunst erlernen, den Feind zu besiegen.

Genossen Rotarmisten und Matrosen der Roten Flotte, Kommandeure und politische Funktionäre, Partisanen und Partisaninnen!

Indem ich euch zum Tage des 1. Mai begrüße und beglückwünsche, befehle ich:

1. Die einfachen Rotarmisten haben das Gewehr bis zur Vollkommenheit zu studieren, zu Meistern ihrer Waffe zu werden und den Feind ohne Fehl zu schlagen, sowie unsere ruhmvollen Scharf schützen, die Vernichter der deutschen Okkupanten, den Feind schlagen!

2. Die Maschinengewehrschützen, Artilleristen, Granatwerferschützen, Panzermänner und Flieger müssen ihre Waffe bis zur Vollkommenheit studieren, zu Meistern ihrer Sache werden, die faschistischen deutschen Eindringlinge zielsicher bis zu ihrer völligen Vernichtung schlagen!

3. Die Kommandeure der Truppenverbände müssen das Zusammenwirken der Waffengattungen bis zur Vollkommenheit studieren, zu Meistern der Truppenführung werden und der ganzen Welt zeigen, dass die Rote Armee fähig ist, ihre große Befreiungsmission zu erfüllen!

4. Die ganze Rote Armee muss danach streben, dass das Jahr 1942 zum Jahr der endgültigen Zertrümmerung der faschistischen deutschen Truppen und der Befreiung des Sowjetbodens von den Hitlerschurken wird!

5. Die Partisanen und Partisaninnen müssen den Partisanenkrieg im Hinterland der deutschen Eindringlinge verstärken, die Verbindungs- und Transportmittel des Feindes zerstören, die Stäbe und die technische Ausrüstung des Feindes vernichten und dürfen gegen die Unterdrücker unserer Heimat keine Patronen sparen!

Unter dem unbesiegbaren Banner des großen Lenin vorwärts zum Sieg!

Volkskommissar
für Verteidigung
J. Stalin

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