"Stalin"

Über den Grossen Vaterländischen
Krieg der Sowjetunion

DER 26. JAHRESTAG
DER GROSSEN SOZIALISTISCHEN
OKTOBERREVOLUTION

BERICHT DES VORSITZENDEN DES STAATLICHEN VER-
TEIDIGUNGSKOMITEES IN DER FESTSITZUNG DES MOS-
KAUER SOWJETS DER DEPUTIERTEN DER WERKTÄTIGEN
GEMEINSAM MIT DEN PARTEI- UND GESELLSCHAFT-
LICHEN ORGANISATIONEN DER STADT MOSKAU,

6. NOVEMBER 1943

Genossen!

Heute feiern die Völker der Sowjetunion den 26. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution.

Zum dritten Mal begeht unser Land den Jahrestag seiner Volksrevolution während des Vaterländischen Krieges.

Im Oktober 1941 machte unsere Heimat schwere Tage durch. Der Feind rückte bis vor die Hauptstadt. Er schloss Lenin grad von der Landseite ein. Unsere Truppen waren zum Rückzug gezwungen. Es bedurfte ungeheurer Anstrengungen der Armee und der Anspannung aller Kräfte des Volkes, um den Feind zum Stehen zu bringen und ihm vor Moskau einen starken Schlag zu versetzen.

Im Oktober 1942 war die Gefahr für unsere Heimat noch größer geworden. Der Feind stand damals etwa 120 Kilometer vor Moskau, war in Stalingrad eingebrochen und in die Vorberge des Kaukasus gedrungen. Aber auch in diesen schweren Tagen ließen Armee und Volk den Mut nicht sinken und ertrugen standhaft alle Prüfungen. Sie fanden in sich die Kraft, den Feind zum Stehen zu bringen und ihm einen Gegenschlag zu versetzen. Getreu dem Vermächtnis des großen Lenin , ohne ihre Kräfte und ihr Leben zu schonen, verteidigten sie die Errungenschaften der Oktoberrevolution. Bekanntlich waren diese Anstrengungen der Armee und des Volkes nicht vergeblich.

Bald nach den Oktobertagen des vorigen Jahres gingen unsere Truppen zur Offensive über und versetzten den Deutschen aufs neue einen mächtigen Schlag, zunächst bei Stalingrad, im Kaukasus und im Raum des mittleren Don und dann, Anfang 1943, bei Welikije Luki, vor Lenin grad und im Raum von Rshew und Wjasma. Seither hat die Rote Armee die Initiative schon nicht mehr aus der Hand gegeben. Ihre Schläge wurden im Laufe des ganzen Sommers dieses Jahres immer wuchtiger, ihre Kriegsmeisterschaft wuchs mit jedem Monat. Seit dieser Zeit erringen unsere Truppen große Siege, während die Deutschen eine Niederlage nach der anderen erleiden. Wie sehr sich der Feind auch bemühte, es gelang ihm dennoch nicht, an der sowjetisch-deutschen Front auch nur einen irgendwie nennenswerten Erfolg zu erringen.

1. DAS JAHR DES GRUNDLEGENDEN
UMSCHWUNGS IM KRIEGSVERLAUF

Das abgelaufene Jahr - vom 25. bis zum 26. Jahrestag der Oktoberrevolution - ist das Jahr des Umschwungs im Vaterländischen Krieg.

Dieses Jahr war das Jahr des Umschwungs vor allem deshalb, weil es der Roten Armee in diesem Jahr zum ersten Mal seit Beginn des Krieges gelungen ist, eine große Sommeroffensive gegen die deutschen Truppen durchzuführen, wobei die faschistischen deutschen Truppen unter den Schlägen unserer Truppen gezwungen wurden, von ihnen besetzte Gebiete in aller Eile zu räumen, sich nicht selten durch Flucht vor der Einkesselung zu retten und auf dem Schlachtfeld eine große Menge Kriegsmaterial, Lager mit Heeresgut und Munition sowie ihre verwundeten Soldaten und Offiziere im Stich zu lassen.

Auf diese Weise bildeten die Erfolge unseres Sommerfeldzugs in der zweiten Hälfte dieses Jahres die Fortsetzung und Vollendung der Erfolge unseres Winterfeldzugs zu Beginn dieses Jahres.

Jetzt, wo die Rote Armee, die Erfolge des Winterfeldzugs weiterentwickelnd, den deutschen Truppen im Sommer einen mächtigen Schlag versetzt hat, kann man die Legende, dass die Rote Armee unfähig sei, im Sommer eine erfolgreiche Offensive zu führen, als endgültig begraben betrachten. Das verflossene Jahr hat gezeigt, dass die Rote Armee ebenso gut im Sommer angreifen kann wie im Winter.

Das Ergebnis dieser Angriffsoperationen war, dass es unseren Truppen gelungen ist, im Laufe des verflossenen Jahres am mittleren Teil der Front bis zu 500 Kilometer und im Süden bis zu 1300 Kilometer kämpfend zurückzulegen (Beifall) und ein Territorium von etwa eine Million Quadratkilometer, d.h. fast zwei Drittel der vorübergehend vom Feinde besetzten Sowjetgebiete, zu befreien. Dabei wurden die feindlichen Truppen zurückgeworfen von Wladikawkfti bis Cherson, von Elista bis Kriwoj Rog, von Stalingrad. bis Kiew, von Woronesh bis Gomel, von Wjasama und Rshew bis in das Vorgelände von Orscha und Witebsk.

Die Deutschen glaubten nicht an die Dauerhaftigkeit ihrer früheren Erfolge an der sowjetisch-deutschen Front und bauten während einer längeren Zeit im Voraus mächtige Verteidigungsgürtel, besonders an den großen Flüssen. Aber weder die Flüsse noch die mächtigen Befestigungen haben die Deutschen in den Kämpfen dieses Jahres gerettet. Unsere Truppen zerstörten die Verteidigungsstellungen der Deutschen und erzwangen allein in den drei Sommermonaten 1943 meisterhaft den Übergang über vier große Flusshindernisse: den Nördlichen Donez, die Desna, den Sosh und den Dnjepr. Ich rede schon gar nicht von solchen Hindernissen wie die Verteidigungsstellungen der Deutschen im Raum des Flusses Mius, westlich Rostow, und die Verteidigungsstellungen im Raum des Flusses Molotschnaja bei Melitopol. Jetzt schlägt die Rote Armee den Feind erfolgreich jenseits des Dnjepr.

Dieses Jahr war das Jahr des Umschwungs auch deshalb, weil es der Roten Armee gelungen ist, in verhältnismäßig kurzer Frist die erfahrensten alten Kader der faschistischen deutschen Truppen zu zerschlagen und aufzureiben und gleichzeitig in den erfolgreichen Angriffskämpfen im Laufe des Jahres die eigenen Kader zu stählen und zu vergrößern. Im abgelaufenen Jahr hat die faschistische deutsche Armee in den Kämpfen an der sowjetisch-deutschen Front mehr als 4 Millionen Soldaten und Offiziere verloren, davon nicht weniger als 1800000 an Toten. Außerdem verloren die Deutschen in diesem Jahre mehr als 14000 Flugzeuge, mehr als 25000 Panzer und nicht weniger als 40000 Geschütze.

Heute ist die faschistische deutsche Armee schon nicht mehr das, was sie zu Beginn des Krieges war. Hatte sie zu Beginn des Krieges eine genügende Menge erfahrener Kader, so ist sie heute verwässert mit neugebackenen jungen unerfahrenen Offizieren, die von den Deutschen in aller Eile an die Front geworfen werden, da sie weder die nötigen Reserven an Offizieren haben noch die Zeit, um sie auszubilden.

Ein ganz anderes Bild bietet jetzt die Rote Armee. Ihre Kader sind in den erfolgreichen Offensivkämpfen des abgelaufenen Jahres gewachsen und stahlhart geworden. Die Zahl ihrer kampferprobten Kader wächst und wird weiter wachsen, da das Vorhandensein der notwendigen Offiziersreserven ihr die Zeit und die Möglichkeit gibt, die jungen Offizierskader zu schulen und sie auf verantwortliche Posten zu stellen.

Es ist bezeichnend, dass an Stelle der 240 Divisionen, die uns im vorigen Jahre an der Front gegenüberstanden und von denen 179 deutsche Divisionen waren, in diesem Jahr der Roten Armee an der Front 257 Divisionen gegenüberstehen, von denen 207 deutsche Divisionen sind. Die Deutschen möchten offenbar die gesunkene Qualität ihrer Divisionen durch deren erhöhte Quantität ausgleichen. Aber die Niederlage der Deutschen im abgelaufenen Jahr zeigt, dass die verschlechterte Qualität der Divisionen durch ihre größere Quantität nicht wettgemacht werden kann.

Rein militärisch gesehen war die Niederlage der deutschen Truppen an unserer Front gegen Ende dieses Jahres schon durch zwei Ereignisse von größter Bedeutung entschieden: die Schlacht bei Stalingrad lind die Schlacht bei Kursk.

Die Schlacht bei Stalingrad endete mit der Einkesselung einer 300 000 Mann starken deutschen Armee, mit ihrer Zerschmetterung und mit der Gefangennahme von etwa einem Drittel der eingekesselten Truppen. Um eine Vorstellung zu haben von dem Ausmaß dieser in der Geschichte beispiellosen Riesenschlacht, die sich auf den Feldern von Stalingrad abspielte, muss man wissen, dass nach Abschluss der Stalingrader Schlacht die Leichen von 147200 gefallenen deutschen Soldaten und Offizieren und von 46700 gefallenen Sowjetsoldaten und -Offizieren geborgen und bestattet wurden. Bei Stalingrad ging der Stern der faschistischen deutschen Armee unter. Nach der blutigen Schlacht von Stalingrad konnten sich die Deutschen bekanntlich nicht mehr erholen.

Was die Schlacht bei Kursk betrifft, so endete diese mit der Zerschmetterung der zwei angreifenden Hauptgruppen der faschistischen deutschen Armee und mit dem Übergang unserer Truppen zu einer Gegenoffensive, die sich dann zur mächtigen Sommeroffensive der Roten Armee auswuchs. Die Schlacht bei Kursk begann mit der Offensive der Deutschen gegen Kursk vom Norden und Süden her. Das war der letzte Versuch der Deutschen, eine große Sommeroffensive durchzuführen und im Falle ihres Erfolges das Verlorene wieder einzubringen. Die Offensive endete bekanntlich mit einem Fiasko. Die Rote Armee schlug nicht nur die Offensive der Deutschen zurück, sondern ging selbst zur Offensive über und warf im Laufe des Sommers in einer Reihe von aufeinander folgenden Schlägen die faschistischen deutschen Truppen über den Dnjepr zurück. .

War die Schlacht bei Stalingrad ein Vorbote des Untergangs der faschistischen deutschen Armee, so führte die Schlacht bei Kursk sie von die Katastrophe.

Dieses Jahr war schließlich das .Jahr des Umschwungs, weil die erfolgreiche Offensive der Roten Armee die wirtschaftliche, militärische und politische Lage des faschistischen Deutschlands von Grund aus verschlechterte und es vor die schwerste Krise führte.

Die Deutschen hofften, im Sommer dieses Jahres an der sowjetisch-deutschen Front eine erfolgreiche Offensive unternehmen zu können, um das Verlorene wiederzugewinnen und ihr erschüttertes Ansehen in Europa zu heben. Aber die Rote Armee hat die Hoffnungen der Deutschen über den Haufen geworfen. Sie hat ihre Offensive zurückgeschlagen, ist selbst zur Offensive übergegangen, hat die Deutschen nach Westen getrieben und damit das Ansehen der deutschen Waffen in den Staub getreten.

Die Deutschen hofften, auf einen langwierigen Krieg Kurs nehmen zu können. Sie begannen Verteidigungslinien und "Wälle" zu bauen und verkündeten vor aller Welt, dass ihre neuen Stellungen unbezwingbar wären. Aber die Rote Armee hat auch hier die Pläne der Deutschen über den Haufen geworfen, sie hat ihre Linien und "Wälle", durchbrochen, sie greift erfolgreich weiter an und gibt ihnen nicht die Zeit, den Krieg in die Länge zu ziehen.

Die Deutschen hofften, die Lage an der Front mit Hilfe der "totalen" Mobilisierung wieder einzurenken. Aber die Ereignisse haben auch hier die Pläne der Deutschen über den Haufen geworfen. Der Sommerfeldzug hat schon zwei Drittel der "Totalmobilisierten" verschlungen, aber es ist nichts davon zu merken, dass dieser Umstand in der Lage der faschistischen deutschen Armee irgendeine Besserung herbeigeführt hätte. Möglicherweise wird eine zweite "totale" Mobilisierung verkündet werden müssen. Dabei liegt aber gar kein Grund zu der Annahme vor, dass die Wiederholung einer derartigen Maßnahme nicht zum "totalen" Zusammenbruch eines gewissen Staates führen wird. (Stürmischer Beifall.)

Die Deutschen hofften, die Ukraine fest behaupten zu können, um die landwirtschaftlichen "Erzeugnisse der Ukraine für ihre Armee und ihre Bevölkerung auszunutzen, die Donezkohle aber für die Betriebe und Eisenbahnen, die die deutsche Armee versorgen. Sie haben sich jedoch auch hier verrechnet. Durch die erfolgreiche Offensive der Roten Armee haben die Deutschen nicht nur die Donezkohle verloren, sondern auch die reichsten Getreidegebiete der Ukraine. Dabei liegt kein Grund zu der Annahme vor, dass sie in der nächsten Zeit nicht auch den übrigen Teil der Ukraine verlieren werden. (Stürmischer Beifall.)

Es ist begreiflich, dass alle diese Fehlrechnungen die wirtschaftliche, militärische und politische Lage des faschistischen Deutschlands verschlechtern mussten und auch tatsächlich von Grund aus verschlechtert haben.

Das faschistische Deutschland macht eine schwere Krise durch. Es steht vor der Katastrophe.

2. DAS GANZE VOLK HILFT DER FRONT

Die Erfolge der Roten Armee wären unmöglich gewesen ohne die Unterstützung des Volkes, ohne die aufopfernde Arbeit der Sowjetmenschen in den Betrieben, in den Bergwerken und Kohlengruben, im Verkehrswesen und in der Landwirtschaft. Das Sowjetvolk hat es verstanden, unter den schwierigen Verhältnissen des Krieges seine Armee mit allem unerlässlich Notwendigen zu versorgen, und hat ihre Kampfausrüstung unentwegt vervollkommnet. Während der ganzen Dauer des Krieges ist es dem Feinde nicht gelungen, unsere Armee in der Qualität der Waffen zu überflügeln. Gleichzeitig gab unsere Industrie der Front Kriegsmaterial in immer größeren Mengen.

Das abgelaufene Jahr war nicht nur im Gang der Kriegshandlungen das Jahr des Umschwungs, sondern auch in der Arbeit unseres Hinterlandes. Wir hatten schon nicht mehr solche Aufgaben zu bewältigen wie die Evakuierung von Betrieben nach dem Osten oder die Umstellung der Industrie auf die Rüstungsproduktion. Der Sowjetstaat verfügt jetzt über eine reibungslos arbeitende und rasch wachsende Kriegswirtschaft. Alle Bemühungen des Volkes konnten also konzentriert werden auf die Steigerung der Erzeugung und die weitere Vervollkommnung der Waffen, besonders der Panzer, Flugzeuge, Geschütze und Sturmgeschütze. Darin haben wir große Erfolge erzielt. Gestützt auf die Mitarbeit des ganzen Volkes erhielt die Rote Armee ohne Unterbrechung Kriegsmaterial, ließ auf den Feind Millionen Bomben, Minen und Granaten niedersausen, setzte tausende Panzer und Flugzeuge in den Kampf ein. Man darf mit voller Berechtigung sagen, dass neben dem heroischen Kampf der Roten Armee die aufopfernde Arbeit der Sowjetmenschen im Hinterland in die Geschichte eingehen wird als beispiellose Großtat des Volkes zur Verteidigung seiner Heimat . (Lang anhaltender Beifall.)

Die Arbeiter der Sowjetunion, die in den Jahren des friedlichen Aufbaus eine hoch entwickelte, machtvolle sozialistische Industrie geschaffen hatten, entfalteten während des Vaterländischen Krieges in angespannter und rastloser Arbeit für die Front einen wahren Arbeitsheroismus.

Es ist allbekannt, dass die Hitlerfaschisten im Krieg gegen die Sowjetunion nicht nur über die stark entwickelte Industrie Deutschlands verfügten, sondern auch über die ziemlich leistungsfähige Industrie der Vasallenländer und der okkupierten Länder. Und trotzdem konnten die Hitlerfaschisten die zahlenmäßige Überlegenheit an technischen Kampfmitteln, wie sie sie zu Beginn des Krieges gegen die Sowjetunion besaßen, nicht behaupten. Wenn heute die einstige zahlenmäßige Überlegenheit des Feindes an Panzern, Flugzeugen, Granatwerfern und Maschinenpistolen geschwunden ist, wenn unsere Armee heute keinen nennenswerten Mangel an Waffen, Munition und Ausrüstung empfindet, so muss man darin vor allem das Verdienst unserer Arbeiterklasse sehen. (Stürmischer, lang anhaltender Beifall.)

Die Bauern der Sowjetunion, die in den Jahren des friedlichen Aufbaus die rückständige Landwirtschaft auf der Grundlage der Kollektivierung zu einer fortschrittlichen Landwirtschaft umgestaltet hatten, offenbarten im Vaterländischen Krieg ein so hohes Verständnis für die Gesamtinteressen des Volkes, wie es in der Geschichte des Dorfes nicht seinesgleichen hat. Durch aufopfernde Arbeit für die Front zeigten sie, dass die Sowjetbauernschaft diesen Krieg gegen die Deutschen als ihre ureigene Sache betrachtet, als einen Krieg für ihr Leben und ihre Freiheit.

Bekanntlich war unser Land durch den Einfall der faschistischen Heerhaufen zeitweilig der wichtigen landwirtschaftlichen Gebiete der Ukraine, des Don- und des Kubangebietes beraubt. Und trotzdem versorgten unsere Kollektivwirtschaften und Sowjetgüter ohne nennenswerte Störungen die Armee und das Land mit Lebensmitteln. Gewiss, ohne die Kollektivwirtschaftsordnung, ohne die aufopfernde Arbeit der Kollektivbauern und Kollektivbäuerinnen hätten wir diese äußerst schwierige Aufgabe nicht bewältigen können. Leidet unsere Armee im dritten Jahre des Krieges keinen Mangel an Lebensmitteln, wird unsere Bevölkerung mit Lebensmitteln und unsere Industrie mit Rohstoffen versorgt, so ist das ein Ausdruck der Kraft und Lebensfähigkeit der Kollektivwirtschaftsordnung, des Patriotismus der Kollektivbauernschaft. (Lang anhaltender Beifall.)

Eine große Rolle hat bei der Hilfeleistung für die Front unser Verkehrswesen gespielt, vor allem, die Eisenbahnen, aber auch der Fluss-, See- und Kraftwagenverkehr. Das Verkehrswesen ist bekanntlich das wichtigste Verbindungsmittel zwischen Hinterland und Front. Man kann eine große Menge Waffen und Munition erzeugen, wenn sie aber nicht mit Hilfe des Verkehrswesens rechtzeitig der Front zugestellt werden, können sie für die Front wertlos bleiben. Man muss sagen, dass für den rechtzeitigen Nachschub von Waffen, Munition und Proviant, Ausrüstung usw. an die Front die Rolle des Verkehrswesens entscheidend ist. Und wenn es uns ungeachtet der Schwierigkeiten der Kriegszeit und des Mangels an Treibstoff dennoch gelungen ist, die Front mit allem Notwendigen zu versorgen, so muss man darin vor allem das Verdienst unserer Verkehrsarbeiter und -angestellten anerkennen. (Lang anhaltender Beifall.)

Auch unsere Intelligenz bleibt bei der Hilfeleistung für die Front nicht hinter der Arbeiterklasse und der Bauernschaft zurück. Die Sowjetintelligenz arbeitet hingebungsvoll für die Verteidigung unseres Landes. Sie vervollkommnet ununterbrochen die Bewaffnung der Roten Armee, die Technik und die Organisation der Produktion. Sie hilft den Arbeitern und den Kollektivbauern, die Industrie und die Landwirtschaft zu heben, sie bringt unter den Verhältnissen des Krieges die Sowjetwissenschaft und -kultur weiter voran.

Das gereicht unserer Intelligenz zur Ehre. (Lang anhaltender Beifall.)

Alle Völker der Sowjetunion haben sich einmütig zur Verteidigung ihrer Heimat erhoben; sie betrachten mit Recht diesen Vaterländischen Krieg als gemeinsame Sache aller Werktätigen, ohne Unterschied der Nationalität und des Glaubensbekenntnisses. Heute sehen schon die Hitlerschen Politiker selbst, wie bodenlos dumm ihre Spekulationen auf Entzweiung der Völker der Sowjetunion und Zusammenstöße zwischen ihnen waren. Die Freundschaft zwischen den Völkern unseres Landes hat allen Schwierigkeiten und Prüfungen des Krieges standgehalten und ist im gemeinsamen Kampf aller Sowjetmenschen gegen die faschistischen Okkupanten noch mehr gestählt worden.

Darin liegt eine Kraftquelle der Sowjetunion. (Stürmischer, lang anhaltender Beifall.)

Ebenso wie in den Jahren des friedlichen Aufbaus ist auch in den Tagen des Krieges die Partei Lenin s, die Partei der Bolschewiki, die führende und richtunggebende Kraft des Sowjetvolkes. Keine einzige Partei genoss und genießt eine solche Autorität unter den Volksmassen wie unsere bolschewistische Partei. Das ist auch verständlich. Unter der Führung der Partei der Bolschewiki haben die Arbeiter, die Bauern und die Intellektuellen unseres Landes die Freiheit errungen und die sozialistische Gesellschaft errichtet. In den Tagen des Vaterländischen Krieges steht die Partei vor uns als der Inspirator und Organisator des allgemeinen Volkskampfes gegen die faschistischen Okkupanten. Durch die Organisationsarbeit der Partei wurden alle Anstrengungen der Sowjetmenschen in eins zusammengefasst und auf das gemeinsame Ziel gelenkt, alle unsere Kräfte und Mittel der Zerschmetterung des Feindes dienstbar gemacht. Während des Krieges ist die Partei noch mehr mit dem Volk verwachsen, hat sich noch fester mit den breiten Massen der Werktätigen verbunden.

Darin liegt eine Kraftquelle unseres Staates. (Stürmischer, lang anhaltender Beifall.)

Dieser Krieg hat mit aller Kraft das bekannte Wort Lenin s bestätigt, dass der Krieg eine allseitige Prüfung aller materiellen und geistigen Kräfte eines jeden Volkes ist. Die Geschichte der Kriege lehrt, dass nur diejenigen Staaten diese Prüfung bestanden, die sich im Verlauf des ganzen Krieges in der Entwicklung und Organisation der Wirtschaft, in der Erfahrung, in der Meisterschaft und im Kampfgeist ihrer Truppen, in der Ausdauer und Einheit des Volkes als stärker erwiesen haben als der Gegner. Ein solcher Staat ist gerade unser Staat.

Der Sowjetstaat war noch nie so fest und unerschütterlich wie jetzt, im dritten Jahre des Vaterländischen Krieges. Die Lehren des Krieges zeugen davon, dass die Sowjetordnung sich nicht nur in den Jahren des friedlichen Aufbaus als die beste Organisationsform für den wirtschaftlichen und kulturellen Aufstieg des Landes erwiesen hat, sondern auch als die beste Form für die Mobilisierung aller Kräfte des Volkes zur Abwehr des Feindes in Kriegszeiten. Die vor 26 Jahren errichtete Sowjetmacht hat unser Land in einer kurzen historischen Frist zu einer unüberwindlichen Festung gemacht. Die Rote Armee hat von allen Armeen der Welt das festeste und zuverlässigste Hinterland.

Darin liegt eine Kraftquelle der Sowjetunion. (Stürmischer, lang anhaltender Beifall.)

Es steht außer Zweifel, dass der Sowjetstaat aus dem Kriege stark und noch mehr gefestigt hervorgehen wird. Die deutschen Eindringlinge zerstören und verwüsten unsere Gebiete, da sie es darauf abgesehen haben, die Macht unseres Staates zu untergraben. Die Offensive der Roten Armee hat in noch größerem Umfange als bisher die Barbarei und das Banditentum der Hitlerarmee enthüllt. Die Deutschen haben in den von ihnen besetzten Gebieten Hunderttausende unserer friedlichen Bürger ausgerottet. Wie die mittelalterlichen Barbaren oder die Horden Attilas zerstampfen die deutschen Missetäter die Felder, brennen Dörfer und Städte nieder, zerstören Industriebetriebe und Kulturstätten. Die Untaten der Deutschen legen Zeugnis ab von der Schwäche der faschistischen Okkupanten, denn so handeln nur Glücksritter, die selbst nicht an ihren Sieg glauben. Und je hoffnungsloser die Lage der Hitlerfaschisten wird, desto hemmungsloser sind sie in ihren Bestialitäten und Räubereien. Unser Volk wird den deutschen Unmenschen diese Verbrechen nicht verzeihen. Wir werden die deutschen Verbrecher zwingen, Rede und Antwort zu stehen für alle ihre Untaten! (Stürmischer, lang anhaltender Beifall.)

In den Gebieten, wo die faschistischen Pogromhelden vorübergehend gehaust haben, stehen wir vor der Aufgabe, die zerstörten Städte und Dörfer, die Industrie, das Verkehrswesen, die Landwirtschaft und die Kulturstätten wiederaufzubauen, um für die von der faschistischen Sklaverei erlösten Sowjetmenschen normale Lebensbedingungen zu schaffen. Schon ist die Arbeit zur Wiederherstellung der Wirtschaft und Kultur in den aus der Gewalt des Feindes befreiten Gebieten in vollem Gange. Aber das ist nur der Anfang. Wir müssen die Folgen des Hausens der Deutschen in den von der deutschen Okkupation befreiten Gebieten restlos überwinden. Das ist eine große Aufgabe des ganzen Volkes. Wir können und müssen diese schwere Aufgabe in kurzer Zeit bewältigen.

3. FESTIGUNG DER ANTIHITLER-KOALITION.
ZERFALL DES FASCHISTISCHEN BLOCKS

Das abgelaufene Jahr war das Jahr des Umschwungs nicht nur im Vaterländischen Krieg der Sowjetunion, sondern auch im ganzen Weltkrieg.

Die Veränderungen, die in diesem Jahr in der militärischen und außenpolitischen Lage vor sich gegangen sind, gestalteten sich zugunsten der Sowjetunion und der ihr befreundeten verbündeten Länder, zum Nachteil Deutschlands und seiner räuberischen Spießgesellen in Europa.

Die Ergebnisse und die Folgen der Siege der Roten Armee gingen weit über den Rahmen der sowjetischdeutschen Front hinaus. Sie veränderten den ganzen weiteren Verlauf des Weltkrieges und erlangten große internationale Bedeutung. Der Sieg der verbündeten Länder über den gemeinsamen Feind ist näher gerückt, und die Beziehungen zwischen den Verbündeten, die Kampfgemeinschaft ihrer Armeen sind entgegen den Erwartungen der Feinde nicht nur nicht schwächer geworden, sondern wurden im Gegenteil stärker und fester. Davon legen auch die kürzlich in der Presse veröffentlichten historisch denkwürdigen Beschlüsse der Moskauer Konferenz der Vertreter der Sowjetunion, Großbritanniens und der Vereinigten Staaten von Amerika ein beredtes Zeugnis ab. Jetzt sind unsere vereinigten Länder von der Entschlossenheit durchdrungen, dem Feind gemeinsam Schläge zu versetzen, die den endgültigen Sieg über ihn bringen werden.

In diesem Jahr wurden die Schläge der Roten Armee gegen die faschistischen deutschen Truppen unterstützt durch die Kampfhandlungen unserer Verbündeten in Nordafrika, im Mittelmeerbecken und in Süditalien. Gleichzeitig unterzogen und unterziehen unsere Verbündeten wichtige Industriezentren Deutschlands einem gründlichen Bombardement, wodurch sie die Kriegsmacht des Feindes erheblich schwächen. Fügt man zu alledem noch die Tatsache hinzu, dass die Verbündeten uns regelmäßig mit verschiedenem Kriegsmaterial und mit Rohstoffen versorgen, so kann man ohne Übertreibung sagen, dass sie durch all das die Erfolge unseres Sommerfeldzuges bedeutend erleichtert haben. Natürlich können die gegenwärtigen Operationen der verbündeten Armeen im Süden Europas noch nicht als zweite Front betrachtet werden. Es ist aber immerhin eine Art zweiter Front. Es ist begreiflich, dass die Eröffnung einer wirklichen zweiten Front in Europa, die nicht in weitem Felde ist, den Sieg über Hitlerdeutschland bedeutend beschleunigen und die Kampfgemeinschaft der verbündeten Staaten noch mehr festigen wird.

Somit zeigen die Ereignisse des abgelaufenen Jahres, dass die Antihitler-Koalition eine zuverlässige Vereinigung der Völker bildet und dass sie auf fester Grundlage beruht.

Jetzt ist es schon für alle offensichtlich, dass die Hitlerclique durch die Entfesselung dieses .Krieges Deutschland und seine Trabanten in eine ausweglose Sackgasse geführt hat. Die Niederlagen der faschistischen Truppen an der sowjetisch-deutschen Front und die Schläge unserer Verbündeten gegen die italienisch-deutschen Truppen haben das ganze Gebäude des faschistischen Blocks ins Wanken gebracht, und jetzt zerfällt es vor unseren Augen.

Italien ist unwiderruflich aus der Hitlerkoalition heraus gefallen. Mussolini kann daran nichts ändern, denn er ist im Grunde genommen ein Gefangener der Deutschen. Jetzt sind die anderen Partner der Koalition an der Reihe. Finnland, Ungarn, Rumänien und die anderen Vasallen Hitlers haben jetzt, entmutigt durch die militärischen Niederlagen Deutschlands, schon endgültig den Glauben an einen für sie günstigen Ausgang des Krieges verloren und machen sich Sorgen darüber, wie sie aus dem Sumpf herauskommen sollen, in den Hitler sie gebracht hat. Die räuberischen Spießgesellen Hitlerdeutschlands, vor kurzem noch gefügige Kreaturen ihres Gebieters, tragen jetzt, da die Zeit gekommen ist, sich für ihre Räubereien zu verantworten, kein anderes Verlangen, als sich seitwärts in die Büsche zu schlagen, und suchen nach einem geeigneten Moment, um unbemerkt aus der Räuberbande zu entwischen. (Heiterkeit.)

Als die Partner des Hitlerblocks in den Krieg eintraten, rechneten sie auf einen raschen Sieg. Sie hatten im Voraus aufgeteilt, was jeder bekommen sollte: wer den Kuchen und das Bratgeflügel, wer die Hiebe und die Prügel . (Heiterkeit, Beifall.) Natürlich hatten sie die Hiebe und die Prügel ihren Gegnern zugedacht, sich aber den Kuchen und das Bratgeflügel. Heute aber ist es klar, dass Deutschland und seine Lakaien nicht den Kuchen und das Bratgeflügel bekommen, sondern dass ihnen jetzt nichts anderes übrig bleibt, als die Hiebe und die Prügel unter sich aufzuteilen. (Heiterkeit, Beifall.)

Die Spießgesellen Hitlers, die diese wenig beneidenswerte Perspektive voraussehen, zerbrechen sich jetzt den Kopf darüber, wie sie mit möglichst wenig Hieben und Prügeln aus dem Kriege rauskommen können. (Heiterkeit.)

Das Beispiel Italiens zeigt den Vasallen Hitlers: je länger sie den unvermeidlichen Bruch mit den Deutschen hinausschieben und sie in ihren Staaten schalten und walten lassen, um so größere Verwüstung erwartet ihr Land, um so größere Leiden haben ihre Völker zu erdulden. Das Beispiel Italiens zeigt auch, dass Hitlerdeutschland gar nicht daran denkt, seine Vasallenländer zu schützen, sondern entschlossen ist, sie zum Schauplatz eines verheerenden Krieges zu machen, nur um die Stunde seines eigenen Zusammbruchs hinauszuschieben.

Die Sache des deutschen Faschismus ist verloren, und die von ihm aufgerichtete blutige "Neuordnung" geht ihrem Zusammenbruch entgegen. In den okkupierten Ländern Europas reift der Ausbruch der Volksempörung gegen die faschistischen Unterdrücker heran. Unwiederbringlich verloren ist das ehemalige Prestige Deutschlands in den mit ihm verbündeten und in den neutralen Ländern. Untergraben sind seine wirtschaftlichen und politischen Verbindungen mit den neutralen Staaten.

Die Zeit, da die Hitlerclique einen wüsten Lärm machte, dass die Deutschen die Weltherrschaft erobern würden, ist längst vorbei. Jetzt haben die Deutschen bekanntlich andere Sorgen als die Weltherrschaft - heute steht ihnen der Sinn nicht nach fettem Raub, heute haben sie Angst um die eigene Haut. (Heiterkeit, Beifall.)

Somit hat der Verlauf des Krieges gezeigt, dass der Bund der faschistischen Staaten keine feste Grundlage gehabt hat noch hat. Die Hitlerkoalition hatte sich auf der Grundlage der Eroberungs- und Raubgelüste ihrer Teilnehmer gebildet. Solange die Hitlerfaschisten militärische Erfolge hatten, schien die faschistische Koalition eine feste Vereinigung zu sein. Aber schon die ersten Niederlagen der faschistischen Truppen führten zum faktischen Zerfall des Räuberblocks.

Hitlerdeutschland und seine Vasallen stehen am Vorabend der Katastrophe.

Der Sieg der verbündeten Länder über Hitler-Deutschland wird die wichtigen Fragen der Organisierung und Wiederherstellung des staatlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens der europäischen Völker auf die Tagesordnung stellen. Die Politik unserer Regierung in diesen Fragen bleibt unverändert. Gemeinsam mit unseren Verbündeten müssen wir:

1. die Völker Europas von den faschistischen Okkupanten befreien und ihnen helfen, ihre von den faschistischen Unterdrückern zerstückelten nationalen Staaten wiederherzustellen: die Völker Frankreichs, Belgiens, Jugoslawiens, der Tschechoslowakei, Polens, Griechenlands und der anderen Staaten, die sich unter dem» deutschen Joch befinden, müssen wieder frei und selbständig werden;

2. den befreiten Völkern Europas das volle Recht und die Freiheit einräumen, selbst die, Frage ihrer staatlichen Ordnung zu entscheiden;

3. Maßnahmen ergreifen, damit alle faschistischen Verbrecher, die an diesem Krieg und an den Leiden der Völker schuld sind, in welchem Lande sie sich auch verbergen mögen, alle von ihnen begangenen Verbrechen mit harter Strafe sühnen;

4. eine Ordnung in Europa aufrichten, die die Möglichkeit einer neuen Aggression von seilen Deutschlands völlig ausschließt;

5. eine dauerhafte wirtschaftliche, politische und kulturelle Zusammenarbeit der Völker Europas herstellen, begründet auf gegenseitigem Vertrauen und gegenseitiger Hilfe, um die von den Deutschen zerstörte Wirtschaft und Kultur wiederaufzubauen.

* * *

Die Rote Armee und das Sowjetvolk haben im abgelaufenen Jahr im Kampf gegen die deutschen Okkupanten große Erfolge erzielt. Wir haben einen grundlegenden Umschwung im Kriege zugunsten unseres Landes erreicht, und der Krieg nähert sich jetzt der Generalentscheidung. Aber den Sowjetmenschen steht es nicht an, bei dem Erreichten haltzumachen, sich an den eigenen Erfolgen zu berauschen. Wir können uns den Sieg entgehen lassen, wenn wir uns der Selbstzufriedenheit hingeben. Der Sieg fällt einem nicht ohne Kampf und Kraftanspannung zu. Er wird im Kampf errungen. Der Sieg ist jetzt nahe, um ihn aber zu erringen, bedarf es einer neuen Anspannung der Kräfte, aufopfernder Arbeit des ganzen Hinterlandes, sachkundiger und entschlossener Operationen der Roten Armee an der Front. Es wäre ein Verbrechen vor der Heimat, vor den Sowjetmenschen, die zeitweilig unter das faschistische Joch geraten sind, vor den Völkern Europas, die in der deutschen Knechtschaft schmachten, wenn wir nicht alle Möglichkeiten benutzten, um die Zerschmetterung des Feindes zu beschleunigen. Man darf dem Feind keine Atempause geben. Und deshalb müssen wir alle unsere Kräfte anspannen, um dem Feind den Todesstoß zu versetzen.

Das Sowjetvolk und die Rote Armee sehen deutlich die Schwierigkeiten des bevorstehenden Kampfes. Aber jetzt ist es schon klar, dass der Tag unseres Sieges naht. Der Krieg ist in ein Stadium getreten, wo es um die vollständige Vertreibung der Okkupanten vom Sowjetboden und um die Vernichtung der faschistischen "Neuordnung Europas" geht. Nicht fern ist die Zeit, wo wir die Säuberung der Ukraine und Bjelorußlands, der Gebiete Lenin grad und Kalinin vom Feind vollenden werden und die Völker der Krim, Litauens, Lettlands, Estlands, der Moldau und der Karelisch-Finnischen Republik von den deutschen .Okkupanten befreien werden.

Genossen!

Für den Sieg des englisch-sowjetisch-amerikanischen Kampfbundes! (Beifall.)

Für die Befreiung der Völker Europas vom faschistischen Joch! (Beifall.)

Für die restlose Vertreibung der deutschen Unmenschen aus unserem Lande! (Beifall.)

Es lebe unsere Rote Armee! (Beifall.)

Es lebe unsere Kriegsmarine! (Beifall.)

Es leben unsere kühnen Partisanen und Partisaninnen! (Beifall.)

Es lebe unsere große Heimat! (Beifall.)

Tod den deutschen Okkupanten! (Stürmischer, lang anhaltender Beifall. Alle erheben sich von ihren Plätzen und bereiten Genossen Stalin eine Ovation.)

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